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Montag, 10. Januar 2011

Der nächste NRW-Trip kommt bestimmt

Mein Tag begann wieder um kurz vor 7. Also das ist wirklich blöd, immer so früh aufzustehen. Ich war es jetzt gewöhnt immer erst so um 9 aufzustehen. Das hat für über ein halbes Jahr auch gut so geklappt. Aber ich kann mich ja zum Glück nachdem ich Caroline zur Schule gefahren habe, meistens wieder ins Bett legen.

Als ich dann wieder aufgestanden bin, hat Suzanne mir den Auftrag gegeben in Vermont nach ausgesetzten Hunden zu suchen. Und ich sollte nicht nach irgendwelchen Hunden suchen sondern entweder nach einem Standard Puddle oder einem Portugiesischen Wasserhund. Ich war leider nicht so erfolgreich. Ich habe viele Labrador oder Retriever Mixe gesehen, aber da muss sich Alec mal selbst auf die Suche begeben. Schließlich ist es ja sein Geburtstagsgeschenk :-)

Nach dem Abendbrot habe ich Caroline ins Bett gebracht und erstaunlicherweise war sie schon um 8 am schlafen. Normalerweise lese ich noch so bis halb neun. Ich habe die gewonnene Zeit genutzt und habe Malia angerufen. Eins ihrer Mädchen ist heute in die Notaufnahme gekommen. Ich hoffe, dass sie mittlerweile wieder gesund und munter zu Hause ist. Sie hatte sich das Kinn aufgeschlagen und es musste geklebt werden. Danach habe ich endlich mal wieder Yvonne angerufen. Ich habe mich schon wieder so lange nicht mehr bei ihr gemeldet. Das tat mal wieder gut, über alle Neuigkeiten und Veränderungen zusprechen. Neuerdings will Yvi nun Lehrerin werden, Englisch und Pädagogik stehen im Moment als Hauptfächer an. Mal sehen was daraus wird, denn Mathe wäre auch eine tolle Möglichkeit. Außerdem wird sie mit Helen zusammen nach Münster ziehen. Jetzt muss ich nur noch wissen, wo Jacqueline studieren will und wir können unsere nächsten Trip planen und wieder tolle, unvergessliche Videos drehen ;-) Der NRW-Trip vor zwei Jahren war einfach göttlich, ich könnte mir das Video wieder und wieder anschauen.

Nun freue ich mich auf mein Bett, das schon sehnsüchtig auf mich wartet,

Sunny

Sonntag, 19. Dezember 2010

Ein typisch amerikanisches Wochenende


Dann bin ich wieder. Mein Wochenende war sehr ereignisreich und ich hoffe, ich kann euch alle tollen Dinge erzählen, die ich erlebt habe. Hoffentlich vergesse ich nicht zu viel. Seit darauf vorbereitet, dass dieser Artikel etwas länger werden könnte ;-)

Nun gut, also Freitag morgens sind Eric, Gramalee und ich los Richtung Greenwich, Connecticut (Bis dato wusste ich aber noch nicht, dass Greenwich in Connecticut liegt. Ich war nämlich der Meinung, dass wir das Wochenende in New York verbringen...) Wir haben ungefähr 5 Stunden gebraucht. Als wir so durch Hardford fuhren, musste ich ganz doll an Gilmore Girls und Yale denken. Außerdem wurde mir dann mal wieder bewusst, dass ich in den USA bin. Hier in Vermont gibt es ja keine Hochhäuser oder andere typisch amerikanische Merkmale. Als wir in Greenwich angekommen sind, hat Eric mich zum Bahnhof gebracht. Dort habe ich mir ein Zugticket und eine MetroCard gekauft. Ich habe dort gespannt auf den Zug gewartet. Noch eine Sache, in denen die Deutschen den Amerikanern eine Nasenlänge voraus sind. Der Zug war sehr alt und hat von außen gestunken, zum Glück ging es im Innenraum. Im Zug wurde mir erst einmal mein Ticket wieder abgenommen... da dachte ich auch nur, was ist denn, wenn ein neuer Schaffner kommt und mein Ticket sehen will?? Aber ich habe später gesehen, dass sie so kleine weiße Zettelchen auf die Rückenlehnen klemmen, die genaue Bedeutung habe ich aber leider nicht heraus gefunden. Meine Endstation hieß Grand Central Station. Das war schon komisch, in der Mitte von dieser riesigen Halle zu stehen und zu wissen, dass sie in tausenden Filmen zu sehen ist. Ich habe natürlich direkt meine Kamera gezückt und die ersten, von mal wieder knapp 300, Fotos geknipst.


Dann ging es raus an die frische Luft, zum Glück hatte ich einen kleinen Stadtplan und konnte mich dadurch gut zurecht finden. Ich wollte als erstes zur Pennstation damit ich meine Tasche für die Übernachtung bei Jacqueline verstauen kann. Nur wurde ich bitte enttäuscht. In ganz New York City gibt es keine Schließfächer mehr. Seit dem 11. September sind sie sehr vorsichtig geworden, zum Leidtragen der Touristen. Also musste ich meine Übernachtungstasche und meine Handtasche den ganzen Tag mit mir herumschleppen. New York ist schon eine schöne Stadt, wenn man mal von den ekligen Gerüchen absieht. Jeder dieser Hot Dog Wagen stinkt ungeheuerlich. Ich weiß gar nicht, wie die überhaupt Essen verkaufen können. Ich würde da nichts kaufen. Jacqueline musste leider noch arbeiten, also bin ich erst einmal alleine umher gewandert. Eigentlich habe ich ja schon vieles gesehen gehabt, als ich im Sommer da war, aber es war toll noch mal die großen Gebäude und die bunten Fassaden zu sehen. Um 5 habe ich mich dann mit Jacqueline am Madison Square Garden getroffen und wir sind zusammen Richtung Rockefeller Center mit der Subway gefahren.


Dort steht ja dieser gigantische Weihnachtsbaum, den man zum Beispiel in Kevin Allein In New York sieht. Als wir dort angekommen sind, waren wir ziemlich enttäuscht. Dort stand zwar ein großer Baum, aber wirklich umgehauen hat er uns nicht. Ich hoffe, dass sie nur dieses Jahr einen kleineren erwischt haben, ansonsten ist diese Attraktion ein glatter Reinfall. Unterhalb von dem Weihnachtsbaum gibt es eine Eisfläche. Dort waren wir LIVE dabei, als jemand seiner Freundin mitten auf dem Eis einen Heiratsantrag gemacht hat.


Das war sehr süß, aber so typisch amerikanisch. Zum krönenden Abschluss hat mir Jacqueline noch den M&M's Laden gezeigt. Oh mein Gott, so viele M&M's in so vielen Farben und Ausführungen - Der Wahnsinn!! Da möchte man am liebsten wohnen :-)


Danach sind wir wieder zum Madison Square Garden und haben unseren Zug Richtung Millburn, New Jersey genommen. Das Haus von Jacquelines Gastfamilie ist riesig und hat sogar zwei leerstehende Räume. In einem davon steht nun der riesige Weihnachtsbaum. Abends haben uns noch ein paar Bilder von unserem NRW Trip angeschaut und haben uns an "alte" Zeiten zurück erinnert. Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück zu zwei verschieden Malls in New Jersey gefahren. Dort konnte ich natürlich nicht widerstehen und bin in einen American Eagle Store gegangen und ich habe natürlich auch wieder etwas gekauft. Aber ich habe mich zurück gehalten, es war nur ein Teil :-) Danach hat sie mir noch ein bisschen die Gegend gezeigt, bevor sie mich dann zum Bahnhof gebracht hat. Es war schon komisch Jacqueline in New York/ New Jersey zu sehen. Es war ein ganz unrealistisches Gefühl. Aber wir sehen uns ja bald unter Palmen wieder ;-)
Meine nächste Haltestelle war wieder in New York City, dort musste ich vom Madison Square Garden zur Grand Central Station laufen. Ich hätte auch die Subway nehmen können, aber ich wollte es genießen noch einmal über die 5th Avenue zu gehen und noch einmal den Time Square zu bewundern.
In Greenwich, CT hat mich Eric wieder abgeholt und mich dann zu dem Haus gefahren, wo die Weihnachtsfeier statt findet. Auf dem Weg dorthin sind wir an riesigen Häusern vorbei gefahren. Man kann kaum noch Häuser dazu sagen, eher Schlösser. Da war ein Haus größer, prächtiger, gewaltiger als das andere. Und genauso sah auch das Haus aus, in dem wir geschlafen haben. Dort angekommen, habe ich mich umgezogen und frisch gemacht, denn dann kamen schon die ersten Gäste. Das war so eine typisch amerikanische Weihnachtsparty. Ich weiß nicht, wie viele Gäste da waren, aber es waren garantiert über 100 dort. Unter ihnen waren auch ein Pärchen und eine Mutter mit ihrem Sohn, die aus Deutschland kamen. Natürlich leben die schon ewig hier, aber es war schön mit ihnen Deutsch zu reden. Die Welt ist wirklich klein! Jessie und Caroline haben beide etwas vorgetragen. Jessie hat Ave Maria gesunden und Caroline hat Silent Night auf dem Klavier gespielt. Das Essen war auch sehr lecker, es gab Truthahn, Spare Rips, Nudeln, Kartoffelpüree, Salat, Gemüse... und Nachtisch :-) Zwischendurch habe ich die kleinen Mädchen beobachtet, wie in ihren tollen Kleidern miteinander gesprochen haben. Sie wissen ganz genau, dass ihre Eltern Geld haben und genauso haben sie sich auch benommen. Aber der ganze Abend war wirklich amerikanisch. Wie aus einem Film.
Heute morgen sind wir (Eric, Gramalee und ich) dann wieder in Richtung Heimat los gefahren. Zwischendurch haben wir Halt für Lunch gemacht. Wir sind in ein Restaurant namens Cracker Barrel gegangen. Das war unheimlich lecker, ich hatte Steak Fritten, frittiertes Hühnchen und gebackene Äpfel dazu. Da möchte ich unbedingt noch mal hin.

Nun bin ich aber auch froh wieder zu Hause zu sein. Ich hoffe, ich habe alles aufgeschrieben, was ich aufschreiben wollte. Ansonsten werde ich es einfach nachtragen. Jetzt muss ich erst einmal die 300 Fotos sichten und kopieren und dann natürlich auf meine Homepage und den Server laden... ohje, dass wird eine lange Nacht :-)

Bis dann,

Sunny

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Ein krankes Huhn auf dem Weg der Besserung

Zum Glück ging es mir heute schon wieder besser, aber so richtig gesund fühle ich mich immer noch nicht.
Ich habe den ganzen Tag nur im Bett rumgelegen und habe ein wenig Fernsehen geschaut. Zwischendurch habe ich ein paar Cracker und eine Hühner-Nudel-Suppe gegessen. Nach lange Zeit habe ich auch mal wieder mit meinem Freund gecamt. Das war mal wieder nötig :-)

Ich habe eben noch mal mit meiner Gastmutter gesprochen wegen morgen. Eigentlich sollte ich ja mit Eric Suzannes Mutter nach New York bringen. Danach könnte ich dann den Abend mit Jacqueline in New York City verbringen. Aber da es mir ja nicht so gut geht und es mir bei langen Autofahrten immer schlecht wird, muss ich schauen, wie es mir morgen früh geht. Suzanne hat mir auch noch mal gesagt, dass ich diese Chance auf jeden Fall wieder bekommen werden. Sie fahren wohl öfter darunter und wenn es mir nicht gut geht, sollte ich nicht denken, dass ich eine einmalige Chance verpasse. Es wäre echt toll jetzt nach NYC zu fahren und den großen Weihnachtsbaum zu sehen und alles, aber mal sehen. Ich hoffe einerseits, dass es mir wieder gut geht, andererseits wird das alles so kompliziert morgen. Da ich dann zwei Taschen packen muss, einmal für Samstagnacht bei der Suzannes Freundin und einmal für die Nacht bei Jacqueline, die ich dann entweder mit durch NYC schleppen muss, oder am Bahnhof in ein Schließfach packen muss.

Na ja mal sehen, was der morgen bringt. Mein Schicksal wird schon wissen, was es macht :-)

Gute Nacht,

Sunny