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Freitag, 19. August 2011

Ankunft in Deutschland

Man man man... ich bin wieder in Deutschland. Das ist alles so merkwürdig.

Na ja ich fange mal von Vorne an. Also am Mittwoch konnte mich ja meine liebe Gastmutter nicht zum Flughafen bringen, da ich ihr so wichtig war, dass sie doch lieber in New York City geblieben ist. Netterweise hat mich Sarah W abgeholt und zum Flughafen gebracht.
Dort habe ich erst einmal angefangen zu weinen, als ich gesehen habe wie lieb Malias Familie Tschüss gesagt hat. Dann sind wir ins Flugzeug gestiegen und sind sogar pünktlich aus Burlington raus gekommen.

In Newark angekommen mussten wir erst mal unser Gate finden. Das war natürlich wieder eine Weltreise und wir musste noch mal durch die Sicherheitskontrollen. Dabei hatte ich mir in Burlington noch eine volle Flasche Sprite gekauft... na super. Dieses mal ging es auch recht flott. In Vermont haben sie meine Tasche fünfmal durch den Scanner geschoben, weil ich mein Make Up nicht raus geholt hatte.

Wir mussten noch 3 Stunden auf unseren Anschlussflieger warten, aber in Newark muss man für das Internet bezahlen, also haben wir uns ein wenig gelangweilt. Unser Flugzeug war ein Doppeldecker und riesig! Wir haben erst nicht zusammen gesessen, aber ich konnte mich später noch umsetzen, da das Flugzeug nicht ausgebucht war. Bei dem Start haben wir Händchen gehalten - letzter Kontakt zum amerikanischen Boden... da flossen mal wieder ein paar Tränchen.

Dieses riesige Flugzeug hatte aber keine Fernseher, eigentlich war das gut so, denn dann konnten wir ein wenig schlafen. Neben mir war der Sitz frei und somit hatte ich noch etwas mehr Platz.

Morgens um halb 8 sind wir in Deutschland gelandet und ich habe mich riesig auf meine Eltern und Freunde gefreut. Meine Mama stand da mit einem Röschen und mein Papa mit der Alemannia Flagge. Das war echt süß. Anne und Nils waren auch da, da habe ich mich sooo gefreut. Ich musste mich dann auch von Malia verabschieden, aber Deutschland ist ja klein, da sieht man sich mal :-)

Wir sind irgendwo auf dem Weg nach Hause schön frühstücken gegangen und sind dann aber auch recht schnell zu Hause gewesen. Dort habe ich Anne und Nils noch ein paar Mitbringsel gezeigt und noch viel erzählt. Als ich so durch die Wohnung gegangen bin, war mir ganz komisch. Alles ist so anders. Unser Kühlschrank kommt mir vor wie eine Minibar. Nichts zu vergleichen mit dem amerikanischen Teil.

Am Nachmittag bin ich dann schon zum ersten Mal wieder mit einem Schaltwagen gefahren. Das war super merkwürdig. Man muss so viel denken. Das bin ich nicht mehr gewöhnt! Aber ich kann es noch :-)

Abends bin ich mit meinen Eltern, Anne und ihren Eltern Gyros essen gegangen. Das war sooooo lecker. Das habe ich echt vermisst gehabt.
Um 10 Uhr bin ich dann schon tot ins Bett gefallen, aber dafür auch wieder um 3 Uhr hellwach gewesen, ich habe zwei Stunden wach gelegen, bevor ich dann wieder bis halb 11 geschlafen habe.

Der erste Tag in Deutschland war sehr ruhig. Ich bin nun endlich bereit den ganzen Kram in meinem Zimmer weg zuschmeißen. Vor einem Jahr war ich noch nicht dazu in der Lage. Ich habe auch schon relativ viel heute geschafft. Der Schreibtisch und unterm Schreibtisch ist leer. Nun hat mein neuer Computer schon seinen Platz gefunden und Papa hat auch schon fast alles eingerichtet. Ich spiele außerdem die ganze Zeit mit meinem neuen Handy rum. Das ist toll!

Na ja... ich geh mal in die Heia, denn morgen gehts auf nach Dortmund zu den Verwandten.

Gute Nacht,

Sunny

Dienstag, 16. August 2011

Einfach unfassbar

Guten Abend meine Lieben,

ich denke, dass ich heute meinen letzten Blog aus Vermont schreiben werde. Ein Jahr und 30 Tage sind um.... man geht die Zeit schnell rum. Ich kann es gar nicht glauben.

Heute Morgen habe ich erst mal erfahren, dass ich nun ein Zimmer in einem Studentenwohnheim in Hannover habe. Das ist schon mal toll und ich brauche mich noch nicht mal um Möbel kümmern, da alles schon da ist.

Dann habe ich mich aufgemacht und wollte mein Bankkonto schließen lassen. Doch ich habe am Samstag meine Karte noch mal benutzt. Eigentlich stimmt das auch nicht so recht, denn ich wollte mir Schuhe bei Urban Outfitters holen. Ich gebe denen also meine Karte und sage der Kassiererin, dass ich die Karte als EC-Karte benutzen möchte. Sie sagt okay. Ich muss unterschreiben und ich sage, ich würde die Karte nicht als Kreditkarte benutzen. Also muss ich die Karte noch mal durchziehen. Und schon wieder erzählt der Computer mir, dass ich die Karte als Kreditkarte benutze. Dann hat es die Kassiererin auch geschnallt, und meinte, dass sie nur Kreditkarten nehmen. Also hole ich meine deutsche Karte raus, da ich ja sonst mein Konto nicht schließen kann, wenn noch nicht alles abgebucht ist. Na ja... heute also bei der Bank sagt mir der nette Herr, dass da noch Beträge ausstehen.... ich schaue gerade nach und es fehlen noch genau 32 Dollar. Das sind die zwei Mal 16 Dollar Schuhe, die sie mir von meinen ersten beiden Versuchen direkt mal abgebucht hat.... SUPER!! Ich habe natürlich morgen alle Welt der Zeit, um das noch zu regeln AHHHHHH. Wie soll ich denn jetzt bitte meine 32 Dollar wieder bekommen und mein Konto kann ich auch nicht schließen lassen....

Na ja, danach kam ein angenehmer Teil. Ich habe mich mit Malia und ihrer Gastmutter in der Innenstadt getroffen. Wir sind ein wenig herum gebummelt und dann hatte ich auch schon meinen Termin beim Second Hand Shop. Dort habe ich den Rest meiner Klamotten hin gebracht. Aber die bezahlen leider nicht bar, sondern nur dann wenn sie was verkaufen... also von dem Geld sehe ich wahrscheinlich auch nichts mehr. Aber das war mir dann auch egal.

Ich bin noch so durch die Einkaufstraße gebummelt und bin dann aber auch wieder nach Hause gefahren. Um halb 7 bin ich zu Johns Eltern gefahren und habe mich von ihnen verabschiedet. Das war richtig nett. Sie haben mir alles Gute für mein Studium gewünscht und mir eine Schlafmöglichkeit angeboten, falls ich noch mal nach Vermont komme. John musste dann noch ein Foto von mir machen. Er meinte, dass er mich ja nicht vergessen will. Das war sehr süß.

Danach habe ich Sarah H abgeholt und wir sind lecker bei American Flatbread essen gegangen. Die Pizza war sooo gut! Unglaublich, dass ich nicht früher dahin gegangen bin. Anschließend haben wir uns noch Ben&Jerry's Eis geholt und sind zu ihr gefahren. Dort haben wir noch lange sehr schön geredet. Das tat wirklich gut.

Suzanne hat mir eben eine SMS geschrieben und mir mitgeteilt, dass sie mich morgen nicht zum Flughafen bringen kann, da sie noch mit ihrer Tochter in New York City ist. Es ist echt unglaublich wie unwichtig ich ihr bin. Ich hatte nicht das beste Verhältnis zu ihr, aber das hat mich dann doch getroffen. Einfach unfassbar! Ich habe mich von ihr und der großen Schwester dann nicht verabschiedet. Ich hoffe nun nur noch, dass Alec morgen wenigstens da ist.

Na ich geh dann mal schlafen. Ich muss morgen früh raus und noch alle hand tun.

Gute Nacht,

Sunny

Montag, 15. August 2011

Weinst du etwa, oder ist das der Regen?


Hiiii,

Malia hat mich heute Nacht um halb 2 angerufen. Sie war immer noch in Newark und ist erst heute Morgen um halb 5 in Vermont angekommen. Sie tat mir so leid. Sie war 30 Stunden unterwegs. Ich hoffe, der Heimflug wird nicht so anstrengend.

Mein Wecker ging heute auch schon um viertel vor 7. Ich musste mit Suzanne mein Auto zur Werkstatt fahren. Danach hat sie mir noch Frühstück gekauft und hat mich wieder nach Hause gebracht. Dort hat sie mir auch ein Abschiedsgeschenk gegeben. Eine nette Karte, ein Vermont Aufkleber, ein paar Ahornblätter-Ohrringe, Ahorn-Candy und ein UVM Sweatshirt, obwohl ich zu dem anderen College gegangen bin. Es war eine sehr nette Geste, aber ich denke, dass ich das Sweatshirt vielleicht umtauschen gehe.... aber da bin ich mir noch nicht sicher.

Ich bin dann noch mal ins Bett gegangen und habe länger geschlafen als ich geplant hatte. Gegen 1, halb 2 bin ich nach Starksboro gefahren. Ich hatte eine tolle Zeit mit den Kids. Wir haben viele Spiele gespielt und sind später sogar noch Pizza gegessen. Zum Nachtisch gab es für mich mein erstes Vermonter Maple Creamee. Das war einfach nur ein Softeis, aber halt aus Vermont und gemacht aus Ahornsirup. Aber ich muss sagen, dass mit Vanille besser schmeckt.

Dann musste ich mich verabschieden und das war echt hart. Diese Kids sind einfach die Besten und ich habe sie so lieb. Abby meinte auch noch, dass ich doch bitte für immer bleiben soll und dass sie nicht möchte, dass ich gehe. Dann habe ich Willy gehört, wie er seine Mama gefragt hat, ob sie nicht wieder ein Au Pair kriegen können, da die doch immer so gerne hat. Das war einfach zu viel für mich und ich habe den ganzen Heimweg über geweint. Wenn ich an mein Jahr als Au Pair zurück denken werde, werde ich immer diese Kids in Erinnerung haben. Das waren meine richtigen Gastkinder. Mit Caroline habe ich zum Schluss auch eine schöne Beziehung gehabt, aber das war nichts, verglichen mit Anna, Abby und Willy! Ich hoffe, dass wir durch Skype und Email den Kontakt halten können.

Den Abend habe ich in meinem Bett verbracht und habe "How I Met Your Mother" geschaut. Morgen habe ich meinen letzten Tag in Vermont. Das wird echt komisch sein. Sarah H hat die Ehre mir die Zeit noch ein wenig zu versüßen. :-)

Gute Nacht,

Sunny

Sonntag, 14. August 2011

Ein leckeres Stück Kuchen und ein weiteres Goodbye

Ohje, das Ende kommt immer näher. Eigentlich freue ich mich ja auf Deutschland (also nicht auf Deutschland, aber auf die Menschen und Tiere), aber ich liebe das Leben in den USA und die Sprache. Ich wünschte, ich könnte die Sprache einfach mitnehmen. Das wäre super.

Heute Morgen habe ich wieder ausgeschlafen, da ich die letzten paar Nächte immer erst nach 2 Uhr einschlafe. Ich hatte ja gestern Abend schon meine Abschiedsgeschenke aufgebaut und als ich heute nach oben kam, hat sich Caroline erst einmal für den kleinen Hasen bedankt und hat direkt ein Häuschen für ihn gebaut. Das Kaninchen heißt Ginger und ist schwanger :-)

Über meinen Brief hat sie sich auch gefreut. Später habe ich ihr Lunch gemacht und zum letzten Mal die Haare gekämmt. Dann war es auch schon Zeit für mich Goodbye zu sagen. Caroline hat das erst gar nicht verstanden. Sie fährt ja nur für eine Woche ins Camp und meinte dann "Bis nächste Woche", aber da musste ich sie wohl enttäuschen. Sie saß schon im Auto und da habe ich ihr erklärt, dass ich schon diese Woche nach Deutschland fliege. Ich habe dann ein wenig geweint und habe ihr noch eine ganz dicke Umarmung gegeben.

Anschließend habe ich mit meiner Mutter über Studentenwohnheime gesprochen und mich dann auch schon für welche beworben. Mal sehen was das gibt.

Gegen halb 4 hat mich Fred abgeholt und zusammen mit den Sarahs sind wir in der Innenstadt Kuchen essen gegangen. Das war toll! Sowas habe ich schon ewig nicht mehr gemacht. Danach sind wir noch ins Kino gegangen und haben "Crazy Stupid Love" gesehen. Der Film war okay, aber irgendwie war er mir viel zu lieb... ich hatte da was anderes erwartet.

Nach dem Film sind wir alle noch zum Chinesen gegangen. Dann mussten wir uns auch schon von Fred verabschieden. Es war kurz und schmerzlos. Irgendwie komisch... es werden immer weniger....

Dann habe ich noch Sarah H nach Hause gefahren und musste eigentlich noch Malia vom Flughafen abholen, doch ihr Flug hatte so sehr Verspätung, dass sie erst um Mitternacht in Newark los fliegen konnte und dann haben wir abgemacht, dass ihr Gastvater sie abholt und ich sie morgen besuchen gehe.

Jetzt gerade habe ich noch die Briefe für Emily, Anna, Abby und Willy fertig gemacht. Denn die werde ich morgen besuchen und muss dann schon wieder Auf Wiedersehen sagen. Das wird noch eine tränenreiche Woche.

Gute Nacht,

Sunny

Donnerstag, 28. Juli 2011

Von San Diego zum Grand Canyon nach Las Vegas


Halli Hallo,

nun sind wir endlich in Las Vegas angekommen. Aber ich erzähle erst einmal von Mittwoch. Nachdem wir Dienstag ja surfen waren, sind wir kaum am nächsten Morgen aus dem Bett gekommen. Wir waren alle so müde und hatten Muskelkater. Wir mussten dann aber auch langsam zum Frühstück gehen und all unsere Sachen in unsere Koffer packen. Um 11 haben wir das Zimmer verlassen, aber wir haben dann noch lange in der Lobby gesessen und haben die nächsten Schritte geplant und bei Google Maps für den Notfall ein paar Wegbeschreibungen ausgedruckt. Irgendwann sind wir zu La Jolla aufgebrochen. Dieser Teil von San Diego sollte sehr schön sein. Wir sind dann da am Strand lang gelaufen und haben dort sogar ein paar Seerobben gesehen.

Danach sind wir zu der "Old Town" von San Diego gefahren. Da haben wir uns wie in Mexiko gefühlt. Das war auch kein Wunder, da die Grenze nur 22 Meilen entfernt war. Uns hat es dort richtig gut gefallen. Es hatte Ähnlichkeiten mit einer alten Westernstadt oder so. Dort haben wir uns dann auch unser Lunch geholt. Wir waren bei "Fred's Mexican Cafe". Ich hatte einen Chicken Taco, der super lecker war. Die Mädels hatten alle Buritos, die auch nicht schlecht ausgesehen haben. Gegen 4 Uhr sind wir dann noch kurz zum Supermarkt und haben uns für die lange 9 1/2 Stunden Fahrt mit Essen und Trinken eingedeckt. Ich habe zu erst vorne gesessen und wir brauchten auch nicht lange auf den Sonnenuntergang warten. Und dann war es duster. Keine Lichter auf den Straßen, nur die Rückleuchten von den tausend LKW, die Nachts mit uns unterwegs waren.

Mitten in der Nacht haben wir plötzlich das Schild zur Route 66 gesehen und Malia hat gerade noch die Ausfahrt bekommen. Dort haben wir aber nur ein Schild gefunden und konnten uns noch nicht einmal darunter fotografieren, da es so stark reflektiert hat. Da auch meilenweit keine Tankstelle in Sicht war, haben wir uns auch direkt mal auf der Route 66 erleichtert. Und weiter ging es Richtung Grand Canyon. Morgens um 2 haben wir Fahrertausch gemacht. Sarah ist gefahren, Malia kam auf den Beifahrersitz und ich wurde nach hinten zu Trisha verfrachtet. Dort konnte ich auch noch mal richtig schlafen. Um viertel vor vier sind wir an einem Tor vorbei gefahren, an dem wir eigentlich den Eintritt bezahlen hätten müssen, aber das Tor war offen und es war weit und breit niemand zu sehen, also sind wir direkt durch gefahren. Als wir dann auf dem Parkplatz angekommen sind, haben wir ein Tier gesehen. Wir schätzen es war entweder ein Coyote oder ein Berglöwe. Danach sollten wir im Dunkeln noch zum Badezimmer finden. Wir sind in Zweiergruppen gegangen und als Trisha und ich alleine im Auto saßen, bin ich erst mal auf die Vorderbank geklettert und habe uns eingeschlossen. Auf einmal sehe ich im Rückspiegel ein Licht auf uns zukommen.... aber das waren dann zum Glück nur Sarah und Malia. Dann musste ich aber raus und das war richtig unheimlich. Es war stocke duster und wir wussten, dass da wilde Tiere rumliefen... Trisha und ich haben es aber heile wieder ins Auto geschafft, wo wir uns noch mal für eine Stunde hingelegt haben.

Um halb 6 war der Sonnenaufgang angekündigt, den wir dann auch live am Grand Canyon miterlebt haben. Das war der Wahnsinn! Die Sonne hat zwar ein wenig auf sich warten lassen, aber die Aussicht war gigantisch.



Danach sind wir alle wieder zurück zum Auto gegangen und haben uns bis 8 Uhr wieder hingelegt. Als wir aufgewacht sind, hatten wir schon eine brüllende Hitze. Wir sind dann erst einmal in das Waschhaus gegangen und haben uns ein wenig frisch gemacht, auch wenn wir immer noch in den gleichen Klamotten waren. An unsere Koffer kamen wir nicht dran ohne den ganzen Kofferraum leer zu räumen. Bei Tageslicht sah der Canyon noch viel gigantischer aus. Obwohl ich ihn mir noch rötlicher vorgestellt hätte, war es trotzdem beeindruckend. Wir haben versucht ein paar "Spring-Bilder" zumachen, aber bei mir hat das nicht ganz so funktioniert, da ich entweder nicht hoch genug gesprungen bin, oder die Fotografin nicht im richtigen Moment den Auslöser gedrückt hat. Beim letzten Versuch ist mir mein Flip Flop den Canyon runter geflogen. Da hatte Sarah schon einen Schrecken gehabt, dass ich fliegen gegangen bin, da sie nur mein OHHHH gehört hat. Der Schuh war aber nur eine Klippe tiefer und Malia war tapfer und hat ihn mir wieder gebracht.





Natürlich haben wir alle tausend Bilder gemacht und sind gegen 11 Uhr Richtung Las Vegas aufgebrochen. Nach weiteren 5 Stunden Autofahrt sind wir in der Wüste mit 105 Grad Fahrenheit angekommen. Stellenweise sah es fast so aus, wie man es aus den Filmen kennt. Meilenweit sieht man nichts, nur Staub, obwohl es immer noch viel zu grün für meine perfekte Wüste gewesen ist. Unterwegs haben wir noch mal die Route 66 gesehen und haben dort noch mal Fotos gemacht.


Nun sitzen wir in der Lobby unseres Motels in Las Vegas direkt auf dem Strip. Das Internet funktioniert nur hier und nicht auf den Zimmern. Es gibt kein Frühstück und auch der Name der Motelkette hat sich geändert, ohne dass wir davon in Kenntnis gesetzt worden sind. Malia hat eben versucht ein wenig zu schlafen, da wir heute Abend noch ausgehen wollen. Mal sehen wo es uns hin verschlägt. Bilder von Las Vegas gibt es sobald ich welche habe und ich Internet zur Verfügung habe.

Bis dann..... und what happens in Vegas, stays in Vegas ;-)

Sunny

Dienstag, 26. Juli 2011

Surfen in San Diego

Als heute Morgen unser Wecker klingelte, hat sich keiner aus dem Bett bewegt. Wir waren alle so müde. Der Tag am Strand in der Sonne gestern, hat uns allen zu schaffen gemacht. Wir sind dann gemütlich zum Frühstück runter gegangen und haben uns danach auf den Weg zum Strand gemacht. Heute haben wir Malia einen Wunsch erfüllt und haben uns Surfbretter und Neoprenanzüge ausgliehen. Wir haben einen guten Preis bekommen, da wir zu viert waren. Wir sahen auch sehr sexy dadrin aus. Die Bretter waren richtig schwer zum Tragen und ich war froh als wir im Wasser waren. Die Wellen waren richtig hoch und wir hatten Schwierigkeiten weg vom Strand zu kommen. Malia hat vor zwei Jahren schon mal gesurft und hat uns ein paar Tipps gegeben. Trisha hat auch schon versucht aufzustehen, während Sarah und ich Spaß auf unseren Bäuchen hatten. Nach 1 1/2 Stunden waren wir aber alle so kaputt, dass wir am Strand auf unseren Handtüchern eingeschlafen sind.


Wir haben dann noch einen Versuch gestartet, aber die Wellen waren einfach zu mächtig. Sarah und ich haben dann unsere Surfbretter gegen Boogie Boards getauscht. Damit hat es direkt mal wieder Spaß gemacht. Nach 4 Stunden im Wasser waren wir alle so erschöpft, dass wir es nur noch bis zum nächsten Subway geschafft haben und uns da ein wenig gestärlt haben. Zurück im Hotel ging es aber irgendwie auch nicht besser. Nachdem wir alle geduscht hatten und in unseren Schlafanzügen (um 18 Uhr) auf unseren Betten lagen, wollte sich auch keiner mehr anziehen. Malia und Trisha sind dann aber doch noch zum Supermarkt gefahren und haben uns Salat für unser Abendbrot geholt. Das war sehr lieb! Beim Essen haben wir die Wiederholung von "The Proposal" geschaut und Sarah und Trisha haben schon mal ihre Taschen neu gepackt.

Die letzten zwei Tage waren echt anstrengend und dabei haben wir unseren "Roadtrip" noch gar nicht angefangen.

Gute Nacht,

Sunny

Montag, 25. Juli 2011

Strandtag in San Diego


Sooo, die erste Nacht in unserem Hotel in San Diego ist vorbei. Die Mädels sind heute Morgen direkt ins Fitness Studio gegangen, jedoch kamen sie mit keinem Lächeln wieder. Ich habe sie beim Frühstück getroffen, welches gut war. Es gab Joghurts, Toast, Bagels, Müsli, Säfte und Kaffee. Danach haben wir uns fertig für den ersten Strandbesuch in San Diego gemacht. Natürlich sind wir in der dicksten Mittagssonne dort angekommen und haben uns bruzeln lassen. Meiner Haut ist das natürlich mal wieder nicht gut ergangen. Obwohl ich mich zwei mal eingekremt habe, sehe ich wieder wie ein Hummer nach dem Wasserbad aus. Na ja, ich werde es wohl nie lernen....

Nach kanpp 5 Stunden Strand und einem leckeren Bagel im Schatten auf der Wiese (wo Sarah und ich ein Date mit einer Seemöve hatten), sind wir wieder zurück ins Hotel gefahren. Dort haben wir uns erst einmal noch mal im Pool abgekühlt und vom Strand befreit. Wir wollten ja unser Hotelzimmer nicht in einen Sandkasten verwandeln.

Nachdem alle geduscht und raus geputzt waren, sind wir in die Innenstadt gefahren. Wir waren alle sehr hungrig und haben auch schon unser Restaurant vom Auto aus ausgewählt. Heutiges Dinner gab es bei HOOTERS. Ja, wir vier Mädels sind wirklich dort hin gegangen. (Für alle die nicht wiessen was Hooters ist. Es ist eine Restaurantkette, in der nur Kellnerinnen in kurzen Hosen und kurzen engen Tops arbeiten. Alle hatten lange, glatte Haare und einen üppigen Busen) Also das Essen war okay, aber wegen dem Essen würde ich da nicht noch mal hin. Unsere Kellnerin war auch extrem unfreundlich und war überhaupt nicht bei der Sache.




Anschließend sind wir noch durch die Straßen gelaufen und ich muss sagen, diese Stadt ist richtig schön! Viel schöner als LA. Jedoch gibt es auch hier Betrunkene auf der Straße - auf einmal höre ich eine Stimme hinter mir: Du hast die schönsten Haare, die ich je gesehen habe. Und schon hatte ich die Hände einer wildfremden Frau in meinen Haaren. Das war sehr merkwürdig. Die Frau ist dann zum Glück relativ schnell weiter gelaufen, hat aber auf dem Weg noch einige Leute angesprochen.



Nun sitzen wir alle im Bett mit unseren Laptops und iPods und schauen Fernsehen. Morgen geht es wohl ans Surfen...ich bin mal gespannt.

Gute Nacht,
Sunny

Samstag, 23. Juli 2011

Erster Tag in Los Angeles



Es war so ein heißer Tag gestern. Ich kann das gar nicht gut vertragen. Wir sind alle ganz früh aufgestanden, damit wir zusammen mit Caroline ihre Geschenke öffnen konnten. Denn sie ist nun schon 10 geworden. Unglaublich! Ich habe sie dann zum Camp gebracht und musste mir dann erst einmal mein Frühstück holen, da ich vorher keine Zeit dafür gefunden hatte. Zu Hause habe ich dann Carolines Koffer und Spielzeugtasche gepackt. Auch Suzannes Tasche habe ich noch umgepackt. Alec hat mir geholfen alles ins Auto zu laden. Um ein Uhr bin ich dann wieder nach Colchester gefahren und habe Caroline zum letzten Mal vom Camp abgeholt. Das Wetter war unglaublich. Es ist soooo warm. Es ist kaum auszuhalten. Als dann alle zu Hause waren, ging es auch schon los. Jessie blieb zu Hause. Sie wird erst nächste Woche nach Martha's Vineyard fahren. Als dann alle weg waren, habe ich mich erst einmal um meinen Kram gekümmert. Schließlich hatte ich immer noch nicht mein Paket nach Hause geschickt. Für 33 Pfund habe ich nun 126 Dollar bezahlt. Hoffentlich kommt auch alles an!

Dann habe ich meinen Koffer und meine Reisetasche gepackt. Ich musste mein Zimmer schon leeren, und da habe ich mal wieder gemerkt wie viel Kram ich doch habe.

Nebenher musste ich noch meine letzte Netflix DVD gucken. Ich habe ja das Buch „The Time Traveler's Wife“ gelesen und nun auch den Film geschaut. Aber ich war echt enttäuscht. Es ist ja meistens so, dass die Bücher besser sind als die Filme, aber hier fand ich den Unterschied extrem. Der Film hat mir eigentlich gar nicht gefallen. Da lese ich lieber noch mal das Buch.

Abends um halb neun hat mich Ruki abgeholt und zusammen sind wir dann zu Michi gefahren, wo wir Sarah W und Fred getroffen haben. Sarah H ist später auch eingetrudelt. Wir haben erst ein paar Feuerspiele von Sarah W gezündet. Danach sind wir natürlich wieder zu unserem Partyhaus gefahren. Angeblich haben die Jungs wohl den ganzen Tag nur von den „German Girls“ gesprochen und extra das Haus ein wenig aufgeräumt und eine kleine Party für uns geschmissen. Das war sehr süß. Sarah W und ich haben uns aber schon frühzeitig auf den Heimweg gemacht und haben uns von Ruki verabschiedet. Wir werden Sarah H in San Francisco und Michi in Seattle wiedersehen.

Nach knapp 2 Stunden Schlaf ging es auf den Weg zum Flughafen. Sarahs Gastmutter hat uns netterweise gefahren. Unser Flug hatte sogar keine Verspätung. Wir sind also durch die Sicherheitskontrollen und an Board gegangen. Wir hatten sogar schon die Sicherheitsrede hinter uns, als der Kapitän uns mitteilte, dass es wohl kleine Schwierigkeiten mit der Maschine gäb. Nun ja, die nächste Durchsage kam und wir mussten das Flugzeug verlassen. Der Fehler sollte innerhalb einer Stunde behoben worden sein. Wir hatten aber einen Anschlussflug in Newark, den wir verpassen würden und haben uns schon Sorgen gemacht. Wir saßen also am Gate und die nächste Durchsage kam: Das Flugzeug wird gar nicht mehr starten. Na super. Uns wurde dann gesagt, dass wir wieder zurück zum Check In Schalter gehen sollten und neue Flüge bekommen sollten. Sarah und ich hatten uns gerade nieder gelassen und mussten dann doch wieder quer durch den Flughafen laufen. Am Check In angekommen gab es erst einmal eine laaaange Schlange, die sich nicht bewegt hat. Also haben wir uns wieder mal auf dem Boden gemütlich gemacht. Vor uns war ein netter Vermonter, der das Ganze sehr gelassen genommen hatte und hinter uns war ein Deutscher, der auf einer Konferenz in Vermont war. Wir waren also in guter Gesellschaft. Und ohne Vorwarnung sind alle aufgestanden und sind weggelaufen. Uns wurde dann mitgeteilt, dass die Maschine doch abhebt, aber diejenigen, deren Anschlussflug vor halb 10 ging bräuchten gar nicht erst an Board gehen. Wir waren zwar auch dabei, aber andernfalls hätten wir für zwei Tage lang am Burlington Flughafen festgessen.

Endlich an Board ging es noch mal durch die Sicherheitsvorkehrungen und auch endlich mal in die Luft. Als wir mit 3 Stunden Verspätung in Newark gelandet sind, ist Sarah erst mal zum Klo gesprintet und ich habe mich um unseren Flug nach LA gekümmert. Glücklicherweise haben wir noch zwei Plätze für eine Maschine bekommen, die dann auch direkt geboardet hatte. Wir saßen zwar nicht nebeneinander, aber das war auch okay. Hauptsache wir sind heute noch nach Los Angelese angekommen. Dort gab es noch ein paar Unklarheiten mit dem Gepäck, aber es hat dann doch alles gut geklappt. Malia und ihre Schwester, Trisha, haben uns auch direkt abgeholt.

Wir fahren einen schönen roten Chevrolet. Unser erstes Ziel war unser Hostel. Von außen konnte man kaum darauf schließen, dass es ein Hostel ist, aber wir haben es dann doch gefunden. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und wir haben unsere Zimmer bekommen. Ich schlafe mit Sarah in einem 6-Bett-Zimmer, aber für eine Nacht ist das schon okay.

Nach einer kleinen Tour im Hostel, haben wir uns dann auf die große Sightseeingtour gemacht. Erstes Ziel: Hollywood Sign. Dies stellte sich jedoch schwieriger heraus, als gedacht. Unser Hostel-Host hat uns den Weg erklärt und wir sind dann auch zu dem Aussichtspunkt gefahren. Dort sind wir erst mal einen Berg hoch gelaufen, um dann zu sehen, dass das Hollywood Sign gaaanz weit weg war und auf den Fotos gar nicht zu erkennen war. Ein wenig deprimiert ging es dann wieder zurück zum Auto. Wir haben dann erst einmal was gegessen und haben dann einen neuen Versuch gestartet. Dieses Mal hat uns eine nette Passantin geholfen und siehe da, Hollywood Sign gaaanz nah :-) Wir hatte dann aber ein weiteres Problem. Die Sonne ging unter und blendete die Kamera so sehr, sodass man schon wieder nichts erkennen konnte. Wir haben noch ein paar Minuten gewartet und konnten dann doch noch ein paar vernünftige Fotos machen.





Nach diesem kleinen Erfolgserlebnis ging es direkt weiter. Wir wollten natürlich nach Beverly Hills. Aber das war natürlich auch nicht so einfach wie es klingt. Das Navi hat uns dann doch dort hingeführt. Dort stehen echt nette Häuschen, aber wir müssen noch heruas finden, wo die Stars wohnen. Anschließend sind wir den Rodeo Drive und den Walk of Fame entlang gefahren. Wir werden da morgen noch mal stoppen. Wir waren nämlich auf der Suche nach Los Angeles Innenstadt, die wir dann jedoch nicht gefunden haben. Wir sind dann völlig erschöpft wieder zurück ins Hostel gefahren.

Ich werde gleich tot ins Bett fallen und werde mich schon auf morgen freuen,

Sunny

Mittwoch, 20. Juli 2011

Karin fliegt nach Hause


Sooo, ich bin gerade von einem ersten "Au Pair Goodbye" zurück gekommen. Karin wird morgen nach Hause nach Schweden fliegen. Das war schon komisch. Wir haben als Abschiedsgeschenk für jeden unsere Wünsche auf amerikanische Flaggen geschrieben und ausgetauscht. Karin hat sogar noch jedem extra eine kleine Nachricht geschrieben. Das war richtig süß. Sie war die Erste... Sarah W und ich sind die nächsten. Malia ist ja auch schon weg... aber die werde ich ja noch mal wieder sehen - nämlich SAMSTAG. Ohje... ich fliege nach LA... das wird ja immer komischer. Ich kann es gar nicht glauben. Ich bin nun schon 366 Tage in den USA. Und war noch nicht lange genug :-(

Mein Tag begann aber ganz anders. Ich habe Caroline zum Camp gebracht und bin von da aus direkt zum College gefahren. Ich war schon wieder ewig nicht im Fitness Studio. Das habe ich auch direkt gemerkt. Ich habe meine 40 Minuten auf dem Stepper so gerade durch gehalten. Danach ging es zum Fotos ausdrucken. Caroline bekommt von mir zum Geburtstag ein Bastelset, womit sie Schneekugeln mit eigenen Fotos machen kann. Danach habe ich noch ein paar Leckereien für mein Paket nach Deutschland gekauft.

Zu Hause ging es erst mal unter die Dusche. Wo ich zum ersten Mal meine neuen Haare gewaschen habe. Das war sehr merkwürdig. Ich brauche nun nicht mehr so viel Shampoo und Spülung. Und auch es reicht nun auch ein kleineres Handtuch für meinen Turban. Um 3 Uhr habe ich Caroline wieder abgeholt und wie immer ist sie wieder eingeschlafen. Sie bekommt am Freitag ihre Ohrringe gestochen und sie war sehr traurig, dass sie dann erst mal nicht schwimmen gehen kann. Da hatten wir ein kleines Drama. Aber sie ist dann zum Glück wieder runter gekommen und sie konnte mit Jean arbeiten. Danach hatten wir einiges zu tun. Ich habe ihren Bastelschrank aufgeräumt, ihre Wäsche gemacht und Caroline hat das Klavierzimmer und ihr eigenes Zimmer aufgeräumt. Zum Schluss haben wir noch ihre Spielzeugtasche für Martha's Vineyard gepackt.

Zum Abendbrot habe ich Reis, Squash, Sweet Peas und Fischstäbchen gemacht. Jessie hat mich sehr gelobt :-) Anschließend bin ich zu Karin gefahren. Und den Rest habe ich ja schon oben erzählt. Achja, sie hat einen unglaublichen Nachtisch gemacht. Und das Rezept habe ich auch schon :-)

Gute Nacht,

Sunny

PS: Ich habe gestern ein ganzes Blech Brownies gemacht. Und als ich nach dem Strand wieder nach Hause gekommen sind, war der Teller bis auf einen Brownie leer. Niemand war zu Hause, außer Tilley. Sie hat die ganzen Brownies gegessen. Unglaublich. Schokolade ist soo schlecht für Hunde. Aber ich habe niergends Erbrochenes gefunden und sie schien gesund und munter und kein Stück schuldig.... :-)

Sonntag, 10. Juli 2011

Busreise, BBQ und Beach

Na ihr Lieben,

endlich komme ich dazu euch wieder etwas nettes zu schreiben.

Meine Heimreise am Freitag ist ohne große Zwischenfälle verlaufen. Die 8 stündige Busfahrt war halt nur ein wenig langweilig ohne Musik oder Hörbuch. Ich habe versucht ein wenig zu lesen und zu schlafen und irgendwann war ich dann auch endlich wieder zu Hause. Suzanne hat mich abgeholt und ich habe ihr von meinem Urlaub erzählt. Es war richtig komisch wieder nach Hause zu kommen. Alles sah so anders aus. Als ich dann in den Keller gekommen bin, habe ich so einen kleinen Schock bekommen. Suzanne und Jessie haben angefangen den Kellerraum auf zuräumen. Nun stand alles in "meinem" Vorzimmer. Ich musste erst einmal ein paar Kisten zur Seite räumen damit ich überhaupt in mein Zimmer kam.


Abends bin ich zu Michi gefahren und zusammen mit dem Sarahs und Ruki sind wir wieder zu den Studenten gefahren. Ich musste ja ein Wochenende aufholen und dementsprechened ging es mir sehr schnell sehr gut ;-) Wir waren so gegen 4 Uhr wieder zu Hause, d.h. ich habe mal wieder bei Michi übernachten. Dieses Mal habe ich aber auf der Couch geschlafen, was mich aber nicht sehr gestört hat.

Nach 6 Stunden Schlaf bin ich nach Hause gefahren und habe mich erst einmal wieder eingelebt. Ich habe meine Netflix DVD "Beastly" geschaut und war nicht so begeistert. Der Film hat mich zu sehr an "Die Schöne und das Biest" erinnert und war an manchen Stellen echt doof gemacht. Meine Eltern waren bei Bekannten im Sauerland, mit denen habe ich dann auch noch kurz geskyped. Der Samstag ist sehr lässig und faul an mir vorbei gegangen. Abends bin ich zu Sarah H zum Grillen eingeladen worden. Das war sehr lecker und mit der Tischdekoration hatte ich ein verspätetes 4th of July BBQ. Ruki und Michi waren auch da und haben ein tolles Essen auf den Tisch gezaubert. Kartoffeln mit Tzatziki, Maiskolben, Salad, Hot Dogs und Cheeseburger. Danach haben wir noch lange gequatscht und gegen 11, halb 12 haben sich Ruki, Michi und ich wieder auf den Weg zu den Studenten gemacht. Sarah H und W mussten beide arbeiten.


Im Studentenhaus war nicht viel los und wir haben uns von Chris (einer der Studenten) unterhalten lassen. Später kamen dann noch ein paar Jungs dazu, die dann ein wenig Stress gemacht haben. Die haben uns dann auch dazu gebracht von der Terrasse zu springen. Es war nicht hoch, aber das hat einem doch schon einen Kick gegeben. Um 2 Uhr hat uns Chris noch zu einer "After Hour Party" genommen. Die war nicht mehr so prickelnd, obwohl das Haus schön eingerichtet war. Um viertel nach vier habe ich endlich nach über 2 Wochen in meinem Bett gelegen.

Heute sollte ich eigentlich arbeiten, aber der Plan hat sich dann doch irgendwie geändert und ich hatte komplett frei. Ich sollte nur abends um 9 zu Hause sein, damit ich mit Suzanne die nächste Woche besprechen kann, da sie zu Freunden nach Rhode Island fährt.

Ich habe mich heute Mittag mit Malia bei Sarah W getroffen und wir haben einiges geplant und schon mal Geld getauscht, damit unser Reisemonat reibungslos ablaufen kann. Danach bin ich mit Sarah W zum North Beach gefahren, wo wir Michi, Ruki und Sarah H getroffen haben. Wir haben in der "Sonne" gelegen und ich habe mir die Cosmopolitan durch gelesen. Dabei kamen sehr interessante Gesprächsthemen auf den Tisch.

Anschließend sind wir zum Mexikaner essen gegangen. Ich hatte Quesadillas, die sehr lecker waren. Aber jedes Mal, nach dem ich Quesadillas esse, ist mir total flau im Magen und möchte mich am liebsten übergeben. Das ist mir nun schon das dritte Mal passiert. Ich weiß auch nicht woran das liegt.

Sarah W war so nett und hat mich dann gefahren, sodass ich pünktlich zu Hause war. Ich habe Caroline ins Bett gebracht und habe das Buch "The Sleep Book" von Dr. Suess vorgelesen. Dr. Suess schreibt Bücher voll mit Zungenbrechern und mitten im Buch erzählt Caroline mir, dass es okay sei, wenn ich Fehler beim Vorlesen machen würde, weil das ganz schwere Sätze seien. Das fand ich sehr amüsant.

Ohje, ich sehe gerade wie viel ich geschrieben habe. Ich glaube es ist schon gut, dass ich jeden Tag schreibe, denn ansonsten hättet ihr immer eine Menge auf einmal zu lesen.

Also dann bis morgen,

Sunny

PS: Ich musste mich am Freitag von Midnight und Gramalee verabschieden. Das war echt komisch und ich musste aufpassen, dass mir keine Tränchen in den Augen hatte. Es war mein erstes von vielen Good Byes :-(

Montag, 20. Juni 2011

Great Escape Park


Hiii,

heute Morgen bin ich mit Malia in den Great Escape Park in New York gefahren. Der ist zwei Stunden von hier entfernt. Erst hatten wir ein paar Probleme mit dem Ausdrucken unserer Tickets, aber wir sind dann doch rein gekommen.

Es war wirklich leer. Wir musste kaum warten, um mit den Achterbahnen zu fahren. Die erste Attraktion war ein Turm mit freiem Fall. Das war richtig lustig. Danach sind wir quer durch den Park gegangen und haben jede Achterbahn gefahren. Manche waren eher schmerzhaft als lustig. Es gab eine Bahn, die hieß Boomerang. Wir sind die ganze Bahn erst vorwärts und dann rückwärts gefahren. Die Loopings dabei waren richtig cool. In der Schlange vor uns ist leider eine Frau ohnmächtig geworden und wir mussten dann ein wenig länger warten. Es war aber sehr interessant, wie die Amerikaner solche Notfälle händeln... wenn es etwas ernstes gewesen wäre, hätte mir die Frau echt leid getan.



Kurz vorm Schluss waren wir auf der riesigen Holzachterbahn. Die war genial. Da sind wir direkt zweimal drauf gegangen. Bevor wir dann wieder nach Hause gefahren sind, haben uns noch mal auf den Turm gestürzt. Eigentlich waren es zwei Türme. Bei dem einen wurdest du hoch geschossen und bei dem anderen hattest du den freien Fall. Mir hat der freie Fall besser gefallen.



Um 4 Uhr waren wir dann mit allem durch und wir waren sooo kaputt. Auf dem Parkplatz habe ich jedoch noch etwas tolles entdeckt:



Nun brauche ich nur noch 5 :-)

Auf dem Heimweg bin ich zwischendurch eingeschlafen. Ich war so müde. Wir waren total hungrig und normalerweise gehen Malia und ich immer zu Friendly's. Heute aber haben wir uns für Denny's entschieden. Es war auch lecker, aber ich habe mir das gleiche wie bei Friendly's bestellt. Jetzt muss ich nur noch zu Wendy's, dann habe ich die großen amerikanischen Fast Food Ketten abgeklappert.

Gute Nacht,

Sunny

Sonntag, 19. Juni 2011

225 Fotos an einem Abend geschossen

Halli Hallo,

gestern Abend war dann doch besser als Freitag. Ich hatte meine tollen High Heels an, aber wir sind erst einmal quer durch Burlington gelaufen, also habe ich meine Heels gegen Flip Flop getauscht. Als wir dann endlich bei der Party angekommen sind, mussten wir feststellen, dass dort keine Party war und somit sind wir den ganzen Weg wieder zurück gelaufen. Ich fühle mich schon fast heimisch in diesem Haus....

Diesmal hatten wir gute Musik und nette Leute. Wir haben ein paar Runden Beer Pong gespielt und haben viel getanzt und gesungen. Denn die deutschen Mädels waren zwischendurch am Computer. Wir haben zu den Atzen und Culcha Candela getanzt. Auch ein swedisches Lied war dabei. Vielleicht könnt ihr euch noch an das Lied mit der "Booten Anna" oder so ähnlich erinnern? Fred meinte, das Lied wäre über ein Boot namens Anna, meiner Meinung nach ging es um einen Computer. Wir haben Karin zur Rede gestellt und ich hatte Recht :-)




Gegen 4 Uhr war ich dann endlich im Bett. Und auch diese Nacht habe ich bei Ruki geschlafen, dieses Mal jedoch in ihrem Bett und nicht im Gästezimmer. Heute Morgen um 10 Uhr war meine Nacht wieder vorbei. Ich konnte nicht mehr schlafen. Also habe ich mich auf den Heimweg gemacht. Unterwegs habe ich mir ein leckeres Baguette geholt und die erste Hälfte mit Frischkäse und Schnittlauch zum Frühstück gegessen. Dabei habe ich mit meinen Eletrn geskyped. Nach knapp einem Jahr konnte ich mal wieder mit meinen Eltern frühstücken :-)

Gestern Abend habe ich 225 Fotos geschossen und einige sind echt super geworden. Andere wiederrum sollten man nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ich habe ein paar der guten Fotos bei Facebook hoch geladen und die anderen per Email verschickt. Anschließend habe ich mich in den Garten in die Sonne gelegt und mein Hörbuch zu Ende gehört.

Danach habe ich noch ein wenig aufgeräumt und Carolines Wäsche gemacht. Ich habe lange mit Malia telefoniert. Sie hatte auch einen interessanten Abend mit einer anderen Gruppe von Au Pairs. Malia und ich wollten eigentlich heute in den Freizeitpark fahren, aber wir hatten gar nicht daran gedacht, dass heute Vatertag in den USA ist und dann bestimmt die Hölle in dem Park los ist. Wenn ich gleich Suzanne vom Flughafen abhole, werde ich sie fragen, ob ich morgen frei bekommen könnte, denn dann könnte ich mit Malia doch noch zum Great Escape Park fahren. Unter der Woche ist da bestimmt nicht so viel los.

Nun ja, ich muss gleich los. Suzanne landet um Mitternacht.

Gute Nacht,

Sunny

Samstag, 18. Juni 2011

Pinguine und Chips im Eis

Na ihr Lieben,

gestern wollte ich mich eigentlich mit Malia und ihren Kids zu einem Playdate treffen. Aber leider musste sie kurzfristig absagen. Also musste ich kreativ werden und mir etwas anderes für Carolinee ausdenken. Nach dem Mittagessen bin ich dann mit ihr zur Ben and Jerry's Fabrik gefahren. Dort haben wir eine Tour gemacht und das Eis "Late Night Snack" probiert. Da ist Schokolade und Chips drin. Es ist gewöhnungsbedürfnis, aber dann doch sehr lecker :-)



Danach sind wir noch ins Kino gegangen. Wir haben den Film "Mr. Popper's Penguins" geschaut. Jim Carrey spielt da mit und ich muss sagen, er ist richtig alt geworden. Der Film war richtig lustig. Die Pinguine sind sooo süß :-)Blocksatz

Abends ist Jessie zu Hause geblieben, damit ich weg gehen konnte. Das war echt nett von ihr. Ich bin dann zu Ruki gefahren, von da aus haben wir noch Sarah H abgeholt und dann sind wir wieder zu dem Studentenhaus gefahren. Es wurde uns gesagt, dass dort eine große Party steigen sollte, aber wie immer waren nur die Hausbewohner und wir Au Pairs da. Nun ja, das war okay. Da ich nichts trinken wollte, hatte ich meinen Becher voll mit M&M's. Das war sehr lustig und der Hit des Abends. Ich hatte noch eine interessante Unterhaltung über Marhijuana gehabt. Mir wurde gesagt, dass Alkohol schädlicher ist als Gras zu rauchen. Na ja... das hat mich trotzdem nicht überzeugt, um zu rauchen.
Als wir dann alle totmüde waren, bin ich mit Karins Auto zurück gefahren. Bald bin ich jedes Auto gefahren. Es fehlen noch die Autos von den Sarahs und Michi. :-)

Um drei Uhr war ich dann endlich im Bett. Ich habe bei Ruki im Gästezimmer geschlafen. Heute Morgen musste ich aber schon nach knapp 5 Stunden Schlaf wieder aufstehen. Ich habe Carolines Tasche für New York gepackt und bin dann duschen gegangen. Um 10 Uhr habe ich Jessie und Caroline zum Flughafen gebracht, da die ihren Papa zum Vatertag überraschen. (In den USA ist der Vatertag erst morgen)

Danach bin ich zur U-Mall gefahren und habe mal wieder gesündigt - Zwei neue Hosen und neuer Schmuck.
Dann bin ich aber nach Hause gegangen und habe erst einmal meinen Schlaf nach geholt. Um 4 Uhr habe ich Alec von der Arbeit abgeholt und lustigerweise auch mit ihm über Marhijuana gesprochen.

Jetzt gleich gehts wieder auf die Piste. Mal sehen, wo es heute Nacht hin geht. Ich hoffe, es wird ein wenig aufregender als gestern. Obwohl wir dürfen nicht viel laufen, denn ich trage meine neuen High Heels.

Bis morgen,

Sunny

PS: Mir fehlen nur noch 7 :-)


Samstag, 11. Juni 2011

Togaparty im Müllbeutel

Da bin ich wieder.

Gestern Morgen habe ich Caroline für die Schule fertig gemacht und Virginia hat sie dann dort hingebracht. Ich habe dann geduscht und mein neues Shampoo ausprobiert. Es soll die Haare aufhellen. Ich habe den Eindruck, dass es das auch getan hat, aber mal sehen wie es nach den nächsten Anwendungen aussieht :-)

Um zwölf Uhr musste ich dann doch Caroline von der Schule abholen und hatte somit erst heute meinen letzten Tag dort. Der Parkplatz war so voll, sodass ich auf dem Parkplatz vom Fitness Studio parken musste. Glücklicherweise stand neben mir ein Auto mit diesem Kennzeichen:


Und wieder kann ich einen Namen von der Liste streichen.

Caroline und ich sind zur Bibliothek gefahren, wo ich mir "The Time Traveler's Wife" ausgeliehen habe. Ich habe schon ein paar Seite gelesen, aber noch bin ich nicht gefesselt.

Abends hat mich Fred abgeholt und wir sind in die Innenstadt gefahren. Dort haben wir Sarah H, Karin und Ruki getroffen. Ruki, Sarah und ich sind zu Robbie (amerikanischer Student) gegangen, während Karin und Fred ein Auto weg gebracht und Sarah W abgeholt haben. An diesem Abend habe ich zum ersten mal hautnah miterlebt wie jemand Ecstasy genommen hat.... das war schon ein wenig merkwürdig.
Wir sind dann zu einer Togaparty eingeladen worden. Natürlich hatten wir keine Bettlaken. Also sind Fred und ich kreativ geworden. Er hat sich eine weiße Plastikrolle umgewickelt und ich habe mir einen schwarzen Müllbeutel geschnappt und drei Löcher rein gemacht. Auf dem Weg zur Party sind wir durch die Einkaufsstraße/Partymeile gelaufen und ich habe einiger Komplimente für mein nettes Outfit bekommen ;-)

Die Party war ganz okay. Wir haben ein cooles Trinkspiel gespielt. Das muss ich auf jeden Fall mit nach Deutschland bringen. Es heißt "Fuck the Dealer"... bitte nicht wörtlich nehmen :-)
Später haben wir uns auf der Terrasse wieder gefunden. Plötzlich kam ein Typ die Treppen hoch... jeder hat Hallo gesagt, bis wir alle gemerkt haben, dass es ein Polizist war. Uns wurde dann aber ganz anders. Es stellte sich heraus, dass wir nur zu laut waren und sich die Nachbarn beschwert hatten. Wir haben uns dann aber doch auf den Heimweg gemacht.
So gegen drei lag ich dann neben Karin im Bett.

Heute Morgen um 11 sind wir wieder aufgestanden und haben bei Sarah H nett gefrühstückt. Fred hat mich nach Hause gefahren und ich bin von da aus direkt zu Malia gefahren. Die hat sich nämlich einen blauen, geschwollenen Fuß zu gezogen... die macht auch immer Sachen...tztztz
Wir haben viel gequatscht und sind noch ein wenig shoppen gegangen. Als ich gegen 8 Uhr wieder zu Hause war, habe ich mich schon mal von Suzanne verabschiedet und nur noch ein wenig Fernsehen geschaut.

Mein Bett und Heffalump rufen schon nach mir.

Gute Nacht,

Sunny

Samstag, 28. Mai 2011

Tanzen wie die Wilden

Guten Tag alle mit einander,

ich habe den "Tornado" überlebt. Gestern Morgen war es wieder kalt draußen, aber das war mir auch ganz recht. Ich habe dann tagsüber einen Mathe und Lese Test für die Uni Mannheim gemacht und war von meinem Ergebnis ein wenig geschockt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schlecht abschneide. Beim Lese Test kannte ich fast keine Wörter. Man musste die fehlenden Wörter in einen Satz einsetzen, aber dafür musste man ja erst einmal wissen was die Wörter bedeuten. Und beim Rechnen hatte ich totalen Zeitdruck und durfte noch nicht einmal einen Taschenrechner benutzen. Nur deswegen bin ich durchs Abi gekommen, ich habe sogar Aufgaben aus dem Einmaleins mit dem Taschenrechner gerechnet (nicht weil ich die Lösungen nicht kannte, aber einfach aus Gewohnheit). Mein Gehirn hat echt nach gelassen, seitdem ich in den USA bin. Der dritte Teil von diesem Test behandelte das Vorstellungsvermögen. Das war auch das Einzige, wo ich gut drin war... irgendwie traurig :-(

Na ja danach habe ich mich in das neue Auto gesetzt und habe Vermont ein wenig erkundet. Ich habe Städte gesehen, die ich noch nie hier besucht habe, obwohl ich ja schon 10 Monate hier bin. Dann habe ich Malia noch einen Überraschungsbesuch abgestattet.

Abends sind wir alle zu Michi gegangen. Sarah H hat Malia und mich abgeholt. Wir haben ein sehr leckeres Abendbrot gehabt. Kartoffeln mit Zaziki, Maiskolben, Salat und Hot Dogs. Ein Kompliment an Michi :-) Danach haben wir noch in der Küche gesessen und geqautscht, bis Michi auf die Idee gekommen ist, dass wir doch Dance Star auf der Wii spielen könnten. Das war vielleicht lustig UND anstrengend. Meine Güte... Michi und ich haben glaube ich am meisten getanzt und so sahen wir auch aus :-) Das hat so viel Spaß gemacht, dass müssen wir auf jeden Fall wiederholen (dann aber im Sportdress und Sport-BH) :-P


Sooo, heute fahre ich nach Connecticut. Eigentlich wollte ich schon um 11 Uhr losfahren, da ich gedacht hatte, ich müsste 6 Stunden fahren. Aber ich habe eben noch mal nach geschaut und es sind doch nur 4 Stunden. Also habe ich noch ein wenig Zeit. Ich denke, dass ich so zwischen eins und zwei losfahren werde.

Ich weiß noch nicht, ob ich heute Abend in dem Hotel Internet haben werde, aber ihr werdet dann spätestens morgen Abend wieder von mir hören und dann mit ein paar Fotos von einer amerikanischen Abschlussfeier.

Bis dann,

Sunny

Donnerstag, 26. Mai 2011

Die Welt geht unter


Hallöchen,

heute Morgen habe ich Caroline für die Schule fertig gemacht und Johns Vater hat die Beiden zur Schule gebracht. Ich bin dann mit dem VW zu einem Freund von Suzanne gefahren. Der hat dann seinen Computer angeschlossen und ein paar Sachen aufgeschrieben. Danach habe ich das Auto wieder zur Werkstatt gebracht (zum vierten Mal). Einer der Mechaniker hat mich dann zum Sheraton Hotel gefahren, wo Suzanne den Tahoe abgestellt hatet. Mit dem habe ich Caroline von der Schule und Suzanne von der Arbeit abgeholt.

Zu Hause habe ich noch mit dem Kofferpacken geholfen und um kurz vor zwei waren alle im Auto und ich hatte das Haus für mich allein.

Doch dann habe ich gesehen, dass es eine Tornado Warnung für Vermont gab. Das hat mich dann doch ein wenig nervös gemacht. Zum Glück ist Malia vorbei gekommen. Wir haben den VW wieder von der Werkstatt abgeholt und ich habe uns noch mal Spaghetti gemacht. Wir haben viel gequatscht, als im Fernsehen eine Warnung für den Tornado erschien. Das hat uns dann beide beunruhigt. Aber es war nichts für Shelburne angekündigt. Als Malia wieder nach Hause gefahren ist, haben die Eltern von John zurück gerufen. Sie haben mir noch mal versichert, dass ich keine Angst haben brauch. Das war sehr erleichternt. Es hat aber noch den ganzen Abend gewittert. Das ist okay, aber ich hasse es alleine bei Gewitter zu sein. Aber ich werde das schon überstehen. Tilley und Midnight sind ja hier :-)



Bis morgen,

Sunny

Sonntag, 22. Mai 2011

Ein weiterer Besuch in Starksboro

Guten Abend,

heute hatte ich endlich mein versprochenes "freies Wochenende". Gegen Mittag habe ich endlich nach über 10 Monaten meine Familie wieder gesehen. Meine Groußcousine hatte ihre Kommunion und meine Eltern hatten ihren Laptop dabei, sodass ich dabei sein konnte. Es war richtig toll alle wieder zu sehen. Außerdem war es auch richtig lustig. Die Kids sind so groß geworden, meine Cousinen haben super abgenommen und ein neues Cousinchen ist schon unterwegs. Ich habe viel verpasst, aber ich freue mich schon alle wieder in echt zu sehen.

Nach 2 1/2 Stunden quatschen bin ich nach Starksboro zu meiner alten Gastfamilie gefahren. Es war toll. Die Kids haben mich die ganze Zeit umarmt und wollten meine Hand halten. Wir haben die ganze Zeit im Garten gespielt, da das Wetter super war. Eigentlich wollte ich danach noch zu Malia fahren, aber sie ist gerade erst von ihrem Urlaub zurück gekommen und war erschöpft und wollte ein wenig Zeit mit ihren Kids verbringen. Das kann ich ja verstehen. Also bin ich dann wieder nach Hause.

Abends habe ich erst einmal all die Folgen von den Shows angeschaut, die ich verpasst habe. Und nun freue ich mich auf die Heija :-)

Gute Nacht,

Sunny

Freitag, 13. Mai 2011

Autoprobleme

Halli Hallo,

es gab ein paar technische Schwierigkeiten, aber ich habe trotzdem was für euch geschrieben.

Heute Morgen haben Suzanne und ich Gramalees Auto abgeholt und zu uns gebracht. Virginia hat Caroline zur Schule gebracht und ich konnte endlich duschen gehen. Danach habe ich Suzanne in South Burlington abgeholt. Sie hat Jessies Auto zu einer neuen Werkstatt gebracht. Die sind auf Volkswagen spezialisiert. Im Ladenraum hingen Plakate und Bilder aus Deutschland. Das war lustig. Suzanne hat mich dann wieder zu Hause abgesetzt. Kurz darauf hat mich Johns Vater angerufen, denn seine Autobatterie war leer. Also bin ich eben rüber gefahren und habe Starthilfe gegeben. Nach diesem Jahr bin ich eine Expertin im Überbrücken :-)

Ich habe mich dann gegen Mittag in die Sonne gelegt und habe mich meinen Eltern geskyped. Malia und ihre Eltern sind dann vorbei gekommen und ich habe ihnen eine Haustour gegeben und wir sind ein wenig durch meine Nachbarschaft gegangen. Schließlich sieht das hier alle amerikanischer aus als in Jericho ;-)

Um 3 Uhr habe ich Caroline und Alec von der Schule abgeholt. Danach ging es zur Bibliothek und zu Kumon. Als wir wieder zu Hause waren, haben Caroline und ich ihren Bastelschrank aufgeräumt und ich habe Abendbrot gemacht. Heute gab es Nudeln, Mais und Green Beans. Das war sehr lecker. Nachdem ich Caroline ins Bett gebracht hatte, habe ich mich noch ein wenig mit den Unis beschäftigt, die ich mir gestern ausgesucht hatte. Da ist nun noch Hamburg dazu gekommen. Aber wie schon am Anfang, Mannheim ist mein Favorit.

Ich komme im Moment gut voran in meinem Buch. Die Geschichten in „I Hope They Serve Beer In Hell“ werden immer ekliger und haben öfters den „Oh mein Gott“- Effekt. Ich hoffe wirklich, dass diese Geschichten nicht alle wahr sind. :-)

Am Samstag geht auf meine Ostküstentour. Da freue ich mich schon drauf. Morgen werde ich meinen Koffer packen und noch die letzten Sachen waschen.

Gute Nacht,

Sunny

Dienstag, 10. Mai 2011

Au Pair Meeting in der University Mall

Hey,

heute habe ich auf der Terrasse im Schaukelstuhl gesessen und habe mein Buch gelesen. Dabei ist die Sonne aber nur von einer Seite auf meinen Körper gekommen. Also war mein rechter Arm ein wenig rot, aber es hat mich nicht so schlimm wie Sarah W erwischt. Sie ist auch einseitig rot, aber viel schlimmer als ich. Das tut mir wirklich leid, Sarah!

Wir hatten heute das 10. Au Pair Treffen in der University Mall. Jill hat eine Schnitzeljagd organisiert. Die U-Mall hatte schon ein vorgefertigtes Blatt, wo verschieden Bilder von Geschäftslogos drauf waren. Wir mussten sie dann in Vierergruppen zuordnen. Die Gewinner sollten Freikarten fürs Kino und für La Villa bekommen. Aber da gab es ein kleines Problem. Eins der Bilder konnte nicht aufgefunden werden. Das Geschäft hat seinen Namen geändert und keiner hat die Bilder ausgetauscht. Somit konnte kein Gewinner ermittelt werden und Jill hat stattdessen die Appetizer bezahlt. Es war auch wieder ein neues Au Pair dabei. Sehr nett, sie ist er seit ein oder zwei Wochen hier. Schon komisch,wenn man bedenkt, dass mein Jahr nun schon bald zu Ende ist und ihres gerade erst begonnen hat.

Malias Eltern sind heute angekommen. Ich werde sie morgen kennen lernen. Darauf freue ich mich schon sehr. Wir werden dann zur Ben & Jerry's Fabrik gehen.

Bis morgen,

Sunny

Samstag, 30. April 2011

Zweite Collegeparty

Halli Hallo,

gestern war Freitag und eigentlich ein schöner Tag. Ich habe Caroline zur Schule gebracht und hatte dann bis 6 Uhr frei. Die Zeit habe ich gut genutzt und bin wieder ins Fitness Studio gegangen. Außerdem habe ich mir den Film "How do you know" angeschaut. Aber irgendwie habe ich nicht ganz so aufgepasst.

Alecs Freundin, Michelle, durfte bei uns übernachten. Nachdem ich Caroline um 8 Uhr ins Bett gebracht hatte, sind Josie, Karin, Emma, Fred und Malia vorbei gekommen. Wir haben uns dann fertig gemacht und sind Richtung UVM gefahren. Dort wollten wir uns mit den beiden Sarahs, Michi und Ruki treffen. Nach einer Weile haben wir sie auch gefunden. Sie waren alle schon in guter Stimmung ;-)
Auf dem Weg haben wir noch Sylvia, Julia und Adeline getroffen. Also haben wir die erste Party gestürmt. Mein erster Gang war auf die Toilette. Nach noch nicht mal 15 Minuten wurde uns dann mitgeteilt, dass wir doch bitte gehen sollten. Nun ja, wir also wieder raus und planlos durch die Gegend gelaufen. Fred hat dann auf einmal jemanden getroffen, den er kannte. Dieser netter Herr hat uns dann zur nächsten Fete geführt. Wir sind glaube ich quer durch Burlington gelaufen, aber na ja. Wir sind endlich angekommen. Es war aber eine private Party und die Gastgeberin war nicht so angetan, dass so viele Fremde da waren. Ich glaube so gegen eins hat sie uns gefragt, wer schon 21 wäre. Sie meinte, die Leute, die noch keine 21 sind, wollten doch jetzt bitte gehen, denn die Polizei wäre auf dem Weg. Wir haben uns dann auch schnell aus dem Staub gemacht. Ich habe keine Ahnung, ob die Polizei wirklich dort aufgetaucht ist, aber das Risiko wollte ich dann doch nicht eingehen. Ich finde es aber schon lustig, dass es doch wie im Film abgeht. Jemand schmeißt eine Party, Freunde kommen, diese schreiben anderen Freunden, dass sie auch kommen sollen (ich darf mich in dem Punkt auch schuldig fühlen), die Party eskaliert, Polizei taucht auf. Achja, es ist schon schön in den USA zu sein :-)

Mir ging es gestern schon nicht so gut, aber heute Morgen ging es mir noch schlechter. Ich habe mir eine nette Erkältung eingefangen. Und das obwohl Suzanne das Wochenende über nicht da ist. Ich habe mich trotzdem heute zwischendurch auf die Couch gelegt und ein wenig die Augen zu gemacht. Caroline hat gespielt, von daher war das kein Problem.

Ich gehe dann mal jetzt Heija machen.

Gute Nacht,

Sunny