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Mittwoch, 29. Dezember 2010

Endlich Weihnachten!

Endlich ist das Christkind auch zu mir gekommen. Die Kinder sind heute zurück aus New York gekommen und haben noch einmal ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommen lassen. Wir haben erst alle Geschenke geöffnet, schön der Reihe nach. Danach gab es ein leckeres Essen und einen Film. Wir haben "The Town" geschaut, aber ich hatte zwischendurch echte Schwierigkeiten die Schauspieler zu verstehen, da sie einen sehr starken Akzent hatten.

Ich habe vom Christkind bekommen: 2 Pullover, einen Taschenlampen-Schlüsselanhänger, ganz viel deutsche Schokolade, schweizerische Schokolade, einen Teddybären, 100 Dollar von der Oma, einen Bilderrahmen, Bodylotion und Duschgel und ein Buch "The Au Pairs" von meiner alten Gastmutter. Ich finde, ich kann ganz zufrieden sein und ich freue mich schon auf den Genuss der Schokolade!! :-)


Als ich heute in Hinesburg meine Checks eingelöst habe, kam ich auf die Idee mal eben nach Starksboro zufahren. Emily war zum Glück zu Hause und somit bin ich kurzerhand zu ihr gefahren und wir konnten mal wieder ein wenig quatschen. Leider waren die Kinder nicht da, aber vielleicht fahre ich am Sonntag noch mal hin. Emily hat das Buch "The Au Pairs" gesehen und sofort an mich gedacht. Das finde ich so süß. Ich habe gar nicht damit gerechnet, etwas von ihr zu bekommen. Ich freue mich schon darauf die Kids wieder zu sehen. Es kommt mir schon wie eine Ewigkeit vor, dass ich ausgezogen bin.

Danach war ich noch bei der Post in Shelburne. Dort hat mich eine nette Damen bedient, die mich hoffentlich nicht so übers Ohr gehauen hat, wie der Postbeamte in Starksboro. Somit ist nun auch das Geburtstagsgeschenk für meine Mama unterwegs. Es wird in 6-10 Werktagen in Deutschland ankommen. Ich bin gespannt :-)

So, da nun auch bei mir Weihnachten eingetroffen ist, kann das neue Jahr am Freitag/Samstag beginnen.

Sunny

Sonntag, 26. Dezember 2010

Mein Weihnachtswochenende mit Malia

Hallöööchen,

heute schreibe ich aus Jericho. Ich übernachte nämlich schon die zweite Nacht in Folge bei Malia. Gestern war ja der Weihnachtstag in den USA und ich wollte nicht alleine sein. Also habe ich mich kurzerhand bei Malia eingeladen. Eigentlich war geplant, dass wir zu einem großen Weihnachtsessen bei dem Onkel gehen, aber dieser war leider krank und somit sind wir zu Hause geblieben. Malia, Laura (ihre Gastmutter) und ich haben zusammen das Abendessen gekocht. Laura hat Kartoffelpüree und Kassler gemacht, ich habe den Salat zusammen gestellt und Malia war für den Nachtisch verantwortlich und hat uns einen Apfelpudding gezaubert.

Malia ist ja ein totaler Wintersport-Freak und somit hat sich mit gestern auf ein Snowboard gestellt. Hinter ihrem Haus gibt es einen kleinen Hügel, den ich dann herunter gefahren bin. Ich muss zugeben, es hat wirklich Spaß gemacht und ich habe gar keine schlechte Figur dabei gemacht :-) Ich war sehr stolz auf mich, als ich ohne Sturz den "Berg" runter kam.


Abends haben wir uns in eine neue Serie gestürzt. Sie heißt "Beautiful People" und spielt in New York City. Es ist ganz komisch die Schauspieler dort zu sehen, obwohl wir beide erst vor ein paar Wochen selbst dort waren. Wir haben direkt mal 4 Folgen geschaut und sind dann ganz schnell eingeschlafen.

Heute morgen gab es immer noch Geschenke für ihre Gastkinder, ich habe schon gedacht, dass der Geschenkeberg sich jede Nacht wieder selbst aufbaut. Das war wirklich der Wahnsinn, wie viele Geschenke dort lagen. Für mich lag auch eine Kleinigkeit unter dem Weihnachtsbaum. Laura hat bemerkt, dass ich viel blau trage und hat mir einen Bilderrahmen in blau geschenkt. Das fand ich wirklich aufmerksam von ihr :-) Ich habe Malias Gasteltern natürlich auch eine Kleinigkeit mitgebracht. Von meinem Geburtstagsgeschenk hatte ich noch zwei Nuss-Nougat-Riegel von Lindt über die sich Laura und Jeff sehr gefreut haben.

Nach dem Frühstück sind Malia und ich ein wenig spazieren gegangen und haben die schöne schneebedeckte Landschaft bestaunt. Der Schnee war so tief, dass es wirklich schwierig war zu gehen. Uns war aber schnell zu kalt und wir haben uns wieder auf den Heimweg begeben. Wir hatten heute nur um die -14 Grad und das war eindeutig zu kalt zum Spazieren!


Malia hat ganz viele Geschenkkarten von Barnes and Nobles (Buchladen) geschenkt bekommen, also haben wir uns heute auf den Weg nach South Burlington gemacht und haben ein wenig in den Bücherregalen geschnüffelt. Sie hat sich dann für "The Nanny Diaries" und einen Kalender entschieden. Ich konnte natürlich nicht untätig zuschauen und habe mir auch ein neues Buch gekauft, welches der Verkäufer sehr amüsant fand, da es eigentlich für männliche Käufer bestimmt ist (vermute ich zumindest). Es heißt "I hope they serve beer in hell" (Ich hoffe, sie servieren Bier in der Hölle). Es geht um einen jungen Mann, der von seinen Frauen und Alkoholgeschichten berichtet. Es hört sich sehr lustig an und ich glaube es wurde sogar als Vorlage für einen Film benutzt. Aber bevor ich es anfangen kann zu lesen, muss ich erst noch mein aktuelles Buch beenden und eigentlich wollte ich danach erst einmal den sechsten Teil von Harry Potter lesen. Mal sehen :-)

Zum Abendessen waren wir bei Friendly's. Es war mal wieder sehr lecker! Danach sind wir kurz bei mir vorbei gefahren um noch ein paar neue Klamotten zu holen, da ich noch eine Nacht bei Malia verbringen werde. Ich bin wirklich froh, dass ich sie hier habe und wir entdecken jedes Mal neue Gemeinsamkeiten. Nachher werden wir uns wieder die neue Serie anschauen und nicht aufhören können, bis uns die Augen zufallen.

Ich hoffe, ihr hattet alle tolle Weihnachtstage mit euren Familien und Freunden,

Sunny

Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten!!!

Heute ist Heiligabend und ich bin nicht bei meiner Familie. Aber da heute kein besonderer Tag hier ist und meine Gastfamilie auch nicht hier ist, fühle ich mich überhaupt nicht weihnachtlich.

Malia hat hier geschlafen, deswegen habe ich gestern auch nicht geschrieben. Wir haben einen Film geschaut und haben dabei mit unseren iPods gespielt. Das war ein Bild für die Götter :-)
Gestern nachmittag, nachdem ich die Kinder zum Flughafen gebracht habe, bin ich die Oma abholen gefahren. Das war auch ein kleines Abenteuer, da das Auto auf einmal meinte, dass die Handbremse angezogen wäre. Sie war es aber nicht. Ich war dann schon leicht verzweifelt und habe Eric angerufen. Der hat mir dann erklärt, dass da ein Kabel kaputt ist und ich da ein wenig dran rum wackeln muss und die Handbremse lösen muss und gleichzeitig nach oben ziehen muss (die Handbremse bei dem Auto betätigt man mit dem Fuß ;-) )

Heute morgen haben wir dann gefrühstückt und ich habe mit meinem Freund und meinen Eltern geskyped. Ich konnte sogar mit meinen Eltern zusammen ihre Geschenke auspacken und ihnen beim Essen zu schauen. Da hätte ich schon gerne eine Frikadelle ab gehabt. Aber man kann ja nicht alles haben.

Zum Abendessen habe ich heute Backkartoffeln mit Sour Cream und Tomaten-Gurken-Salat gemacht. Es war sehr lecker. Danach sind die Oma und ich zur Kirche gefahren. Es war so toll. Der Pastor hat die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel mit einer Liebesgeschichte verglichen und seine Rede war so überzeugend und mitreißend. Einfach toll! Die ganze Messe war großartig. Ich kann mir wirklich vorstellen, dort öfter hinzugehen.

Es liegt immer noch eine Menge Schnee hier, aber im Gegensatz zu Deutschland werden die Straßen frei geräumt und alles funktioniert und fährt ;-)

Was ich euch noch gar nicht erzählt habe.... am Montag und Dienstag hat Eric einen berühmten Skischüler gehabt. Er ist ja Skilehrer in Stowe. Eric hatte die Ehre John Travolta zu unterrichten!! JOHN TRAVOLTA! Ist das nicht unreal? Ich kann es immer noch nicht so glauben, aber ich habe ein Beweisfoto gesehen :-)
Die Ironie an der Sache: Gerade jetzt schaue ich GREASE im Fernsehen. Das ist soo lustig.

Also ich wünsche euch einen tollen ersten Weihnachtstag und auch einen tollen zweiten Weihnachtstag. Morgen werde ich zu Malias Familie fahren und dort mein Weihnachtsessen erleben. Bescherung gibt es dann erst, wenn die Kids wieder aus New York zurück sind.

Weihnachtliche Grüße aus dem fernen (oder nahem) Vermont,

Sunny

PS: Ich würde ja gerne Fotos von unserem Weihnachtsbaum und der Kirche zeigen, aber irgendetwas stimmt nicht mit meinem SD-Karten-Slot. Mal sehen, ob dass die Tage wieder funktioniert oder ob ich mir ein Kartenlesegerät kaufen muss.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Schlittenfahren

Guten Abend,

da heute der letzte Schultag vor Weihnachten ist, hatten die Kids nur einen halben Tag. Ich habe Caroline schon um 12 Uhr abgeholt. Jessie, Alec und Suzanne sind heute Ski fahren gegangen, also war ich den ganzen Tag für Caroline verantwortlich. Zuerst haben wir ein wenig gebastelt und Kumon gemacht, obwohl sie nicht wirklich davon angetan war. Aber es muss nun mal gemacht werden. Dann kam Grace vorbei und wir haben draußen im Schnee gespielt und sind Schlitten gefahren. Das war wirklich lustig. Ich hatte vergessen, was es für einen Spaß macht Schlitten zufahren. Tilley und Vanilla (die Hunde) waren auch mit draußen.

Abends sind wir zu einem Weihnachtsladen gefahren und haben für jedes Kind einen Weihnachtsbaumanhänger gekauft. Danach bin ich mit Caroline nach Hause, während der Rest Sushi essen gegangen ist um Jessies Aufnahme an der UVM zufeiern. Caroline und ich haben "König Der Löwen 1 1/2" geschaut. Nachdem ich sie ins Bett gebracht habe, habe ich mir "PS: I Love You" angeschaut. Der Film ist schon lustig und toll, aber ich kann nicht den Hype nachempfinden, den der Film und das Buch ausgelöst haben. Vielleicht muss ich das Buch lesen, um das nach zuempfinden.

Morgen fliegen die Kids nach New York zu ihrem Vater. Und dann ist auch schon fast Weihnachten.... das wird komisch :-(

Sunny

Montag, 20. Dezember 2010

Weihnachtsshopping die Zweite

Nach so einem langen Artikel kommt nun ein relativ kurzer.

Heute ist nicht viel passiert, aber ich möchte euch trotzdem was zum Lesen geben :-)

Ich war heute mal wieder Weihnachtsgeschenke kaufen. Zum zweiten Mal!. Da ich ja schon vor Wochen die Geschenke für meine deutsche Familie gekauft habe, nun musste ich Geschenke für Menschen kaufen, die ich erst seit 2 Wochen kenne. Das war gar nicht so einfach. Aber ich verrate noch nicht was der Weihnachtsmann bringt. Das wird erst nach Weihnachten veröffentlicht.

Im Fernsehen kam heute Die Schöne Und Das Biest. Ich habe dabei meine frisch gewaschenen Socken gefalten. Ach war das schön!

Jessie und ihre Freundin haben heute wieder Plätzchen gebacken. Es sah vielleicht aus in der Küche! Aber das ist ja nicht meine Aufgabe hinter denen her zu putzen von daher bin ich mal gespannt, wer das aufräumt. Aber da ja morgen unsere Haushälterin kommt, schätze ich, dass sie das erledigen wird.

Ich bin mal wieder hundemüde!

Gute Nacht alle miteinander,

Sunny

Sonntag, 19. Dezember 2010

Ein typisch amerikanisches Wochenende


Dann bin ich wieder. Mein Wochenende war sehr ereignisreich und ich hoffe, ich kann euch alle tollen Dinge erzählen, die ich erlebt habe. Hoffentlich vergesse ich nicht zu viel. Seit darauf vorbereitet, dass dieser Artikel etwas länger werden könnte ;-)

Nun gut, also Freitag morgens sind Eric, Gramalee und ich los Richtung Greenwich, Connecticut (Bis dato wusste ich aber noch nicht, dass Greenwich in Connecticut liegt. Ich war nämlich der Meinung, dass wir das Wochenende in New York verbringen...) Wir haben ungefähr 5 Stunden gebraucht. Als wir so durch Hardford fuhren, musste ich ganz doll an Gilmore Girls und Yale denken. Außerdem wurde mir dann mal wieder bewusst, dass ich in den USA bin. Hier in Vermont gibt es ja keine Hochhäuser oder andere typisch amerikanische Merkmale. Als wir in Greenwich angekommen sind, hat Eric mich zum Bahnhof gebracht. Dort habe ich mir ein Zugticket und eine MetroCard gekauft. Ich habe dort gespannt auf den Zug gewartet. Noch eine Sache, in denen die Deutschen den Amerikanern eine Nasenlänge voraus sind. Der Zug war sehr alt und hat von außen gestunken, zum Glück ging es im Innenraum. Im Zug wurde mir erst einmal mein Ticket wieder abgenommen... da dachte ich auch nur, was ist denn, wenn ein neuer Schaffner kommt und mein Ticket sehen will?? Aber ich habe später gesehen, dass sie so kleine weiße Zettelchen auf die Rückenlehnen klemmen, die genaue Bedeutung habe ich aber leider nicht heraus gefunden. Meine Endstation hieß Grand Central Station. Das war schon komisch, in der Mitte von dieser riesigen Halle zu stehen und zu wissen, dass sie in tausenden Filmen zu sehen ist. Ich habe natürlich direkt meine Kamera gezückt und die ersten, von mal wieder knapp 300, Fotos geknipst.


Dann ging es raus an die frische Luft, zum Glück hatte ich einen kleinen Stadtplan und konnte mich dadurch gut zurecht finden. Ich wollte als erstes zur Pennstation damit ich meine Tasche für die Übernachtung bei Jacqueline verstauen kann. Nur wurde ich bitte enttäuscht. In ganz New York City gibt es keine Schließfächer mehr. Seit dem 11. September sind sie sehr vorsichtig geworden, zum Leidtragen der Touristen. Also musste ich meine Übernachtungstasche und meine Handtasche den ganzen Tag mit mir herumschleppen. New York ist schon eine schöne Stadt, wenn man mal von den ekligen Gerüchen absieht. Jeder dieser Hot Dog Wagen stinkt ungeheuerlich. Ich weiß gar nicht, wie die überhaupt Essen verkaufen können. Ich würde da nichts kaufen. Jacqueline musste leider noch arbeiten, also bin ich erst einmal alleine umher gewandert. Eigentlich habe ich ja schon vieles gesehen gehabt, als ich im Sommer da war, aber es war toll noch mal die großen Gebäude und die bunten Fassaden zu sehen. Um 5 habe ich mich dann mit Jacqueline am Madison Square Garden getroffen und wir sind zusammen Richtung Rockefeller Center mit der Subway gefahren.


Dort steht ja dieser gigantische Weihnachtsbaum, den man zum Beispiel in Kevin Allein In New York sieht. Als wir dort angekommen sind, waren wir ziemlich enttäuscht. Dort stand zwar ein großer Baum, aber wirklich umgehauen hat er uns nicht. Ich hoffe, dass sie nur dieses Jahr einen kleineren erwischt haben, ansonsten ist diese Attraktion ein glatter Reinfall. Unterhalb von dem Weihnachtsbaum gibt es eine Eisfläche. Dort waren wir LIVE dabei, als jemand seiner Freundin mitten auf dem Eis einen Heiratsantrag gemacht hat.


Das war sehr süß, aber so typisch amerikanisch. Zum krönenden Abschluss hat mir Jacqueline noch den M&M's Laden gezeigt. Oh mein Gott, so viele M&M's in so vielen Farben und Ausführungen - Der Wahnsinn!! Da möchte man am liebsten wohnen :-)


Danach sind wir wieder zum Madison Square Garden und haben unseren Zug Richtung Millburn, New Jersey genommen. Das Haus von Jacquelines Gastfamilie ist riesig und hat sogar zwei leerstehende Räume. In einem davon steht nun der riesige Weihnachtsbaum. Abends haben uns noch ein paar Bilder von unserem NRW Trip angeschaut und haben uns an "alte" Zeiten zurück erinnert. Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück zu zwei verschieden Malls in New Jersey gefahren. Dort konnte ich natürlich nicht widerstehen und bin in einen American Eagle Store gegangen und ich habe natürlich auch wieder etwas gekauft. Aber ich habe mich zurück gehalten, es war nur ein Teil :-) Danach hat sie mir noch ein bisschen die Gegend gezeigt, bevor sie mich dann zum Bahnhof gebracht hat. Es war schon komisch Jacqueline in New York/ New Jersey zu sehen. Es war ein ganz unrealistisches Gefühl. Aber wir sehen uns ja bald unter Palmen wieder ;-)
Meine nächste Haltestelle war wieder in New York City, dort musste ich vom Madison Square Garden zur Grand Central Station laufen. Ich hätte auch die Subway nehmen können, aber ich wollte es genießen noch einmal über die 5th Avenue zu gehen und noch einmal den Time Square zu bewundern.
In Greenwich, CT hat mich Eric wieder abgeholt und mich dann zu dem Haus gefahren, wo die Weihnachtsfeier statt findet. Auf dem Weg dorthin sind wir an riesigen Häusern vorbei gefahren. Man kann kaum noch Häuser dazu sagen, eher Schlösser. Da war ein Haus größer, prächtiger, gewaltiger als das andere. Und genauso sah auch das Haus aus, in dem wir geschlafen haben. Dort angekommen, habe ich mich umgezogen und frisch gemacht, denn dann kamen schon die ersten Gäste. Das war so eine typisch amerikanische Weihnachtsparty. Ich weiß nicht, wie viele Gäste da waren, aber es waren garantiert über 100 dort. Unter ihnen waren auch ein Pärchen und eine Mutter mit ihrem Sohn, die aus Deutschland kamen. Natürlich leben die schon ewig hier, aber es war schön mit ihnen Deutsch zu reden. Die Welt ist wirklich klein! Jessie und Caroline haben beide etwas vorgetragen. Jessie hat Ave Maria gesunden und Caroline hat Silent Night auf dem Klavier gespielt. Das Essen war auch sehr lecker, es gab Truthahn, Spare Rips, Nudeln, Kartoffelpüree, Salat, Gemüse... und Nachtisch :-) Zwischendurch habe ich die kleinen Mädchen beobachtet, wie in ihren tollen Kleidern miteinander gesprochen haben. Sie wissen ganz genau, dass ihre Eltern Geld haben und genauso haben sie sich auch benommen. Aber der ganze Abend war wirklich amerikanisch. Wie aus einem Film.
Heute morgen sind wir (Eric, Gramalee und ich) dann wieder in Richtung Heimat los gefahren. Zwischendurch haben wir Halt für Lunch gemacht. Wir sind in ein Restaurant namens Cracker Barrel gegangen. Das war unheimlich lecker, ich hatte Steak Fritten, frittiertes Hühnchen und gebackene Äpfel dazu. Da möchte ich unbedingt noch mal hin.

Nun bin ich aber auch froh wieder zu Hause zu sein. Ich hoffe, ich habe alles aufgeschrieben, was ich aufschreiben wollte. Ansonsten werde ich es einfach nachtragen. Jetzt muss ich erst einmal die 300 Fotos sichten und kopieren und dann natürlich auf meine Homepage und den Server laden... ohje, dass wird eine lange Nacht :-)

Bis dann,

Sunny

Sonntag, 12. Dezember 2010

Omas Geburtstag und mein erstes Wochenende in Shelburne

Erst einmal möchte ich meiner Oma ganz herzlich zum Geburtstag gratulieren!!!!

HAPPY BIRTHDAY OMA

Gestern haben Suzanne und ich angefangen, dass Haus für Weihnachten zu schmücken. Wir sind aber nicht weit gekommen, da wir vorher viel Zeit mit Essen kochen verbracht haben. Am Nachmittag kam Malia vorbei, obwohl sie sehr erkältet war. Aber ich war froh, dass sie dann doch gekommen ist. Zum Abendessen sind dann auch noch die Mutter und eine Freundin von Suzanne gekommen. Es gab ein großes Essen, jedoch war das Hühnchen noch nicht ganz durch. Aber dafür war der Nachtisch umso lecker. Das Rezept muss ich haben!

Malia und ich haben uns dann abends auf MEINEM Fernseher Marley und Ich angeschaut. Und dieser Film ist wirklich traurig! Wir sind danach todmüde ins Bett gefallen.

Heute morgen hat Malia dann eine SMS von ihrem Gastvater bekommen, der sie gebeten hat, so bald wie möglich nach Hause zu kommen, da ein Schneesturm angekündigt wurde. Also ist sie nach dem Frühstück gefahren. Ich habe dann eine ganze Weile mit Caroline Bilder ausgemalt. Ich hatte total vergessen, wie viel Spaß mir das macht :-)

Suzanne hat mich später gefragt, ob wir zusammen in einen Zumba Kurs gehen, später hat sich aber heraus gestellt, dass es ein NIA Kurs war. Wir haben den Kurs trotzdem mitgemacht und mal was völlig anderes ausprobiert. Es war eine Art Tanzkurs, barfuß. Wir sollten unsren Körper und unsere Seele spüren... Es hat zwar Spaß gemacht und war auch ganz schön anstrengend, aber so wirklich mein Ding war es nicht. Es war manchmal ein wenig merkwürdig, aber auch interessant. Es gab keine richtigen Tanzschritte, sondern du solltest halt die Musik spüren und dich bewegen.... das war alles sehr spirituell irgendwie. Na ja, es war auf jeden Fall Wert das mal auszuprobieren.

Nun gehe ich aber schlafen. Morgen habe ich meine Abschlussprüfung von meinem Collegekurs.

Gute Nacht,

Sunny