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Samstag, 21. Mai 2011

3000 Schlüssel

Huhu,

heute durfte ich wieder ausschlafen. Das war toll.

Gegen Mittag habe ich Suzanne nach Middlebury gebracht. Dort hat sie eine kleine Motorradtour mit Erik gemacht. Caroline und ich haben uns da erst einmal ein Eis geholt. Das Wetter war richtig gut. Aber als wir wieder los gefahren sind, hat es auf einmal angefangen zu regnen. Es war ziemlich lustig, denn von einem auf den anderen Moment hat sich das Wetter geändert. Eine Minute Regen, nächste Minute Sonnenschein. Auf dem Rückweg wollten wir noch schnell in Starksboro bei meiner alten Gastfamilie vorbei schauen, aber sie waren leider nicht da.

Wieder zu Hause habe ich mit meinen Eltern, meiner Tante und meiner Cousine geskyped. Das war toll, da ich in den ganzen 10 Monate nie mit jemanden aus meiner Familie (ausgenommen meine Eltern, meine Oma und mein Onkel) geskyped habe.

Zum Abendbrot hat Suzanne Krabbenbeine gemacht. Zum Glück brauchte ich sie nicht essen, ich habe immer noch den Hummer im Kopf...



Nachdem ich Caroline ins Bett gebracht hatte, habe ich mich an Suzannes Arbeitsprojekt gemacht. Sie muss über 3000 Schlüssel auf kleine Kärtchen kleben. Ich habe eben schon 200 gemacht. Aber in den nächsten Tage werde ich wahrscheinlich noch fleißig mithelfen.



Sooo nun freue ich mich schon auf morgen, denn meine Großcousine hat ihre Kommunion und ich werde mit dem Rest meiner Familie skypen können. Das wird bestimmt lustig :-)

Gute Nacht,

Sunny

Mittwoch, 18. Mai 2011

Tag 5 an den Niagara Fällen

Huhu,

heute Morgen bin ich um 5 Uhr aufgestanden und bin duschen gegangen. Danach bin ich natürlich wieder zurück ins Bett gegangen. Um 6 Uhr kam der Wake-Up-Call und um 6:10 kam direkt noch einer in Form von Feueralarm. Ich war immer noch in meinem Schlafanzug, ich habe einfach nur meinen Laptop und meine Tasche geschnappt und bin raus auf den Flur und habe an die Tür von der deutschen Familie gekloppt. Wir sind dann die Treppen runter und ab in die Lobby (warum alle bei Feueralarm wieder ins Gebäude rennen ist mir auch schleierhaft). Viele der Chinesen waren schon angezogen und hatten ihre Koffer dabei. Ich habe mich da ein wenig komisch gefühlt. Na ja... so nach einer viertel Stunde durften wir dann wieder in unsere Zimmer. Ich weiß immer noch nicht was den Alarm ausgelöst hat, aber ich habe nun amerikanische Feuermänner von Nahem gesehen.

Wir waren ein zu spät am Bus, aber wir sind trotzdem noch als erste Gruppe weg gekommen. Wir sind dann wieder zu den Niagara Fällen gefahren, wo wir einen IMAX Film gesehen haben. Der war aber nichts Besonderes. Direkt im Anschluss sind wir zu der „Maid of the Mist“ gegangen. Das ist das Boot, dass dich ganz nah an die Fälle bringt. Wir haben natürlich alle diese schönen blauen Verhüterlie bekommen. Zum Glück waren wir früh da und sind mit dem ersten Boot gefahren. Die Aussicht war der Wahnsinn. Was da für Wassermassen runter kommen. Ich habe ein paar Fotos gemacht, aber es war so nass, ich weiß noch nicht, ob die Fotos was geworden sind.


Danach ging die lange Busfahrt los. 7 Stunden bis Boston plus Pinkelpausen und Mittagessen.

Ich bin direkt mal für über eine Stunde richtig eingeschlafen. Nach dem Mittagessen haben wir eine Art Musikstunde gehabt. Viele sind nach vorne gegangen und haben was aus ihrem Land gesunden. Juliane und ich haben dann „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ gesungen.

Um 9 Uhr sind wir endlich in Boston angekommen und sind direkt zu unserem Hummeressen gegangen. Ja, richtig gelesen: Hummer! Ich hatte ja keine Ahnung wie man so etwas isst und die anderen auch nicht. Die Kellner haben uns dann aber geholfen. Ich bin froh, dass ich es probiert habe, aber Hummer schmeckt fürchterlich! Ich habe mich dann an Reis satt gegessen. Zum Nachtisch gab es „Sweet Water“. Auch etwas sehr ekliges. Überhaupt der ganze Tisch sah sehr appetitlich aus, als wir fertig waren.


Nun bin ich in einem Hotel in Boston. Morgen wird der Wecker schon um 5 Uhr angehen.

Gute Nacht,

Sunny