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Dienstag, 16. August 2011

Einfach unfassbar

Guten Abend meine Lieben,

ich denke, dass ich heute meinen letzten Blog aus Vermont schreiben werde. Ein Jahr und 30 Tage sind um.... man geht die Zeit schnell rum. Ich kann es gar nicht glauben.

Heute Morgen habe ich erst mal erfahren, dass ich nun ein Zimmer in einem Studentenwohnheim in Hannover habe. Das ist schon mal toll und ich brauche mich noch nicht mal um Möbel kümmern, da alles schon da ist.

Dann habe ich mich aufgemacht und wollte mein Bankkonto schließen lassen. Doch ich habe am Samstag meine Karte noch mal benutzt. Eigentlich stimmt das auch nicht so recht, denn ich wollte mir Schuhe bei Urban Outfitters holen. Ich gebe denen also meine Karte und sage der Kassiererin, dass ich die Karte als EC-Karte benutzen möchte. Sie sagt okay. Ich muss unterschreiben und ich sage, ich würde die Karte nicht als Kreditkarte benutzen. Also muss ich die Karte noch mal durchziehen. Und schon wieder erzählt der Computer mir, dass ich die Karte als Kreditkarte benutze. Dann hat es die Kassiererin auch geschnallt, und meinte, dass sie nur Kreditkarten nehmen. Also hole ich meine deutsche Karte raus, da ich ja sonst mein Konto nicht schließen kann, wenn noch nicht alles abgebucht ist. Na ja... heute also bei der Bank sagt mir der nette Herr, dass da noch Beträge ausstehen.... ich schaue gerade nach und es fehlen noch genau 32 Dollar. Das sind die zwei Mal 16 Dollar Schuhe, die sie mir von meinen ersten beiden Versuchen direkt mal abgebucht hat.... SUPER!! Ich habe natürlich morgen alle Welt der Zeit, um das noch zu regeln AHHHHHH. Wie soll ich denn jetzt bitte meine 32 Dollar wieder bekommen und mein Konto kann ich auch nicht schließen lassen....

Na ja, danach kam ein angenehmer Teil. Ich habe mich mit Malia und ihrer Gastmutter in der Innenstadt getroffen. Wir sind ein wenig herum gebummelt und dann hatte ich auch schon meinen Termin beim Second Hand Shop. Dort habe ich den Rest meiner Klamotten hin gebracht. Aber die bezahlen leider nicht bar, sondern nur dann wenn sie was verkaufen... also von dem Geld sehe ich wahrscheinlich auch nichts mehr. Aber das war mir dann auch egal.

Ich bin noch so durch die Einkaufstraße gebummelt und bin dann aber auch wieder nach Hause gefahren. Um halb 7 bin ich zu Johns Eltern gefahren und habe mich von ihnen verabschiedet. Das war richtig nett. Sie haben mir alles Gute für mein Studium gewünscht und mir eine Schlafmöglichkeit angeboten, falls ich noch mal nach Vermont komme. John musste dann noch ein Foto von mir machen. Er meinte, dass er mich ja nicht vergessen will. Das war sehr süß.

Danach habe ich Sarah H abgeholt und wir sind lecker bei American Flatbread essen gegangen. Die Pizza war sooo gut! Unglaublich, dass ich nicht früher dahin gegangen bin. Anschließend haben wir uns noch Ben&Jerry's Eis geholt und sind zu ihr gefahren. Dort haben wir noch lange sehr schön geredet. Das tat wirklich gut.

Suzanne hat mir eben eine SMS geschrieben und mir mitgeteilt, dass sie mich morgen nicht zum Flughafen bringen kann, da sie noch mit ihrer Tochter in New York City ist. Es ist echt unglaublich wie unwichtig ich ihr bin. Ich hatte nicht das beste Verhältnis zu ihr, aber das hat mich dann doch getroffen. Einfach unfassbar! Ich habe mich von ihr und der großen Schwester dann nicht verabschiedet. Ich hoffe nun nur noch, dass Alec morgen wenigstens da ist.

Na ich geh dann mal schlafen. Ich muss morgen früh raus und noch alle hand tun.

Gute Nacht,

Sunny

Mittwoch, 10. August 2011

Mit Michi in Seattle

Guten Morgen,

ich sitze gerade am Newark Flughafen mit Sarah und warte auf den Flug nach Burlington. Natürlich haben wir kein Internet. Also ich weiß nicht wann ich das hier online stellen kann.

Wir haben es gestern Nacht geschafft Schlaflos in Seattle zu schauen. Ich war danach aber auch reif fürs Bett. Ich habe gut geschlafen und Sarah dank ihren Ohrstöpseln auch. Wir haben endlich mal nicht alleine gefrühstückt, sondern Michi und ihre Schwester haben uns Gesellschaft geleistet. Anschließend mussten wir unser Zimmer räumen. Zum Glück konnten wir unsere Koffer im Hostel lagern. Wir sind dann erst mal mit Michi und ihrer Schwester zur Space Needle gelaufen. Das ist ja das Wahrzeichen von Seattle. Die Beiden sind auch direkt mal hoch. Sarah und ich haben unten gewartet und haben nicht schlecht gestaunt, als ein Feuerwehrauto mitten auf der Straße hielt und vier Feuerwehrmänner ausstiegen um sich was beim Griechen zu holen.

Direkt an der Space Needle ist auch die Kulisse von dem Krankenhaus aus der Fernsehserie „Grey's Anatomy“. Natürlich sieht es nicht so aus wie im Fernsehen, aber wenn man ganz viel Fantasie hat, kann man es schon erkennen.

Danach sind wir zur Waterfront geschlendert. Dort haben wir Lunch gehabt und sind dann weiter zum Pike Place Market gegangen. Dort steht der Originale Starbucks. Dieses Mal hatten sie auch heißes Wasser ;-) Ich habe mir natürlich wieder einen heißen Kakao, Sarah einen Skinny Vanilla Latte geholt und Michi und ihre Schwester haben sich einen Strawberry Frappuchino geteilt. Unsere Plätze waren so bequem und wir hatten uns so viel zu erzählen, dass wir dort erst mal mehrere Stunden sitzen geblieben sind und einfach nur gequatscht haben.

Dann war es auch schon Zeit um wieder zurück ins Hostel zu gehen. Sarah und ich haben uns vorher noch ein wenig Proviant gekauft, damit wir nicht verhungern... Und dann mussten wir uns vorerst von Michi verabschieden. Das war gaaanz komisch. Als sie mich umarmt hat, musste ich sogar anfangen zu weinen. Unser Jahr ist nun vorbei und alle gehen ihre eigenen Wege. Aber dieses Jahr hat uns doch zusammen geschweißt. So eine Erfahrung kann man nicht mit jedem teilen. Ich bin mal gespannt, wie das wird, wenn ich mich von den Sarahs und Malia verabschieden muss.

Unsser Weg zum Flughafen ging mal wieder voll durch die Einkaufsstraße und dann mit dem Zug. Wir mussten noch ein wenig am Gate warten, aber wir haben die Zeit gut mit Essen herum bekommen. Der Flug war ganz okay, aber wir hatten ziemlich wenig Platz und auch fürs Fernsehen musstest du bezahlen, also was hat die liebe Sabrina wohl gemacht: Sie hat geschlafen! Das kennt Sarah ja schon. Jedes mal wenn ich in ein fahrendes Gefährt steige, fallen mir die Augen automatisch zu. Ob es nun der Bus, die Bahn, das Schiff und das Flugzeug ist.

Natürlich habe ich das Beste mal wieder verschlafen. Wir sind nämlich durch ein Gewitter geflogen. Sarah meinte, dass es ganz schön gewackelt hat... na ja ich habe einen tiefen Schlaf. Auf dem Hinweg habe ich ja auch schon die Skyline von New York City verschlafen und die böse Sarah hat mich dafür nicht geweckt.

Nun sitzen wir hier auf dem Boden und warten auf den ersehnten Flug nach Hause. Ich kann es kaum erwarten wieder in meinem Bett zu liegen und meinen Heffalump in den Arm zu nehmen... aber dann muss ich auch schon daran denken, dass ich meinen Koffer bald endgültig packen muss. Das ist gar kein spaßiger Gedanke, da ich mächtige Platz- und Gewichtsprobleme bekomme.

Ich berichte darüber später mehr,

Sunny

Donnerstag, 19. Mai 2011

Tag 6 in Boston


Heute schreibe ich wieder aus New York. Ich sitze gerade am Flughafen und warte auf meinen Flug nach Hause.

Heute Morgen kam der Wake-Up-Call schon um 5 Uhr. Erstaunlicherweise bin ich gut raus gekommen und war schnell in der Lobby. Unsere erste Station war die Harvard University in Cambridge. Auf dem Weg dahin bin ich schon wieder kurz eingeschlafen.

Harvard hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Es war zwar schön, aber irgendwie hatte ich mir was anderes vorgestellt... es fehlte was mysteriöses... schließlich ist das DIE Uni in den USA. Danach sind wir zum MIT gefahren. Das auch eine berühmte Uni. Hier studieren jedoch diejenigen, die ihren Schwerpunkt in der Technologie haben.

(Jacky (Tourguide), Lu und ich vor dem MIT)

Danach gab es noch eine Schiffsrundfahrt, von der ich aber nicht so begeistert war. Es war nebelig und man hat nicht wirklich was von Boston gesehen. Ich war ja letzten Monat schon mal da und diese Stadt ist traumhaft schön. Davon konnte man heute gar nichts sehen. Wir sind auch nicht wirklich durch die Stadt gelaufen, sondern wurden nur am Quinzy Market abgesetzt um etwas zu essen und dann ging es auch schon wieder in den Bus. Also da hätte ich mehr erwartet.

Die deutsche Familie ist dann in Boston geblieben, denn sie fliegen heute noch nach Kalifornien. Ich bin noch 4 Stunden nach New York gefahren. Der Bus hat wieder gestunken und die Klimaanlage war zu kalt. Sogar nachdem ich unseren Reiseleiter mehrmals darauf angesprochen hatte, wurde nichts daran geändert. Na ja, das ist jetzt vorbei und ich sitze hier am Gate 20.


In ca. 2 Stunden startet mein Flug. Suzanne will mich nicht abholen, also habe ich Sarah W gefragt, ob sie mich abholen kann. Zum Glück war sie so freundlich und hat ja gesagt. Das schätze ich sehr! Der Urlaub war schon teuer und aufregend genug, da brauche ich nicht noch eine teure Taxifahrt.

Dann bis morgen,

Sunny

Dienstag, 17. Mai 2011

Tag 2 in New York City


Sonntag 15.05.11

Ni Hai (Ich weiß nicht, wie man es schreibt) Aber heute habe ich gelernt wie man auf Mandarin Hallo sagt.

Heute Nacht um zwölf Uhr klingelte mein Zimmertelefon. Es hatte sich jemand verwählt, aber hat dann noch zwei oder drei mal angerufen. Um kurz vor 7 kam dann der Wake-Up-Call, aber ich bin noch bis zwanzig nach sieben im Bett liegen geblieben. Dann ging es aber auch schon los zum Bus und Richtung Chinatown. In meinem Bus sind 50 Menschen, darunter 4 Deutsche und 46 Chinesen. Also ist meine Tour auf Englisch und Mandarin. Bei unserem ersten Halt habe ich die anderen Deutschen kennen gelernt. Eltern mit Tochter. Das Mädchen ist Au Pair in der Nähe von Chicago. Wir haben uns dann für den Tag zusammen getan. Zweiter Stopp war in der Wall Street beim bronzenen Bullen. Diesmal habe ich ihn auch angefasst. Danach ging es auf ein Boot, womit wir an der Freiheitsstatue vorbei gefahren sind. Leider war es sehr nebelig und wir konnten nur wenig von der Statue sehen. Als nächstes sind wir zu Madame Tussauds gegangen. Das war sehr witzig. Nun habe ich ein Foto von mir und Robert Pattinson. Außerdem habe ich schon mal einen Abstecher ins weiße Haus gemacht :-)


Danach sind wir zu den Vereinigten Nationen gefahren. Außer der Sicherheitskontrolle war da aber nichts besonderes. Noch nicht mal die Flaggen waren draußen. ABER ich hatte zum ersten Mal wieder Internet. Im Anschluss daran sind wir zum Empire State Building gefahren worden. Ich hatte ja schon den Trip auf die Aussichtsplattform vom Rockefeller Center und wollte nun nicht noch 43 Dollar für die selbe Aussicht bezahlen. Also bin ich zu einem McDonalds gegangen und habe meinen Eltern ein Lebenszeichen von mir gegeben.

Das war dann auch das Ende unsere New York City Tour. Gegen 7 Uhr sind wir Richtung Philadelphia aufgebrochen. Dort haben wir ein Chinesisches Buffet für 16 Dollar bekommen. Das Essen war sehr lecker, vor allem der Nachtisch hat mir gut gefallen.

Um kurz vor 10 sind wir endlich im Hotel angekommen. Ich habe ein sehr schönes Zimmer! Natürlich habe ich wieder zwei Betten und werde mich noch entscheiden müssen. Ich habe gerade schon geduscht und werde nun schlafen gehen.

Gute Nacht,

Sunny

Ankunftstag in New York City

Samstag 14.05.11


Heute Morgen hat mich Caroline schon früh aus dem Bett geholt, denn sie hatte ihren Kumonbeutel versteckt und wollte ihre Matheaufgaben nicht machen. Ich bin dann nach oben gegangen und habe nach diesem Beutel gesucht. Ich habe ihn dann zum Glück gefunden, aber mit Caroline war nicht gut Kirschessen heute Morgen. Es war richtig heftig.


Suzanne hatte mir von einer Art Trödelmarkt für eine besondere Marken erzählt und hat mich dahin geschickt. Wenn ich was schönes gesehen hätte, dann hätte sie mir das gekauft. Leider hatten sie nur Damensachen bis Größe M. Also bin ich dann zu TJ-Maxx gefahren und habe mir diese tollen Schuhe gekauft, von denen ich gestern schon erzählt habe. Danach ging es wieder nach Hause und ab unter die Dusche. Die letzten Sachen kamen noch in den Koffer und dann ging es auch schon los zum Flughafen. Mein Flug hatte über 2 ½ Stunden Verspätung und somit konnte ich nicht an der Nachttour durch New York City teilnehmen. Ich wurde dann am Flughafen von einem Asiaten abgeholt und zu einem Auto gebracht. Dort sind dann im Laufe von einer Stunde noch 5 Asiaten und zwei Inder dazu gekommen. Ich habe mich irgendwie richtig“weiß“ gefühlt. Na ja... es ging dann durch die City zum Hotel. Der Verkehr war schlimm! Endlich im Hotel angekommen sehe ich nur noch mehr Asiaten. Bin ich denn die einzige Weiße hier? Ich habe dann meinen Zimmerschlüssel bekommen und noch weitere Infos für morgen früh. 6 Uhr Wecker – 7 Uhr Treffen in der Lobby – Bus 2 – Tour Guide Jacky. Nun ja, ich habe mich dann auf die Suche nach meinem Zimmer begeben und musste dann doch feststellen, dass es in diesem Hotel nur kostenpflichtiges Internet gibt. Also mal sehen, wann ich meine Einträge veröffentlichen kann. In meiner Tour ist auch kein Essen mit drin. Zum Glück habe ich mir ein paar Bagels und Müsliriegel eingepackt damit ich nicht verhungere und nicht pleite gehe. Außer dem Hotel gibt es hier nämlich auch nichts, d.h. Entweder hier im Restaurant essen oder gar nichts. Zum Glück bin ich gerade nicht so hungrig und kann auch noch bis morgen auf meinen ersten Bagel warten.

Ich denke, ich werde jetzt gleich noch ein wenig durch das Hotel laufen und dann noch was lesen, bevor ich ins Bett gehe.


Dienstag, 19. April 2011

Postkarten aus Deutschland

Heute hatte ich meinen vorletzten Tag am College. Das werde ich schon vermissen. Ich mag das amerikanische Studentenleben. Die Unis tun hier echt viel für ihre Studenten... sie bekommen ja auch genug Geld dafür :-) Wenn ich mir überlege, dass man knapp 30.000 Dollar für ein Jahr an der UVM bezahlt, wenn man nicht aus Vermont kommt...

Wir haben im Unterricht an unseren Abschlussarbeiten gearbeitet und meine Professorin hat mir 4 meiner Stories schon vorkorrigiert. Mal sehen was das noch wird. Ich bin nun mit allen Stories fertig, aber muss noch die Einführung und den Schluss schreiben.

Ich habe heute endlich mal wieder richtige Post bekommen. Meine Eltern war ja im Urlaub in Norddeutschland und haben mir zwei liebe Postkarten geschickt.


Außerdem ist mein Paket von Walmart angekommen. Nun besitze ich eine weitere Hose. Eine schwarze. Jeder, der mich kennt, weiß, dass man mich selten in Hosen sieht, also ist das was besonderes.

Nachdem ich ja meine Netflix DVD am Wochenende nicht gucken konnte, haben sie mir direkt eine neue geschickt. Die konnte ich dann heute auch gucken, obwohl es zwischendurch auch zweimal hängen geblieben ist. Der Film hieß "Center Stage -Turn It Up". Ich liebe Tanzfilme und dieser war richtig gut. Ballett, Hip Hop und eine Liebesgeschichte - Was will man mehr? ;-)

Caroline und Alec sind heute aus New York City zurück gekommen. Sie waren bei ihrem Vater. Dieser wird im Sommer wieder Papa und dieses Wochenende haben sie das Geschlecht des Babys heraus gefunden. Es wird ein Junge, wovon Alec nicht so begeistert ist. Aber ich denke, er wird sich bald auch darüber freuen. Dann kann er seinem kleinen Bruder das Fischen und Radfahren beibringen.

Ich gehe nun schlafen, ich muss ja morgen wieder arbeiten.

Gute Nacht,

Sunny

Freitag, 15. April 2011

Grind an einem Freitag

Guten Abend meine Lieben,

heute durfte ich etwas länger schlafen, da Suzanne Caroline für die Schule fertig gemacht hat. Aber da ich ja College hatte, musste ich trotzdem zeitig aufstehen. Im Unterricht habe ich fleißig an meiner Nachrichtensendung gearbeitet und drei Stories geschrieben. Ich habe nun mit meiner Professorin ein Treffen ausgemacht. Am Montag zeit sie mir das Nachrichtenstudio und dann kann ich eine Live Sendung anschauen. Das wird bestimmt interessant. Nach dem Unterricht war ich bei der Bank und habe mir dann noch ein Brötchen mit Frischkäse gegönnt. Um viertel nach ein habe ich Caroline und Alec von der Schule abgeholt. Für die Beiden ging es ja heute um 4 nach New York City zu ihrem Vater.

Als alle aus dem Haus waren, habe ich einen Putzrappel bekommen und habe erst mal mein Zimmer und das Nebenzimmer aufgeräumt. Meine Bettwäsche habe ich auch gewaschen und nun riecht mein Zimmer nach dem Waschmittel - das ist aber angenehm frisch.


Um 6 Uhr war ich wieder im College für einen außerplanmäßigen Grind. Das mal wieder schön wie immer. Dieses Mal wurde anerkannt, dass ich ja immer da bin und auch fleißig bei Facebook für den Grind werbe. Zur Belohnung habe ich ein T-Shirt bekommen, das man normalerweise nur bekommt, wenn man auftritt. Das fand ich sehr schön! :-)

Danach bin ich zu Sarah W gefahren, da wir eigentlich weiter mit unserer Urlaubsplanung kommen wollten. Wir haben viel geredet und viele Hostels/Hotels angeschaut. Den Flug von San Francisco nach Seattle hätten wir auch schon fast gebucht. Aber das Resultat vom Abend heißt dann doch: Wir sind genau so weit wie vorher. Aber es war mal wieder nett mit Sarah zu quatschen.

Nun bin ich hundemüde und freue mich so sehr auf morgen. Denn ich kann ausschlafen!! :-)

Gute Nacht,

Sunny

Montag, 7. März 2011

Schon wieder neuer Schnee





Na das war mal eine verschneite Nacht. Ich bin um 4 Uhr aufgewacht und draußen konnte ich kaum etwas erkennen, da es so stark geschneit hat. Als ich heute Morgen um halb neun aufgestanden bin, war der Schneeschieber schon in unserer Einfahrt zu Gange. Natürlich hatten Caroline und Alec keine Schule. Caroline hatte Grace hier, also war sie beschäftigt. Sie haben erst den Bastelschrank aufgeräumt und dann das ganze American Girl Doll in Carolines Zimmer gebracht. Alec hatte auch Freunde hier. Sie sind nach draußen gegangen und haben Saltos mit ihren Skiern gemacht.

Ich habe heute meinen Flug nach New York City gebucht. Am 14. Mai geht es auf meine Ostküsten-Bustour. Da freue ich mich schon sehr drauf. Ich habe außerdem ein wenig für meinen Reisemonat recherchiert. Ich hoffe wirklich, dass Malias Schwester nichts dagegen hat, dass Sarah und ich mitkommen.

Ich habe eben mein Zimmer aufgeräumt. Das war mal wieder nötig. Außerdem habe ich ein paar Postkarten und einen Brief geschrieben. Obwohl ich heute nichts anstrengendes gemacht habe, bin ich wieder müde :-) Dieser ganze Temperaturwechsel tut mir nicht gut. Ich habe schon seit Tagen Kopfschmerzen.

Gute Nacht,

Sunny

Sonntag, 19. Dezember 2010

Ein typisch amerikanisches Wochenende


Dann bin ich wieder. Mein Wochenende war sehr ereignisreich und ich hoffe, ich kann euch alle tollen Dinge erzählen, die ich erlebt habe. Hoffentlich vergesse ich nicht zu viel. Seit darauf vorbereitet, dass dieser Artikel etwas länger werden könnte ;-)

Nun gut, also Freitag morgens sind Eric, Gramalee und ich los Richtung Greenwich, Connecticut (Bis dato wusste ich aber noch nicht, dass Greenwich in Connecticut liegt. Ich war nämlich der Meinung, dass wir das Wochenende in New York verbringen...) Wir haben ungefähr 5 Stunden gebraucht. Als wir so durch Hardford fuhren, musste ich ganz doll an Gilmore Girls und Yale denken. Außerdem wurde mir dann mal wieder bewusst, dass ich in den USA bin. Hier in Vermont gibt es ja keine Hochhäuser oder andere typisch amerikanische Merkmale. Als wir in Greenwich angekommen sind, hat Eric mich zum Bahnhof gebracht. Dort habe ich mir ein Zugticket und eine MetroCard gekauft. Ich habe dort gespannt auf den Zug gewartet. Noch eine Sache, in denen die Deutschen den Amerikanern eine Nasenlänge voraus sind. Der Zug war sehr alt und hat von außen gestunken, zum Glück ging es im Innenraum. Im Zug wurde mir erst einmal mein Ticket wieder abgenommen... da dachte ich auch nur, was ist denn, wenn ein neuer Schaffner kommt und mein Ticket sehen will?? Aber ich habe später gesehen, dass sie so kleine weiße Zettelchen auf die Rückenlehnen klemmen, die genaue Bedeutung habe ich aber leider nicht heraus gefunden. Meine Endstation hieß Grand Central Station. Das war schon komisch, in der Mitte von dieser riesigen Halle zu stehen und zu wissen, dass sie in tausenden Filmen zu sehen ist. Ich habe natürlich direkt meine Kamera gezückt und die ersten, von mal wieder knapp 300, Fotos geknipst.


Dann ging es raus an die frische Luft, zum Glück hatte ich einen kleinen Stadtplan und konnte mich dadurch gut zurecht finden. Ich wollte als erstes zur Pennstation damit ich meine Tasche für die Übernachtung bei Jacqueline verstauen kann. Nur wurde ich bitte enttäuscht. In ganz New York City gibt es keine Schließfächer mehr. Seit dem 11. September sind sie sehr vorsichtig geworden, zum Leidtragen der Touristen. Also musste ich meine Übernachtungstasche und meine Handtasche den ganzen Tag mit mir herumschleppen. New York ist schon eine schöne Stadt, wenn man mal von den ekligen Gerüchen absieht. Jeder dieser Hot Dog Wagen stinkt ungeheuerlich. Ich weiß gar nicht, wie die überhaupt Essen verkaufen können. Ich würde da nichts kaufen. Jacqueline musste leider noch arbeiten, also bin ich erst einmal alleine umher gewandert. Eigentlich habe ich ja schon vieles gesehen gehabt, als ich im Sommer da war, aber es war toll noch mal die großen Gebäude und die bunten Fassaden zu sehen. Um 5 habe ich mich dann mit Jacqueline am Madison Square Garden getroffen und wir sind zusammen Richtung Rockefeller Center mit der Subway gefahren.


Dort steht ja dieser gigantische Weihnachtsbaum, den man zum Beispiel in Kevin Allein In New York sieht. Als wir dort angekommen sind, waren wir ziemlich enttäuscht. Dort stand zwar ein großer Baum, aber wirklich umgehauen hat er uns nicht. Ich hoffe, dass sie nur dieses Jahr einen kleineren erwischt haben, ansonsten ist diese Attraktion ein glatter Reinfall. Unterhalb von dem Weihnachtsbaum gibt es eine Eisfläche. Dort waren wir LIVE dabei, als jemand seiner Freundin mitten auf dem Eis einen Heiratsantrag gemacht hat.


Das war sehr süß, aber so typisch amerikanisch. Zum krönenden Abschluss hat mir Jacqueline noch den M&M's Laden gezeigt. Oh mein Gott, so viele M&M's in so vielen Farben und Ausführungen - Der Wahnsinn!! Da möchte man am liebsten wohnen :-)


Danach sind wir wieder zum Madison Square Garden und haben unseren Zug Richtung Millburn, New Jersey genommen. Das Haus von Jacquelines Gastfamilie ist riesig und hat sogar zwei leerstehende Räume. In einem davon steht nun der riesige Weihnachtsbaum. Abends haben uns noch ein paar Bilder von unserem NRW Trip angeschaut und haben uns an "alte" Zeiten zurück erinnert. Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück zu zwei verschieden Malls in New Jersey gefahren. Dort konnte ich natürlich nicht widerstehen und bin in einen American Eagle Store gegangen und ich habe natürlich auch wieder etwas gekauft. Aber ich habe mich zurück gehalten, es war nur ein Teil :-) Danach hat sie mir noch ein bisschen die Gegend gezeigt, bevor sie mich dann zum Bahnhof gebracht hat. Es war schon komisch Jacqueline in New York/ New Jersey zu sehen. Es war ein ganz unrealistisches Gefühl. Aber wir sehen uns ja bald unter Palmen wieder ;-)
Meine nächste Haltestelle war wieder in New York City, dort musste ich vom Madison Square Garden zur Grand Central Station laufen. Ich hätte auch die Subway nehmen können, aber ich wollte es genießen noch einmal über die 5th Avenue zu gehen und noch einmal den Time Square zu bewundern.
In Greenwich, CT hat mich Eric wieder abgeholt und mich dann zu dem Haus gefahren, wo die Weihnachtsfeier statt findet. Auf dem Weg dorthin sind wir an riesigen Häusern vorbei gefahren. Man kann kaum noch Häuser dazu sagen, eher Schlösser. Da war ein Haus größer, prächtiger, gewaltiger als das andere. Und genauso sah auch das Haus aus, in dem wir geschlafen haben. Dort angekommen, habe ich mich umgezogen und frisch gemacht, denn dann kamen schon die ersten Gäste. Das war so eine typisch amerikanische Weihnachtsparty. Ich weiß nicht, wie viele Gäste da waren, aber es waren garantiert über 100 dort. Unter ihnen waren auch ein Pärchen und eine Mutter mit ihrem Sohn, die aus Deutschland kamen. Natürlich leben die schon ewig hier, aber es war schön mit ihnen Deutsch zu reden. Die Welt ist wirklich klein! Jessie und Caroline haben beide etwas vorgetragen. Jessie hat Ave Maria gesunden und Caroline hat Silent Night auf dem Klavier gespielt. Das Essen war auch sehr lecker, es gab Truthahn, Spare Rips, Nudeln, Kartoffelpüree, Salat, Gemüse... und Nachtisch :-) Zwischendurch habe ich die kleinen Mädchen beobachtet, wie in ihren tollen Kleidern miteinander gesprochen haben. Sie wissen ganz genau, dass ihre Eltern Geld haben und genauso haben sie sich auch benommen. Aber der ganze Abend war wirklich amerikanisch. Wie aus einem Film.
Heute morgen sind wir (Eric, Gramalee und ich) dann wieder in Richtung Heimat los gefahren. Zwischendurch haben wir Halt für Lunch gemacht. Wir sind in ein Restaurant namens Cracker Barrel gegangen. Das war unheimlich lecker, ich hatte Steak Fritten, frittiertes Hühnchen und gebackene Äpfel dazu. Da möchte ich unbedingt noch mal hin.

Nun bin ich aber auch froh wieder zu Hause zu sein. Ich hoffe, ich habe alles aufgeschrieben, was ich aufschreiben wollte. Ansonsten werde ich es einfach nachtragen. Jetzt muss ich erst einmal die 300 Fotos sichten und kopieren und dann natürlich auf meine Homepage und den Server laden... ohje, dass wird eine lange Nacht :-)

Bis dann,

Sunny

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Ein krankes Huhn auf dem Weg der Besserung

Zum Glück ging es mir heute schon wieder besser, aber so richtig gesund fühle ich mich immer noch nicht.
Ich habe den ganzen Tag nur im Bett rumgelegen und habe ein wenig Fernsehen geschaut. Zwischendurch habe ich ein paar Cracker und eine Hühner-Nudel-Suppe gegessen. Nach lange Zeit habe ich auch mal wieder mit meinem Freund gecamt. Das war mal wieder nötig :-)

Ich habe eben noch mal mit meiner Gastmutter gesprochen wegen morgen. Eigentlich sollte ich ja mit Eric Suzannes Mutter nach New York bringen. Danach könnte ich dann den Abend mit Jacqueline in New York City verbringen. Aber da es mir ja nicht so gut geht und es mir bei langen Autofahrten immer schlecht wird, muss ich schauen, wie es mir morgen früh geht. Suzanne hat mir auch noch mal gesagt, dass ich diese Chance auf jeden Fall wieder bekommen werden. Sie fahren wohl öfter darunter und wenn es mir nicht gut geht, sollte ich nicht denken, dass ich eine einmalige Chance verpasse. Es wäre echt toll jetzt nach NYC zu fahren und den großen Weihnachtsbaum zu sehen und alles, aber mal sehen. Ich hoffe einerseits, dass es mir wieder gut geht, andererseits wird das alles so kompliziert morgen. Da ich dann zwei Taschen packen muss, einmal für Samstagnacht bei der Suzannes Freundin und einmal für die Nacht bei Jacqueline, die ich dann entweder mit durch NYC schleppen muss, oder am Bahnhof in ein Schließfach packen muss.

Na ja mal sehen, was der morgen bringt. Mein Schicksal wird schon wissen, was es macht :-)

Gute Nacht,

Sunny