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Montag, 20. Juni 2011

Great Escape Park


Hiii,

heute Morgen bin ich mit Malia in den Great Escape Park in New York gefahren. Der ist zwei Stunden von hier entfernt. Erst hatten wir ein paar Probleme mit dem Ausdrucken unserer Tickets, aber wir sind dann doch rein gekommen.

Es war wirklich leer. Wir musste kaum warten, um mit den Achterbahnen zu fahren. Die erste Attraktion war ein Turm mit freiem Fall. Das war richtig lustig. Danach sind wir quer durch den Park gegangen und haben jede Achterbahn gefahren. Manche waren eher schmerzhaft als lustig. Es gab eine Bahn, die hieß Boomerang. Wir sind die ganze Bahn erst vorwärts und dann rückwärts gefahren. Die Loopings dabei waren richtig cool. In der Schlange vor uns ist leider eine Frau ohnmächtig geworden und wir mussten dann ein wenig länger warten. Es war aber sehr interessant, wie die Amerikaner solche Notfälle händeln... wenn es etwas ernstes gewesen wäre, hätte mir die Frau echt leid getan.



Kurz vorm Schluss waren wir auf der riesigen Holzachterbahn. Die war genial. Da sind wir direkt zweimal drauf gegangen. Bevor wir dann wieder nach Hause gefahren sind, haben uns noch mal auf den Turm gestürzt. Eigentlich waren es zwei Türme. Bei dem einen wurdest du hoch geschossen und bei dem anderen hattest du den freien Fall. Mir hat der freie Fall besser gefallen.



Um 4 Uhr waren wir dann mit allem durch und wir waren sooo kaputt. Auf dem Parkplatz habe ich jedoch noch etwas tolles entdeckt:



Nun brauche ich nur noch 5 :-)

Auf dem Heimweg bin ich zwischendurch eingeschlafen. Ich war so müde. Wir waren total hungrig und normalerweise gehen Malia und ich immer zu Friendly's. Heute aber haben wir uns für Denny's entschieden. Es war auch lecker, aber ich habe mir das gleiche wie bei Friendly's bestellt. Jetzt muss ich nur noch zu Wendy's, dann habe ich die großen amerikanischen Fast Food Ketten abgeklappert.

Gute Nacht,

Sunny

Samstag, 18. Juni 2011

Pinguine und Chips im Eis

Na ihr Lieben,

gestern wollte ich mich eigentlich mit Malia und ihren Kids zu einem Playdate treffen. Aber leider musste sie kurzfristig absagen. Also musste ich kreativ werden und mir etwas anderes für Carolinee ausdenken. Nach dem Mittagessen bin ich dann mit ihr zur Ben and Jerry's Fabrik gefahren. Dort haben wir eine Tour gemacht und das Eis "Late Night Snack" probiert. Da ist Schokolade und Chips drin. Es ist gewöhnungsbedürfnis, aber dann doch sehr lecker :-)



Danach sind wir noch ins Kino gegangen. Wir haben den Film "Mr. Popper's Penguins" geschaut. Jim Carrey spielt da mit und ich muss sagen, er ist richtig alt geworden. Der Film war richtig lustig. Die Pinguine sind sooo süß :-)Blocksatz

Abends ist Jessie zu Hause geblieben, damit ich weg gehen konnte. Das war echt nett von ihr. Ich bin dann zu Ruki gefahren, von da aus haben wir noch Sarah H abgeholt und dann sind wir wieder zu dem Studentenhaus gefahren. Es wurde uns gesagt, dass dort eine große Party steigen sollte, aber wie immer waren nur die Hausbewohner und wir Au Pairs da. Nun ja, das war okay. Da ich nichts trinken wollte, hatte ich meinen Becher voll mit M&M's. Das war sehr lustig und der Hit des Abends. Ich hatte noch eine interessante Unterhaltung über Marhijuana gehabt. Mir wurde gesagt, dass Alkohol schädlicher ist als Gras zu rauchen. Na ja... das hat mich trotzdem nicht überzeugt, um zu rauchen.
Als wir dann alle totmüde waren, bin ich mit Karins Auto zurück gefahren. Bald bin ich jedes Auto gefahren. Es fehlen noch die Autos von den Sarahs und Michi. :-)

Um drei Uhr war ich dann endlich im Bett. Ich habe bei Ruki im Gästezimmer geschlafen. Heute Morgen musste ich aber schon nach knapp 5 Stunden Schlaf wieder aufstehen. Ich habe Carolines Tasche für New York gepackt und bin dann duschen gegangen. Um 10 Uhr habe ich Jessie und Caroline zum Flughafen gebracht, da die ihren Papa zum Vatertag überraschen. (In den USA ist der Vatertag erst morgen)

Danach bin ich zur U-Mall gefahren und habe mal wieder gesündigt - Zwei neue Hosen und neuer Schmuck.
Dann bin ich aber nach Hause gegangen und habe erst einmal meinen Schlaf nach geholt. Um 4 Uhr habe ich Alec von der Arbeit abgeholt und lustigerweise auch mit ihm über Marhijuana gesprochen.

Jetzt gleich gehts wieder auf die Piste. Mal sehen, wo es heute Nacht hin geht. Ich hoffe, es wird ein wenig aufregender als gestern. Obwohl wir dürfen nicht viel laufen, denn ich trage meine neuen High Heels.

Bis morgen,

Sunny

PS: Mir fehlen nur noch 7 :-)


Montag, 30. Mai 2011

Ganz doller Sonnenbrand

Heute war ein super schöner Tag. Die Sonne hat uns besucht, aber ich konnte sie leider nicht so sehr genießen. Jedes Mal wenn ich nach draußen gegangen bin, hat meine Haut nach Hilfe geschrien. Mein Sonnenbrand ist echt schlimm. Ich habe heute sogar Blasen auf meinen Schultern und meinem Nacken bekommen. Da hilft auch kein nasses Handtuch mehr.

Caroline und Alec sind heute aus New York wieder gekommen. Alec ist direkt rüber zu seinem Freund gegangen und hat sich im Pool abgekühlt. Caroline war auch den ganzen Tag draußen, nur ich habe mich im Haus versteckt. Suzanne hat mir ein paar nette Aufgaben gegeben.

Abends sind wir bei den Nachbarn zum Grillen eingeladen worden. Das war richtig nett. Nebenan wohnt auch eine Zwanzigjährige, wer hätte das gedacht.

Ich hoffe, das Wetter bleibt noch ein wenig, damit ich die Sonne bald wieder genießen kann.

Gute Nacht,

Sunny

Donnerstag, 19. Mai 2011

Tag 6 in Boston


Heute schreibe ich wieder aus New York. Ich sitze gerade am Flughafen und warte auf meinen Flug nach Hause.

Heute Morgen kam der Wake-Up-Call schon um 5 Uhr. Erstaunlicherweise bin ich gut raus gekommen und war schnell in der Lobby. Unsere erste Station war die Harvard University in Cambridge. Auf dem Weg dahin bin ich schon wieder kurz eingeschlafen.

Harvard hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Es war zwar schön, aber irgendwie hatte ich mir was anderes vorgestellt... es fehlte was mysteriöses... schließlich ist das DIE Uni in den USA. Danach sind wir zum MIT gefahren. Das auch eine berühmte Uni. Hier studieren jedoch diejenigen, die ihren Schwerpunkt in der Technologie haben.

(Jacky (Tourguide), Lu und ich vor dem MIT)

Danach gab es noch eine Schiffsrundfahrt, von der ich aber nicht so begeistert war. Es war nebelig und man hat nicht wirklich was von Boston gesehen. Ich war ja letzten Monat schon mal da und diese Stadt ist traumhaft schön. Davon konnte man heute gar nichts sehen. Wir sind auch nicht wirklich durch die Stadt gelaufen, sondern wurden nur am Quinzy Market abgesetzt um etwas zu essen und dann ging es auch schon wieder in den Bus. Also da hätte ich mehr erwartet.

Die deutsche Familie ist dann in Boston geblieben, denn sie fliegen heute noch nach Kalifornien. Ich bin noch 4 Stunden nach New York gefahren. Der Bus hat wieder gestunken und die Klimaanlage war zu kalt. Sogar nachdem ich unseren Reiseleiter mehrmals darauf angesprochen hatte, wurde nichts daran geändert. Na ja, das ist jetzt vorbei und ich sitze hier am Gate 20.


In ca. 2 Stunden startet mein Flug. Suzanne will mich nicht abholen, also habe ich Sarah W gefragt, ob sie mich abholen kann. Zum Glück war sie so freundlich und hat ja gesagt. Das schätze ich sehr! Der Urlaub war schon teuer und aufregend genug, da brauche ich nicht noch eine teure Taxifahrt.

Dann bis morgen,

Sunny

Dienstag, 17. Mai 2011

Tag 4 Hershey's Factory, Glas Museum und Niagara Fälle




Halli Hallo,

heute Morgen ging es von Washington D.C aus zur Hershey's Chocolate Factory. Das ist die größte Schokoladenfirma in den USA. Dabei ist die Schokolade überhaupt nicht lecker. Sie stellen zwei super leckere Sachen her: KitKat und Almonds. Und ich habe mich dort dann auch erst einmal ein großes Paket KitKat gekauft.

Wir haben da noch eine lustige Tour durch die „Fabrik“ bekommen.

Danach ging es ab zum Corning Glass Museum. Dort stellen sie immer noch Glas her und haben über 40.000 Ausstellungsstücke. Ich habe schon mal gesehen wie man Glas bläst, aber es war noch mal schön zu sehen. Sie hatten auch eine interessante Ausstellung zu anderen Arten von Glas.

Als letzten Programmpunkt sind wir zu den Niagara Fällen gefahren. Erst haben wir sie noch im Hellen gesehen und waren erst ein wenig enttäuscht. Erst als wir ein wenig herum gewandert sind, haben wir dann doch einen guten Blick auf diese herunter stürzenden Wassermassen bekommen. Dann gab es Abendbrot und danach konnten wir die Wasserfälle noch im Dunkeln mit Beleuchtung sehen. Die Lichter sahen wirklich toll aus!

Nun bin ich in einem Hotel in Buffalo und habe endlich kostenloses Internet. Wir sind heute viel gefahren und morgen werden wir auch wieder für mindestens 7 Stunden im Bus sitzen. Während der Busfahrt haben wir zwei Filme geschaut: den neuen Karate Kid und diesen Film mit Nicholas Cage, wo er diesen Schatz sucht.

Auf dieser Tour fahren wir durch 8 Staaten durch: New York, Virginia, Maryland, Pennsylvania, Delaware, Massachusetts, Connecticut und der letzte fällt mir nicht mehr ein. Washington D.C gehört übrigens zu keinem Staat dazu, aber ist selbst auch keiner.

Morgen geht’s wieder früh los, also

Gute Nacht,

Sunny

Tag 2 in New York City


Sonntag 15.05.11

Ni Hai (Ich weiß nicht, wie man es schreibt) Aber heute habe ich gelernt wie man auf Mandarin Hallo sagt.

Heute Nacht um zwölf Uhr klingelte mein Zimmertelefon. Es hatte sich jemand verwählt, aber hat dann noch zwei oder drei mal angerufen. Um kurz vor 7 kam dann der Wake-Up-Call, aber ich bin noch bis zwanzig nach sieben im Bett liegen geblieben. Dann ging es aber auch schon los zum Bus und Richtung Chinatown. In meinem Bus sind 50 Menschen, darunter 4 Deutsche und 46 Chinesen. Also ist meine Tour auf Englisch und Mandarin. Bei unserem ersten Halt habe ich die anderen Deutschen kennen gelernt. Eltern mit Tochter. Das Mädchen ist Au Pair in der Nähe von Chicago. Wir haben uns dann für den Tag zusammen getan. Zweiter Stopp war in der Wall Street beim bronzenen Bullen. Diesmal habe ich ihn auch angefasst. Danach ging es auf ein Boot, womit wir an der Freiheitsstatue vorbei gefahren sind. Leider war es sehr nebelig und wir konnten nur wenig von der Statue sehen. Als nächstes sind wir zu Madame Tussauds gegangen. Das war sehr witzig. Nun habe ich ein Foto von mir und Robert Pattinson. Außerdem habe ich schon mal einen Abstecher ins weiße Haus gemacht :-)


Danach sind wir zu den Vereinigten Nationen gefahren. Außer der Sicherheitskontrolle war da aber nichts besonderes. Noch nicht mal die Flaggen waren draußen. ABER ich hatte zum ersten Mal wieder Internet. Im Anschluss daran sind wir zum Empire State Building gefahren worden. Ich hatte ja schon den Trip auf die Aussichtsplattform vom Rockefeller Center und wollte nun nicht noch 43 Dollar für die selbe Aussicht bezahlen. Also bin ich zu einem McDonalds gegangen und habe meinen Eltern ein Lebenszeichen von mir gegeben.

Das war dann auch das Ende unsere New York City Tour. Gegen 7 Uhr sind wir Richtung Philadelphia aufgebrochen. Dort haben wir ein Chinesisches Buffet für 16 Dollar bekommen. Das Essen war sehr lecker, vor allem der Nachtisch hat mir gut gefallen.

Um kurz vor 10 sind wir endlich im Hotel angekommen. Ich habe ein sehr schönes Zimmer! Natürlich habe ich wieder zwei Betten und werde mich noch entscheiden müssen. Ich habe gerade schon geduscht und werde nun schlafen gehen.

Gute Nacht,

Sunny

Ankunftstag in New York City

Samstag 14.05.11


Heute Morgen hat mich Caroline schon früh aus dem Bett geholt, denn sie hatte ihren Kumonbeutel versteckt und wollte ihre Matheaufgaben nicht machen. Ich bin dann nach oben gegangen und habe nach diesem Beutel gesucht. Ich habe ihn dann zum Glück gefunden, aber mit Caroline war nicht gut Kirschessen heute Morgen. Es war richtig heftig.


Suzanne hatte mir von einer Art Trödelmarkt für eine besondere Marken erzählt und hat mich dahin geschickt. Wenn ich was schönes gesehen hätte, dann hätte sie mir das gekauft. Leider hatten sie nur Damensachen bis Größe M. Also bin ich dann zu TJ-Maxx gefahren und habe mir diese tollen Schuhe gekauft, von denen ich gestern schon erzählt habe. Danach ging es wieder nach Hause und ab unter die Dusche. Die letzten Sachen kamen noch in den Koffer und dann ging es auch schon los zum Flughafen. Mein Flug hatte über 2 ½ Stunden Verspätung und somit konnte ich nicht an der Nachttour durch New York City teilnehmen. Ich wurde dann am Flughafen von einem Asiaten abgeholt und zu einem Auto gebracht. Dort sind dann im Laufe von einer Stunde noch 5 Asiaten und zwei Inder dazu gekommen. Ich habe mich irgendwie richtig“weiß“ gefühlt. Na ja... es ging dann durch die City zum Hotel. Der Verkehr war schlimm! Endlich im Hotel angekommen sehe ich nur noch mehr Asiaten. Bin ich denn die einzige Weiße hier? Ich habe dann meinen Zimmerschlüssel bekommen und noch weitere Infos für morgen früh. 6 Uhr Wecker – 7 Uhr Treffen in der Lobby – Bus 2 – Tour Guide Jacky. Nun ja, ich habe mich dann auf die Suche nach meinem Zimmer begeben und musste dann doch feststellen, dass es in diesem Hotel nur kostenpflichtiges Internet gibt. Also mal sehen, wann ich meine Einträge veröffentlichen kann. In meiner Tour ist auch kein Essen mit drin. Zum Glück habe ich mir ein paar Bagels und Müsliriegel eingepackt damit ich nicht verhungere und nicht pleite gehe. Außer dem Hotel gibt es hier nämlich auch nichts, d.h. Entweder hier im Restaurant essen oder gar nichts. Zum Glück bin ich gerade nicht so hungrig und kann auch noch bis morgen auf meinen ersten Bagel warten.

Ich denke, ich werde jetzt gleich noch ein wenig durch das Hotel laufen und dann noch was lesen, bevor ich ins Bett gehe.


Freitag, 15. April 2011

Grind an einem Freitag

Guten Abend meine Lieben,

heute durfte ich etwas länger schlafen, da Suzanne Caroline für die Schule fertig gemacht hat. Aber da ich ja College hatte, musste ich trotzdem zeitig aufstehen. Im Unterricht habe ich fleißig an meiner Nachrichtensendung gearbeitet und drei Stories geschrieben. Ich habe nun mit meiner Professorin ein Treffen ausgemacht. Am Montag zeit sie mir das Nachrichtenstudio und dann kann ich eine Live Sendung anschauen. Das wird bestimmt interessant. Nach dem Unterricht war ich bei der Bank und habe mir dann noch ein Brötchen mit Frischkäse gegönnt. Um viertel nach ein habe ich Caroline und Alec von der Schule abgeholt. Für die Beiden ging es ja heute um 4 nach New York City zu ihrem Vater.

Als alle aus dem Haus waren, habe ich einen Putzrappel bekommen und habe erst mal mein Zimmer und das Nebenzimmer aufgeräumt. Meine Bettwäsche habe ich auch gewaschen und nun riecht mein Zimmer nach dem Waschmittel - das ist aber angenehm frisch.


Um 6 Uhr war ich wieder im College für einen außerplanmäßigen Grind. Das mal wieder schön wie immer. Dieses Mal wurde anerkannt, dass ich ja immer da bin und auch fleißig bei Facebook für den Grind werbe. Zur Belohnung habe ich ein T-Shirt bekommen, das man normalerweise nur bekommt, wenn man auftritt. Das fand ich sehr schön! :-)

Danach bin ich zu Sarah W gefahren, da wir eigentlich weiter mit unserer Urlaubsplanung kommen wollten. Wir haben viel geredet und viele Hostels/Hotels angeschaut. Den Flug von San Francisco nach Seattle hätten wir auch schon fast gebucht. Aber das Resultat vom Abend heißt dann doch: Wir sind genau so weit wie vorher. Aber es war mal wieder nett mit Sarah zu quatschen.

Nun bin ich hundemüde und freue mich so sehr auf morgen. Denn ich kann ausschlafen!! :-)

Gute Nacht,

Sunny

Sonntag, 26. Dezember 2010

Mein Weihnachtswochenende mit Malia

Hallöööchen,

heute schreibe ich aus Jericho. Ich übernachte nämlich schon die zweite Nacht in Folge bei Malia. Gestern war ja der Weihnachtstag in den USA und ich wollte nicht alleine sein. Also habe ich mich kurzerhand bei Malia eingeladen. Eigentlich war geplant, dass wir zu einem großen Weihnachtsessen bei dem Onkel gehen, aber dieser war leider krank und somit sind wir zu Hause geblieben. Malia, Laura (ihre Gastmutter) und ich haben zusammen das Abendessen gekocht. Laura hat Kartoffelpüree und Kassler gemacht, ich habe den Salat zusammen gestellt und Malia war für den Nachtisch verantwortlich und hat uns einen Apfelpudding gezaubert.

Malia ist ja ein totaler Wintersport-Freak und somit hat sich mit gestern auf ein Snowboard gestellt. Hinter ihrem Haus gibt es einen kleinen Hügel, den ich dann herunter gefahren bin. Ich muss zugeben, es hat wirklich Spaß gemacht und ich habe gar keine schlechte Figur dabei gemacht :-) Ich war sehr stolz auf mich, als ich ohne Sturz den "Berg" runter kam.


Abends haben wir uns in eine neue Serie gestürzt. Sie heißt "Beautiful People" und spielt in New York City. Es ist ganz komisch die Schauspieler dort zu sehen, obwohl wir beide erst vor ein paar Wochen selbst dort waren. Wir haben direkt mal 4 Folgen geschaut und sind dann ganz schnell eingeschlafen.

Heute morgen gab es immer noch Geschenke für ihre Gastkinder, ich habe schon gedacht, dass der Geschenkeberg sich jede Nacht wieder selbst aufbaut. Das war wirklich der Wahnsinn, wie viele Geschenke dort lagen. Für mich lag auch eine Kleinigkeit unter dem Weihnachtsbaum. Laura hat bemerkt, dass ich viel blau trage und hat mir einen Bilderrahmen in blau geschenkt. Das fand ich wirklich aufmerksam von ihr :-) Ich habe Malias Gasteltern natürlich auch eine Kleinigkeit mitgebracht. Von meinem Geburtstagsgeschenk hatte ich noch zwei Nuss-Nougat-Riegel von Lindt über die sich Laura und Jeff sehr gefreut haben.

Nach dem Frühstück sind Malia und ich ein wenig spazieren gegangen und haben die schöne schneebedeckte Landschaft bestaunt. Der Schnee war so tief, dass es wirklich schwierig war zu gehen. Uns war aber schnell zu kalt und wir haben uns wieder auf den Heimweg begeben. Wir hatten heute nur um die -14 Grad und das war eindeutig zu kalt zum Spazieren!


Malia hat ganz viele Geschenkkarten von Barnes and Nobles (Buchladen) geschenkt bekommen, also haben wir uns heute auf den Weg nach South Burlington gemacht und haben ein wenig in den Bücherregalen geschnüffelt. Sie hat sich dann für "The Nanny Diaries" und einen Kalender entschieden. Ich konnte natürlich nicht untätig zuschauen und habe mir auch ein neues Buch gekauft, welches der Verkäufer sehr amüsant fand, da es eigentlich für männliche Käufer bestimmt ist (vermute ich zumindest). Es heißt "I hope they serve beer in hell" (Ich hoffe, sie servieren Bier in der Hölle). Es geht um einen jungen Mann, der von seinen Frauen und Alkoholgeschichten berichtet. Es hört sich sehr lustig an und ich glaube es wurde sogar als Vorlage für einen Film benutzt. Aber bevor ich es anfangen kann zu lesen, muss ich erst noch mein aktuelles Buch beenden und eigentlich wollte ich danach erst einmal den sechsten Teil von Harry Potter lesen. Mal sehen :-)

Zum Abendessen waren wir bei Friendly's. Es war mal wieder sehr lecker! Danach sind wir kurz bei mir vorbei gefahren um noch ein paar neue Klamotten zu holen, da ich noch eine Nacht bei Malia verbringen werde. Ich bin wirklich froh, dass ich sie hier habe und wir entdecken jedes Mal neue Gemeinsamkeiten. Nachher werden wir uns wieder die neue Serie anschauen und nicht aufhören können, bis uns die Augen zufallen.

Ich hoffe, ihr hattet alle tolle Weihnachtstage mit euren Familien und Freunden,

Sunny

Sonntag, 19. Dezember 2010

Ein typisch amerikanisches Wochenende


Dann bin ich wieder. Mein Wochenende war sehr ereignisreich und ich hoffe, ich kann euch alle tollen Dinge erzählen, die ich erlebt habe. Hoffentlich vergesse ich nicht zu viel. Seit darauf vorbereitet, dass dieser Artikel etwas länger werden könnte ;-)

Nun gut, also Freitag morgens sind Eric, Gramalee und ich los Richtung Greenwich, Connecticut (Bis dato wusste ich aber noch nicht, dass Greenwich in Connecticut liegt. Ich war nämlich der Meinung, dass wir das Wochenende in New York verbringen...) Wir haben ungefähr 5 Stunden gebraucht. Als wir so durch Hardford fuhren, musste ich ganz doll an Gilmore Girls und Yale denken. Außerdem wurde mir dann mal wieder bewusst, dass ich in den USA bin. Hier in Vermont gibt es ja keine Hochhäuser oder andere typisch amerikanische Merkmale. Als wir in Greenwich angekommen sind, hat Eric mich zum Bahnhof gebracht. Dort habe ich mir ein Zugticket und eine MetroCard gekauft. Ich habe dort gespannt auf den Zug gewartet. Noch eine Sache, in denen die Deutschen den Amerikanern eine Nasenlänge voraus sind. Der Zug war sehr alt und hat von außen gestunken, zum Glück ging es im Innenraum. Im Zug wurde mir erst einmal mein Ticket wieder abgenommen... da dachte ich auch nur, was ist denn, wenn ein neuer Schaffner kommt und mein Ticket sehen will?? Aber ich habe später gesehen, dass sie so kleine weiße Zettelchen auf die Rückenlehnen klemmen, die genaue Bedeutung habe ich aber leider nicht heraus gefunden. Meine Endstation hieß Grand Central Station. Das war schon komisch, in der Mitte von dieser riesigen Halle zu stehen und zu wissen, dass sie in tausenden Filmen zu sehen ist. Ich habe natürlich direkt meine Kamera gezückt und die ersten, von mal wieder knapp 300, Fotos geknipst.


Dann ging es raus an die frische Luft, zum Glück hatte ich einen kleinen Stadtplan und konnte mich dadurch gut zurecht finden. Ich wollte als erstes zur Pennstation damit ich meine Tasche für die Übernachtung bei Jacqueline verstauen kann. Nur wurde ich bitte enttäuscht. In ganz New York City gibt es keine Schließfächer mehr. Seit dem 11. September sind sie sehr vorsichtig geworden, zum Leidtragen der Touristen. Also musste ich meine Übernachtungstasche und meine Handtasche den ganzen Tag mit mir herumschleppen. New York ist schon eine schöne Stadt, wenn man mal von den ekligen Gerüchen absieht. Jeder dieser Hot Dog Wagen stinkt ungeheuerlich. Ich weiß gar nicht, wie die überhaupt Essen verkaufen können. Ich würde da nichts kaufen. Jacqueline musste leider noch arbeiten, also bin ich erst einmal alleine umher gewandert. Eigentlich habe ich ja schon vieles gesehen gehabt, als ich im Sommer da war, aber es war toll noch mal die großen Gebäude und die bunten Fassaden zu sehen. Um 5 habe ich mich dann mit Jacqueline am Madison Square Garden getroffen und wir sind zusammen Richtung Rockefeller Center mit der Subway gefahren.


Dort steht ja dieser gigantische Weihnachtsbaum, den man zum Beispiel in Kevin Allein In New York sieht. Als wir dort angekommen sind, waren wir ziemlich enttäuscht. Dort stand zwar ein großer Baum, aber wirklich umgehauen hat er uns nicht. Ich hoffe, dass sie nur dieses Jahr einen kleineren erwischt haben, ansonsten ist diese Attraktion ein glatter Reinfall. Unterhalb von dem Weihnachtsbaum gibt es eine Eisfläche. Dort waren wir LIVE dabei, als jemand seiner Freundin mitten auf dem Eis einen Heiratsantrag gemacht hat.


Das war sehr süß, aber so typisch amerikanisch. Zum krönenden Abschluss hat mir Jacqueline noch den M&M's Laden gezeigt. Oh mein Gott, so viele M&M's in so vielen Farben und Ausführungen - Der Wahnsinn!! Da möchte man am liebsten wohnen :-)


Danach sind wir wieder zum Madison Square Garden und haben unseren Zug Richtung Millburn, New Jersey genommen. Das Haus von Jacquelines Gastfamilie ist riesig und hat sogar zwei leerstehende Räume. In einem davon steht nun der riesige Weihnachtsbaum. Abends haben uns noch ein paar Bilder von unserem NRW Trip angeschaut und haben uns an "alte" Zeiten zurück erinnert. Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück zu zwei verschieden Malls in New Jersey gefahren. Dort konnte ich natürlich nicht widerstehen und bin in einen American Eagle Store gegangen und ich habe natürlich auch wieder etwas gekauft. Aber ich habe mich zurück gehalten, es war nur ein Teil :-) Danach hat sie mir noch ein bisschen die Gegend gezeigt, bevor sie mich dann zum Bahnhof gebracht hat. Es war schon komisch Jacqueline in New York/ New Jersey zu sehen. Es war ein ganz unrealistisches Gefühl. Aber wir sehen uns ja bald unter Palmen wieder ;-)
Meine nächste Haltestelle war wieder in New York City, dort musste ich vom Madison Square Garden zur Grand Central Station laufen. Ich hätte auch die Subway nehmen können, aber ich wollte es genießen noch einmal über die 5th Avenue zu gehen und noch einmal den Time Square zu bewundern.
In Greenwich, CT hat mich Eric wieder abgeholt und mich dann zu dem Haus gefahren, wo die Weihnachtsfeier statt findet. Auf dem Weg dorthin sind wir an riesigen Häusern vorbei gefahren. Man kann kaum noch Häuser dazu sagen, eher Schlösser. Da war ein Haus größer, prächtiger, gewaltiger als das andere. Und genauso sah auch das Haus aus, in dem wir geschlafen haben. Dort angekommen, habe ich mich umgezogen und frisch gemacht, denn dann kamen schon die ersten Gäste. Das war so eine typisch amerikanische Weihnachtsparty. Ich weiß nicht, wie viele Gäste da waren, aber es waren garantiert über 100 dort. Unter ihnen waren auch ein Pärchen und eine Mutter mit ihrem Sohn, die aus Deutschland kamen. Natürlich leben die schon ewig hier, aber es war schön mit ihnen Deutsch zu reden. Die Welt ist wirklich klein! Jessie und Caroline haben beide etwas vorgetragen. Jessie hat Ave Maria gesunden und Caroline hat Silent Night auf dem Klavier gespielt. Das Essen war auch sehr lecker, es gab Truthahn, Spare Rips, Nudeln, Kartoffelpüree, Salat, Gemüse... und Nachtisch :-) Zwischendurch habe ich die kleinen Mädchen beobachtet, wie in ihren tollen Kleidern miteinander gesprochen haben. Sie wissen ganz genau, dass ihre Eltern Geld haben und genauso haben sie sich auch benommen. Aber der ganze Abend war wirklich amerikanisch. Wie aus einem Film.
Heute morgen sind wir (Eric, Gramalee und ich) dann wieder in Richtung Heimat los gefahren. Zwischendurch haben wir Halt für Lunch gemacht. Wir sind in ein Restaurant namens Cracker Barrel gegangen. Das war unheimlich lecker, ich hatte Steak Fritten, frittiertes Hühnchen und gebackene Äpfel dazu. Da möchte ich unbedingt noch mal hin.

Nun bin ich aber auch froh wieder zu Hause zu sein. Ich hoffe, ich habe alles aufgeschrieben, was ich aufschreiben wollte. Ansonsten werde ich es einfach nachtragen. Jetzt muss ich erst einmal die 300 Fotos sichten und kopieren und dann natürlich auf meine Homepage und den Server laden... ohje, dass wird eine lange Nacht :-)

Bis dann,

Sunny

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Ein krankes Huhn auf dem Weg der Besserung

Zum Glück ging es mir heute schon wieder besser, aber so richtig gesund fühle ich mich immer noch nicht.
Ich habe den ganzen Tag nur im Bett rumgelegen und habe ein wenig Fernsehen geschaut. Zwischendurch habe ich ein paar Cracker und eine Hühner-Nudel-Suppe gegessen. Nach lange Zeit habe ich auch mal wieder mit meinem Freund gecamt. Das war mal wieder nötig :-)

Ich habe eben noch mal mit meiner Gastmutter gesprochen wegen morgen. Eigentlich sollte ich ja mit Eric Suzannes Mutter nach New York bringen. Danach könnte ich dann den Abend mit Jacqueline in New York City verbringen. Aber da es mir ja nicht so gut geht und es mir bei langen Autofahrten immer schlecht wird, muss ich schauen, wie es mir morgen früh geht. Suzanne hat mir auch noch mal gesagt, dass ich diese Chance auf jeden Fall wieder bekommen werden. Sie fahren wohl öfter darunter und wenn es mir nicht gut geht, sollte ich nicht denken, dass ich eine einmalige Chance verpasse. Es wäre echt toll jetzt nach NYC zu fahren und den großen Weihnachtsbaum zu sehen und alles, aber mal sehen. Ich hoffe einerseits, dass es mir wieder gut geht, andererseits wird das alles so kompliziert morgen. Da ich dann zwei Taschen packen muss, einmal für Samstagnacht bei der Suzannes Freundin und einmal für die Nacht bei Jacqueline, die ich dann entweder mit durch NYC schleppen muss, oder am Bahnhof in ein Schließfach packen muss.

Na ja mal sehen, was der morgen bringt. Mein Schicksal wird schon wissen, was es macht :-)

Gute Nacht,

Sunny