Freitag, 19. August 2011
Ankunft in Deutschland
Sonntag, 26. Juni 2011
Ankunft auf Martha's Vineyard
ich wollte euch eigentlich nur schnell bescheid sagen, dass ich gut auf Martha's Vineyard angekommen bin. Das kleine Städtchen, in dem wir sind, heißt Vinyard Haven. Unser Haus hat sogar einen Namen: Pine Point.
Es ist richtig gemütlich hier. Total amerikanisch, aber wirklich schön. Mein Zimmer hat einen Blick auf den See und wenn ich mich auf mein Bett setze, hüpfe ich erst einmal eine Runde. Das ist lustig. Die Fahrt hier hin war okay. Ich habe mit einer langen Pause knapp 5 1/2 Stunden gebraucht plus die Überfahrt von Cape Cod nach Martha's Vineyard.
Midnight hat mich auch direkt begrüßt. Hach, ich hab ihn schon vermisst. Ich brauche unbedingt eine genauso kuschelbedürftige Katze in Deutschland.
Wir haben hier in dem Haus sogar Internet, eine Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner. Das ist ein wenig anders, als deutsches Campen.
Meine Tasche ist ziemlich groß und schwer. Sie hat keine Rollen, man kann sie also nur tragen. Und meine Schulter sieht nun richtig schlimm aus. Man sieht blutige Striemen. Mal sehen wie das wird, wenn ich mit dem Bus nach Hause fahre... vielleicht finde ich ja jemand nettes, der mir die Last ein wenig abnimmt.
Morgen fahren wir wohl zu einer Privatinsel, wo man als Normalsterblicher eigentlich nicht drauf kommt, aber Suzannes Cousin lebt da wohl. Auf der Insel gibt es auch keine Autos. Das wird interessant :-)
So nun gehe ich mal in mein Bettchen, hoffentlich werde ich nicht seekrank ;-)
Gute Nacht,
Sunny
Freitag, 13. Mai 2011
Autoprobleme
Halli Hallo,
es gab ein paar technische Schwierigkeiten, aber ich habe trotzdem was für euch geschrieben.
Heute Morgen haben Suzanne und ich Gramalees Auto abgeholt und zu uns gebracht. Virginia hat Caroline zur Schule gebracht und ich konnte endlich duschen gehen. Danach habe ich Suzanne in South Burlington abgeholt. Sie hat Jessies Auto zu einer neuen Werkstatt gebracht. Die sind auf Volkswagen spezialisiert. Im Ladenraum hingen Plakate und Bilder aus Deutschland. Das war lustig. Suzanne hat mich dann wieder zu Hause abgesetzt. Kurz darauf hat mich Johns Vater angerufen, denn seine Autobatterie war leer. Also bin ich eben rüber gefahren und habe Starthilfe gegeben. Nach diesem Jahr bin ich eine Expertin im Überbrücken :-)
Ich habe mich dann gegen Mittag in die Sonne gelegt und habe mich meinen Eltern geskyped. Malia und ihre Eltern sind dann vorbei gekommen und ich habe ihnen eine Haustour gegeben und wir sind ein wenig durch meine Nachbarschaft gegangen. Schließlich sieht das hier alle amerikanischer aus als in Jericho ;-)
Um 3 Uhr habe ich Caroline und Alec von der Schule abgeholt. Danach ging es zur Bibliothek und zu Kumon. Als wir wieder zu Hause waren, haben Caroline und ich ihren Bastelschrank aufgeräumt und ich habe Abendbrot gemacht. Heute gab es Nudeln, Mais und Green Beans. Das war sehr lecker. Nachdem ich Caroline ins Bett gebracht hatte, habe ich mich noch ein wenig mit den Unis beschäftigt, die ich mir gestern ausgesucht hatte. Da ist nun noch Hamburg dazu gekommen. Aber wie schon am Anfang, Mannheim ist mein Favorit.
Ich komme im Moment gut voran in meinem Buch. Die Geschichten in „I Hope They Serve Beer In Hell“ werden immer ekliger und haben öfters den „Oh mein Gott“- Effekt. Ich hoffe wirklich, dass diese Geschichten nicht alle wahr sind. :-)
Am Samstag geht auf meine Ostküstentour. Da freue ich mich schon drauf. Morgen werde ich meinen Koffer packen und noch die letzten Sachen waschen.
Gute Nacht,
Sunny