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Sonntag, 14. August 2011

Ein leckeres Stück Kuchen und ein weiteres Goodbye

Ohje, das Ende kommt immer näher. Eigentlich freue ich mich ja auf Deutschland (also nicht auf Deutschland, aber auf die Menschen und Tiere), aber ich liebe das Leben in den USA und die Sprache. Ich wünschte, ich könnte die Sprache einfach mitnehmen. Das wäre super.

Heute Morgen habe ich wieder ausgeschlafen, da ich die letzten paar Nächte immer erst nach 2 Uhr einschlafe. Ich hatte ja gestern Abend schon meine Abschiedsgeschenke aufgebaut und als ich heute nach oben kam, hat sich Caroline erst einmal für den kleinen Hasen bedankt und hat direkt ein Häuschen für ihn gebaut. Das Kaninchen heißt Ginger und ist schwanger :-)

Über meinen Brief hat sie sich auch gefreut. Später habe ich ihr Lunch gemacht und zum letzten Mal die Haare gekämmt. Dann war es auch schon Zeit für mich Goodbye zu sagen. Caroline hat das erst gar nicht verstanden. Sie fährt ja nur für eine Woche ins Camp und meinte dann "Bis nächste Woche", aber da musste ich sie wohl enttäuschen. Sie saß schon im Auto und da habe ich ihr erklärt, dass ich schon diese Woche nach Deutschland fliege. Ich habe dann ein wenig geweint und habe ihr noch eine ganz dicke Umarmung gegeben.

Anschließend habe ich mit meiner Mutter über Studentenwohnheime gesprochen und mich dann auch schon für welche beworben. Mal sehen was das gibt.

Gegen halb 4 hat mich Fred abgeholt und zusammen mit den Sarahs sind wir in der Innenstadt Kuchen essen gegangen. Das war toll! Sowas habe ich schon ewig nicht mehr gemacht. Danach sind wir noch ins Kino gegangen und haben "Crazy Stupid Love" gesehen. Der Film war okay, aber irgendwie war er mir viel zu lieb... ich hatte da was anderes erwartet.

Nach dem Film sind wir alle noch zum Chinesen gegangen. Dann mussten wir uns auch schon von Fred verabschieden. Es war kurz und schmerzlos. Irgendwie komisch... es werden immer weniger....

Dann habe ich noch Sarah H nach Hause gefahren und musste eigentlich noch Malia vom Flughafen abholen, doch ihr Flug hatte so sehr Verspätung, dass sie erst um Mitternacht in Newark los fliegen konnte und dann haben wir abgemacht, dass ihr Gastvater sie abholt und ich sie morgen besuchen gehe.

Jetzt gerade habe ich noch die Briefe für Emily, Anna, Abby und Willy fertig gemacht. Denn die werde ich morgen besuchen und muss dann schon wieder Auf Wiedersehen sagen. Das wird noch eine tränenreiche Woche.

Gute Nacht,

Sunny

Samstag, 13. August 2011

Kino mit den Sarahs


Mein Morgen fing an, als wäre ich nie weg gewesen :-) Klopf, klopf an meiner Tür. "Sabrina, kannst du mir mal bitte helfen..." Caroline kam heute Morgen wieder in mein Zimmer und bat mich ihr bei etwas zu helfen. Ich finde es ja echt süß, dass sie mich fragt. Sie meinte danach auch, dass ich ruhig wieder schlafen gehen könnte. Das habe ich dann auch noch gemacht.

So gegen 10 bin ich dann auch mal aufgestanden und habe lecker Nutella Toast zum Frühstück gegessen. Anschließend sind Suzanne und Caroline auch schon zu Freunden gefahren und ich war mit Jessie alleine. Ich habe mich fertig gemacht und habe meine Mama angerufen. Mit ihr habe ich schon mal nach Wohnungen, WG's und Studentenwohnheimen geschaut. Es wird ja langsam Zeit, dass ich was finde. Am 20.09 fängt ja schon das Semester an... irgendwie komisch...

Papa hat dann ganz stolz mein Handy seinem Freund, Tobi gezeigt. Er will mich immer ärgern und erzählt mir, dass er mir am Flughafen sein Handy gibt und ich das gar nicht merken würde :-)

Am Nachmittag bin ich zu Sarah W gefahren, um ein paar Besorgungen zu erledigen. Aber wir hatten mal wieder ein kleines Autoproblem. Ihre Batterie war hinüber und somit mussten wir AAA anrufen. Da kam dann auch einer und ersetze mal eben die ganze Batterie. Mit eineinhalb Stunden Verspätung ging es dann auch auf ans Shoppen. Erst habe ich mich zurück gehalten, da ich eigentlich nur mitgehen wollte und eigentlich nichts mehr auf meiner To-Do-Liste brauche, aber ich habe dann doch eine Hose und ein paar Schuhe anprobiert und konnte einfach nicht nein sagen... die beiden Sachen passen aber noch in mein Handgepäck... ganz bestimmt!!! (ich hoffe es!!!!) :-)

Dann haben wir noch die andere Sarah abgeholt und wir sind ins Kino gegangen. Natürlich geht kein Kino ohne Süßes. Also haben wir uns eine Packung Ben and Jerry's Eiscreme und noch andere Leckerlis geholt. Der Film hieß "The Change Up". Er war richtig lustig, aber hatte natürlich ein voraussehbares Ende. Aber es war mal wieder richtig schön, was mit den Mädels zu machen. Wir hatten eigentlich geplant ein letztes Mal zu unserem Partyhaus zu gehen, aber der Abend zu dritt hat uns gereicht. Ich habe noch Sarah H nach Hause gebracht und hatten eine super Unterhaltung. Ich merke immer mehr, wie sehr ich die Menschen vermissen werde, die ich hier kennen gelernt habe. Wie heißt es so schön: Man weiß erst was man hat, wenn man es verliert... oder so ähnlich :-)

Sooo und gerade habe ich schon meine Abschiedsgeschenke in der Küche aufgebaut, da ich mich schon morgen von Caroline verabschieden muss. Das wird sehr merkwürdig sein. Ich hoffe, ich muss nicht zu viel weinen.


Gute Nacht,

Sunny

Freitag, 12. August 2011

Eine große Überraschung für mich!

Heeey

gestern Abend konnte ich überhaupt nicht einschlafen. Entweder hatte ich einen Jetlag oder es war einfach zu komisch wieder zu Hause zu sein. Na ja, also habe ich dem entsprechend auch lange geschlafen. Mein Frühstück hatte ich glaube ich gegen halb 2, da ich auch noch vorher geduscht hatte und mit meinen Eltern geskyped habe.

Direkt danach hatten wir direkt mal Stromausfall, das ist so typisch. Mindestens einmal im Monat muss man für eine Stunde auf Strom verzichten. Wie werde ich das in Deutschland vermissen ;-)
Natürlich konnte ich dann auch nicht mehr weg, da das Garagentor elektronisch bedient wird.... na ja, als dann der Strom wieder ging, bin ich direkt weg gefahren. Nach dem Urlaub war ich es ja nicht mehr gewöhnt, so lange an einem Ort zu verweilen :-)

Zuerst bin ich zu Shaw's gefahren und habe meinen letzten "Essen" Einkauf getätigt. Danach habe ich den Bilderrahmen für das Abschiedsgeschenk besorgt. Auf dem Rückweg wollte ich mir noch mein übliches Brötchen mit Frischkäse holen, doch als ich rein gebissen habe, musste ich feststellen, dass sie keinen Schnittlauch mehr rein tun!! Das muss ich nächstes mal direkt nach fragen. Das geht so nicht! :-)

Abends wollte ich eigentlich noch zu Sarah W fahren und da übernachten, aber Suzanne braucht morgen ihr Auto und meins konnte ich nicht nehmen, da meine Gastfamilie noch nicht von Martha's Vineyard zurück waren. Also habe ich mich in mein Bett verkrümelt und habe mit Sarah W gechattet und "How I Met Your Mother" geschaut.

Gerade sind Suzanne, Jessie, Caroline und Tilley wieder gekommen. Kurz vor Mitternacht! Und sie haben mir eine große Überraschung mit gebracht: MIDNIGHT!!! Der Kater ist wieder da. Ich bin sooooo glücklich. Ich liebe diese Katze. Natürlich musste er jetzt erst die Nachbarschaft in Besitz nehmen, aber morgen früh kann ich ihn wieder knuddeln :-)

Sooo nun mache ich mich bald bettfein und dann geht's auch schon auf in mein letztes Wochenende in den USA (vorerst).

Gute Nacht,

Sunny

Donnerstag, 11. August 2011

Wieder zurück in Vermont


Also heute Morgen saß ich ja mit Sarah in Newark am Flughafen und als wir in die Maschine einstiegen, habe ich erst mal einen kleinen Schock bekommen. Ich wusste ja, dass die Flugzeuge, die nach Burlington fliegen nicht groß sind, aber das heute war die Spitze. 19 Reihen, auf einer Seite zwei Sitze und auf der anderen nur einer. In dem ganzen Flugzeug hatten weniger Leute platz als in einem Reisebus. Das war lustig. Kurz nach dem Start bin ich natürlich wieder eingeschlafen. Ich weiß auch nicht was mit mir los ist, sobald ich keine Kontrolle über das Fortbewegungsmittel habe, schalte ich ab.

Wir sind pünktlich um halb 10 gelandet und sind mit einem Taxi zu Sarah gefahren. Dort hat der Hund schon sehnsüchtig gewartet. Der war soooo süß. Ich hätte den am liebsten mit zu mir genommen. Sarah und ich haben dann noch eben Fotos ausgetauscht und dann hat sie mich auch schon nach Hause gefahren. Suzannes Finanzenfrau war da, also brauchte ich nicht erst nach dem Schlüssel zu suchen. Ich habe dann erst mal meine ganzen Sachen gewaschen und habe mich ans Kofferpacken gemacht. Die erste Hälfte meines Koffers war ja schon vor dem Urlaub voll und den Rest habe ich nun noch aufgefüllt. Nach dreimaligem Wiegen stimmten auch die 23 Kilo. Der Koffer ist nun zu und wir nur noch höchstens einmal geöffnet um meine Handtaschen rein zustopfen.

Meine Abschiedsgeschenke sind auch angekommen, die musste ich nur noch zusammen bauen. Mir fehlen nun nur noch zwei kleinere Bilderrahmen und die Abschiedsbriefe. Nachdem ich ein Mittagsschläfchen gemacht hatte, habe ich ob ein paar Geräusche gehört und da war der Alec schon zu Hause. Er war nur zwei Wochen auf Martha's Vineyard und danach mit einem Freund auf Long Island. Das war schön ihn wieder zu sehen, er hat mich auch direkt nach meinem Trip gefragt.

Abends habe ich mir im Fernsehen den Film "200 Jahre Mann" mit Robin Williams geschaut. Später sind noch ein paar Freunde von Alec vorbei gekommen. Die haben mich dann schon den neuen Freunden mit Namen vorgestellt. Das war lustig.

Nun habe ich schon mal die Abschiedsbriefe für Caroline und Suzanne geschrieben, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die so lasse oder noch etwas verändere. Außerdem habe ich zwei Folgen "How I Met Your Mother" geschaut. Vielleicht werde ich ja doch noch mit den ganzen Staffeln fertig.

Jetzt liege ich ganz alleine in meinem Bettchen, nur Heffalump leistet mir Gesellschaft. Schon komisch nach 19 Tagen wieder alleine zu schlafen. Vor allem mit Sarah habe ich ja 24 Stunden 19 Tage lang zusammen gehockt. Aber wir haben uns nicht einmal gestritten.

Gute Nacht,

Sunny

Mittwoch, 10. August 2011

Mit Michi in Seattle

Guten Morgen,

ich sitze gerade am Newark Flughafen mit Sarah und warte auf den Flug nach Burlington. Natürlich haben wir kein Internet. Also ich weiß nicht wann ich das hier online stellen kann.

Wir haben es gestern Nacht geschafft Schlaflos in Seattle zu schauen. Ich war danach aber auch reif fürs Bett. Ich habe gut geschlafen und Sarah dank ihren Ohrstöpseln auch. Wir haben endlich mal nicht alleine gefrühstückt, sondern Michi und ihre Schwester haben uns Gesellschaft geleistet. Anschließend mussten wir unser Zimmer räumen. Zum Glück konnten wir unsere Koffer im Hostel lagern. Wir sind dann erst mal mit Michi und ihrer Schwester zur Space Needle gelaufen. Das ist ja das Wahrzeichen von Seattle. Die Beiden sind auch direkt mal hoch. Sarah und ich haben unten gewartet und haben nicht schlecht gestaunt, als ein Feuerwehrauto mitten auf der Straße hielt und vier Feuerwehrmänner ausstiegen um sich was beim Griechen zu holen.

Direkt an der Space Needle ist auch die Kulisse von dem Krankenhaus aus der Fernsehserie „Grey's Anatomy“. Natürlich sieht es nicht so aus wie im Fernsehen, aber wenn man ganz viel Fantasie hat, kann man es schon erkennen.

Danach sind wir zur Waterfront geschlendert. Dort haben wir Lunch gehabt und sind dann weiter zum Pike Place Market gegangen. Dort steht der Originale Starbucks. Dieses Mal hatten sie auch heißes Wasser ;-) Ich habe mir natürlich wieder einen heißen Kakao, Sarah einen Skinny Vanilla Latte geholt und Michi und ihre Schwester haben sich einen Strawberry Frappuchino geteilt. Unsere Plätze waren so bequem und wir hatten uns so viel zu erzählen, dass wir dort erst mal mehrere Stunden sitzen geblieben sind und einfach nur gequatscht haben.

Dann war es auch schon Zeit um wieder zurück ins Hostel zu gehen. Sarah und ich haben uns vorher noch ein wenig Proviant gekauft, damit wir nicht verhungern... Und dann mussten wir uns vorerst von Michi verabschieden. Das war gaaanz komisch. Als sie mich umarmt hat, musste ich sogar anfangen zu weinen. Unser Jahr ist nun vorbei und alle gehen ihre eigenen Wege. Aber dieses Jahr hat uns doch zusammen geschweißt. So eine Erfahrung kann man nicht mit jedem teilen. Ich bin mal gespannt, wie das wird, wenn ich mich von den Sarahs und Malia verabschieden muss.

Unsser Weg zum Flughafen ging mal wieder voll durch die Einkaufsstraße und dann mit dem Zug. Wir mussten noch ein wenig am Gate warten, aber wir haben die Zeit gut mit Essen herum bekommen. Der Flug war ganz okay, aber wir hatten ziemlich wenig Platz und auch fürs Fernsehen musstest du bezahlen, also was hat die liebe Sabrina wohl gemacht: Sie hat geschlafen! Das kennt Sarah ja schon. Jedes mal wenn ich in ein fahrendes Gefährt steige, fallen mir die Augen automatisch zu. Ob es nun der Bus, die Bahn, das Schiff und das Flugzeug ist.

Natürlich habe ich das Beste mal wieder verschlafen. Wir sind nämlich durch ein Gewitter geflogen. Sarah meinte, dass es ganz schön gewackelt hat... na ja ich habe einen tiefen Schlaf. Auf dem Hinweg habe ich ja auch schon die Skyline von New York City verschlafen und die böse Sarah hat mich dafür nicht geweckt.

Nun sitzen wir hier auf dem Boden und warten auf den ersehnten Flug nach Hause. Ich kann es kaum erwarten wieder in meinem Bett zu liegen und meinen Heffalump in den Arm zu nehmen... aber dann muss ich auch schon daran denken, dass ich meinen Koffer bald endgültig packen muss. Das ist gar kein spaßiger Gedanke, da ich mächtige Platz- und Gewichtsprobleme bekomme.

Ich berichte darüber später mehr,

Sunny

Dienstag, 9. August 2011

Vollgefressen


Heeey,

wir haben es heute geschafft schon vor zwölf unser Hostel zu verlassen. Wir sind zum Pioneer Square gefahren und haben dort eine Underground Tour gemacht. Seattle liegt ja am Meer und die ersten Pioniere haben die Stadt einfach mal gebaut, ohne auf Ebbe und Flut zu achten. Also sind die Straßen zwei mal am Tag geflutet worden. Dann gab es ein großes Feuer, wo die ganze Stadt abgebrannt ist. Die Pioniere haben darauf gelernt und haben dann mal eben die Straßen 10 - 30 Feet höher gebaut. Die Geschäfte wollten jedoch nicht so lange warten und haben wieder auf Wasserhöhe gebaut. Nach einiger Zeit haben sie dann aber auch gemerkt, dass die Bürgersteige vielleicht doch auf gleicher Höhe sein sollten, da die Betrunkenen immer in die Gassen gefallen sind und auch Fässer von Autos runter gefallen sind und Menschen umgebracht haben. Also hat die Stadt einfach neue Bürgersteige zwischen der erhöhten Straßen und den Hauswänden gebaut. Die Underground Tour fand aber auf den alten Bürgersteigen unter der Erde statt. Ich fand das alles total interessant, auch wenn man unsere Tour Guide nicht immer verstehen konnte.

Anschließend sind wir zum Waterfall Garden Park gegangen, wo es genau EINEN Wasserfall gab... na ja... das war wieder eine kleine Enttäuschung.


Starbucks hat seinen ersten Laden in Seattle eröffnet und Sarah wollte sich dort gerne einen Kaffee holen. Wir also dahin, Foto gemacht und wollten die Tür öffnen, als wir das Schild gelesen haben: Store closed, due to hot water loss! (Laden geschlossen, da es an heißem Wasser fehlte). Unglaublich. So was würde doch in Deutschland nie passieren, oder?


Wir sind dann noch ein wenig durch die Einkaufsstraße gebummelt und Sarah hat endlich ihr Abercombie and Fitch T-Shirt bekommen. Ich habe mir endlich einen Gürtel zugelegt und dann sind wir wieder zum Hostel gegangen. Michi und ihre Schwester sind heute auch endlich angekommen. Eigentlich wollten wir mit denen Essen gehen, aber die Beiden waren zu müde von ihrer Reise. Also sind Sarah und ich alleine zur Cheesecake Factory gegangen. Das war suuuuuuuuper lecker. Ich hatte panierte Hähnchen in Zitronensoße. Diese Soße war soooooooooo toll!!! Wir waren total satt und waren froh, dass wir noch ein Stück zum Hostel laufen mussten, damit unsere Mägen ein wenig verdauen konnten. Ich musste mir natürlich unbedingt ein Stückchen Käsekuchen holen, denn wer geht schon in eine Cheesecake Factory ohne ein Stück Käsekuchen zu essen. Ich habe es aber to go genommen und als wir mit Michi im Hostel in der Küche gesessen haben, habe ich mein Stückchen ausgepackt und probiert - Ich war im siebten Kuchenhimmel. Einfach traumhaft. Ich freue mich jetzt schon, den Kuchen morgen zu ende zu essen.!

Sooo nun sind Michi und ihre Schwester schon im Land der Träume und Sarah und ich schauen uns nun noch hoffentlich Schlaflos in Seattle an. Mal sehen, ob das so klappt, wie wir es wollen.

Bis morgen,

Sunny

PS: Morgen fliegen Sarah und ich wieder zurück nach Vermont. Also ich weiß noch nicht genau, wann ich Zeit haben werde um zu schreiben. Vielleicht bis übermorgen :-)

Montag, 8. August 2011

Schlaflos in Seattle


Huhu,

also heute haben wir uns morgens erst mal ganz viel Zeit gelassen. Denn das Hostel hat so einen Ausflug angeboten, der erst um 12 Uhr los ging. Wir wollten zum Alki Strand nach West Seattle fahren, aber irgendwie sah das Wetter noch nicht ganz nach Strand aus. Nun gut, wir haben unsere Bikinis und Strandklamotten angezogen, Handtuch unterm Arm und runter in die Lobby. Von da aus sind wir mit insgesamt 8 Leuten mit dem Bus zum Water Taxi und dann noch mal mit dem Strand Shuttle gefahren. Nach knapp 2 Stunden haben wir endlich Sand gesehen.


Der Strand war ganz okay, aber ich habe auch schon schönere gesehen. Sarah und ich haben uns ein schönes Plätzchen gesucht und haben uns gesonnt. Ich bin glaube ich am Anfang direkt ein wenig eingenickt. Um 6 Uhr sind wir alle wieder zurück. Dieses mal aber nur mit einem Bus.


Sarah und ich sind schon früher ausgestiegen, da wir noch schnell nach Walgreens gehen wollten. Dort haben wir uns sehr teure Einwegrasierer gekauft, mit denen Sarah sich direkt mal abends geschnitten hat.
Anschließend sind wir ganz fein bei Subway essen gegangen. Danach haben wir den Abend auch faul beendet. Nach dem Duschen ging es direkt in den Schlafanzug und ab in mein Bett. Wir wollten "Sleepless in Seattle" schauen, aber leider hat er die ganze Zeit "gebuffert" und um viertel vor eins haben wir es aufgegeben.


Gute Nacht,

Sunny

Sonntag, 7. August 2011

Erster Tag in Seattle


Endlich quietschen die Betten nicht mehr. Unsere Nacht war um 9 Uhr vorbei und wir sind zu dem bunten Frühstücksraum gegangen, wo wir Toast, Müsli und Obst bekommen haben. Anschließend haben wir die Duschen ausprobiert und sie haben den Test bestanden.

Kurz vor Mittag haben wir dann auch mal das Hostel verlassen und sind zur Space Needle gelaufen. Wir haben uns aber dann dafür entschieden nicht hoch zufahren, da wir von oben eh nichts wieder erkennen würden. Also haben wir eine Duck Tour gemacht. Das war wieder so ein Gefährt wie in Boston, das zu Land und zu Wasser eine Stadtführung macht. Unser Guide war lustig und bei jedem Starbucks, den wir gesehen haben, mussten wir "Uff da" sagen. Anschließend haben wir uns ein Eis geholt und sind zum Wasser gelaufen. Dort saßen wir in der Sonne und haben uns die Leute angeschaut.

Danach sind wir zu einem sehr teueren, kleinen Supermarkt gegangen, wo wir unser Abendessen gekauft haben. Heute gab es Käsetortellinis mit Pesto und Tomaten. Das war seeeeehr lecker. Unsere Zimmernachbarn waren heute auf eíner Wale Watching Tour, aber das werden wir wahrscheinlich nicht machen. 100 Dollar sind ja schon happig.

Abends war noch eine tolle "Dance Party" im Keller des Hostels, aber irgendwie waren da nur die Angestellten und halt ziemlich leer. Also sind Sarah und ich auf die Suche nach einem Walgreens gegangen. Wir haben auch einen gefunden., aber er hatte leider schon geschlossen.
Das war dann eben unser Verdauungsspaziergang.

Nun sitzen wir in der Lobby. Sarah schreibt ihr Tagebuch und ich surfe im Netz. Der Abend wir aber gleich zu ende sein, so lange halte ich es nicht mehr aus :-)

Gute Nacht,

Sunny

Samstag, 6. August 2011

Letzter Tag in San Francisco

Unsere letzte Nacht war erholsam und auch zum Frühstück gab es genügend Bagel. Wir haben uns direkt noch einen für später geschmiert. Dann ging es ans Packen. Wir hatten schon einiges gestern in unsere Koffer verpackt, aber unser Zimmer sah echt schlimm aus. Wir hatten uns richtig breit gemacht, aber schließlich haben wir dort auch eine ganze Woche gelebt. Um 11 Uhr mussten wir auschecken und netterweise durften wir unsere Koffer noch im Büro lassen.

Sarah und ich sind dann mal wieder zur Fisherman's Wharf gefahren und haben uns das Aquarium of the Bay angeschaut. Der Eintritt war okay, aber das was es da zu sehen gab, war dann doch nicht so dolle. Die Becken waren alle sehr klein und trostlos und es gab überhaupt keine Pflanzen oder Dekorationen. Die armen Fische!! Natürlich haben wir den Nemo und die Dori gesehen und auch die „vegetarischen“ Haie. Als wir dann auf die nächste Etage kamen, haben wir noch Schildkröten, Schlangen und Spinnen gesehen. Dann entdeckten wir jedoch auch zwei süße Chinchillas, einen Igel und Honigbienen. Das war sehr mysteriös. Aber ich war natürlich wieder vollauf begeistert als ich die puscheligen Chinchillas gesehen habe. (Sarah fand die total hässlich :-( ) Anschließend haben wir uns draußen am Pier in die Sonne gesetzt.





Danach sind wir mit dem Cable Car wieder zurück gefahren. Auf einmal hielt die Bahn aber an und die Bremse wurde mal eben ausgetauscht. Das war vielleicht lustig. So So etwas sieht man auch nicht alle Tage.

In der Stadt gibt es so ein riesiges Kaufhaus. Da mussten wir natürlich auch erst mal rein. Sarah wollte sich unbedingt noch was von Abercombie and Fitch holen und stand dann an der Kasse, aber die wollten ihre Mastercard nicht annehmen. Sie nehmen nur Visa. Na das habe ich ja noch nicht erlebt. Da ich aber auch nur Mastercards habe, musste Sarah auf ihr T-Shirt verzichten. Ich habe mir aber einen Sommerschal bei American Eagle geholt.

Dann war es auch schon Zeit, um wieder zurück zum Hostel zu gehen, denn unser Airport Shuttle sollte um halb 5 kommen. Der war auch pünktlich die Maurer. Am Flughafen haben wir nur noch 1 ½ Stunden warten müssen, da das Flugzeug pünktlich abgehoben ist. Auf dem Flug habe ich mir eine Folge The Simpsons angeschaut und erst gemerkt, wie dumm das doch ist.

Vom Flughafen mussten wir noch eine Stunde lang den Bus nehmen und bis zum Hostel laufen. Das war auch eine kleine Weltreise. Das Hostel macht aber einen guten Eindruck und natürlich haben wir wieder deutsche Mitbewohnerinnen.

Gute Nacht,

Sunny

Freitag, 5. August 2011

Mit dem Fahrrad über die Golden Gate Bridge


Unsere Zimmernachbarn sind erst um 6 Uhr nach Hause gekommen, aber Sarah und ich haben so tief geschlafen, dass wir gar nichts mitbekommen haben.

Um 9 Uhr war die Nacht vorbei (zumindest für diese Hälfte des Zimmers). Da ich nur für 8 Tagen gepackt hatte, war es nun auch mal an der Zeit für mich zu waschen. Sarah hat dann auch noch ein paar Sachen dazu geschmissen und zusammen sind wir auf Abenteuer "Waschen im Hostel" gegangen. Zunächst mussten wir den Wäschehaufen nämlich in den Waschraum bringen (ohne Wäschekorb). Dann brauchten wir Kleingeld um uns das Waschmittel aus dem Automaten zu ziehen. Also dann Wäsche rein, Klappe zu, Waschmittel rein, Geld rein und Knopf gedrückt - 40 Minuten warten. Dann wieder Klappe auf, Wäsche in Trockner, Geld rein, Klappe zu - 84 Minuten warten. Nächstes Problem: Wie bekommen wir den Berg Wäsche wieder nach oben? Wir waren sehr kreativ und haben unsere Strandhandtücher als Beutel benutzt. Dann ging es ans Falten und Koffer packen.

Anschließend haben wir uns endlich aus dem Hostel begeben und sind zur Fisherman's Wharf gefahren. Dort haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und sind über die Golden Gate Bridge gefahren. Ich bin schon seit 5 Jahren kein Fahrrad mehr gefahren, das war nun echt komisch. Wir hatten bis zur Brücke die ganze Zeit Gegenwind und dann ging es auch noch bergauf. Ich konnte echt nicht mehr, meine Kondition war weg und meine Beine waren schlapp. Sarah war zwar nicht ganz so erschöpft, aber wir haben trotzdem vor der Brücke erst mal eine kleine Pause gemacht. Dann ging es auf die Brücke drauf und es war der Wahnsinn, wie ignorant manche Menschen sind, Radfahrer wie Fußgänger. Zwischendurch konnte man aber dann doch echt gut fahren. Nach der Brücke ging es glücklicherweise nur noch bergab. Das Städtchen auf der anderen Seite heißt Sausalito. Es ist ein schönes Örtchen, aber als wir da ankamen, sahen wir schon die Schlange für die Fähre zurück nach San Francisco. Also haben wir uns schon mal da angestellt und mussten dann noch eine Stunde auf die nächste Fähre warten. Eigentlich wollten wir uns da noch ein wenig umschauen und vielleicht noch ein Eis essen, aber das hatte sich dann erledigt.


Auf der Fähre sind wir zwei erstmal eingeschlafen, da die Radfahrt doch anstrengender war als gedacht.


Dieses mal sind wir mit dem Cable Car nach Hause gefahren. Wir hatten einen total lustigen Schaffner und wir konnten uns mal anschauen, wie das so mit dem Bremsen funktioniert. Und wir konnten endlich gute Fotos von uns mit dem Cable Car machen.


Im Hostel haben wir wieder lecker Abendessen gekocht. Heute gab es Tomatensuppe, Mais und Salami-Käse-Bagel. Beim Aufmachen der Maisdose habe ich mich leider geschnitten und bin halb verblutet ;-)

Nun sitzen wir noch in unserem Zimmer und trauern unserem Jahr hinter her. Wie schnell doch die Zeit vergangen ist.

Bis dann,

Sunny

Yosemite National Park

Unser Wecker klingelte schon um 5 Uhr. Sarah und ich haben uns aus den Betten gerollt und uns dann so leise wie möglich angezogen um unsere Zimmergenossinnen nicht zu wecken. Um halb 7 wurden wir mit dem Tourbus am Hostel abgeholt und unsere Reise zum Yosemite National Park ging los. Ich habe die meiste Zeit im Bus geschlafen und bin erst kurz vor dem Ziel aufgewacht. Unser Busfahrer hatte einen sehr interessanten Akzent, den wir auf der Hinfahrt lustig und auf der Rückfahrt nervig fanden. Er hat andauernd gequatscht und von irgendwelchen "Lazy rocks" gesprochen. Da die Steine unter den Bäumen und nicht in der Sonne lagen.... Na ja... wir sind so gegen 11 im Park angekommen und sind erst einmal einen laaaaaaangen Weg runter gegangen um zu den Giant Sequoia Bäumen zu kommen. Das sind diese jahrtausend alte Bäume, die ziemlich groß sind. Sarah und ich sind ja eh schon immer so enttäuscht von den Sehenswürdigkeiten hier und es war dort nicht anders. Wir standen plötzlich vor zwei überdurchschnittlich großen Bäumen, einer davon hatte einen Tunnel, aber irgendwie umgehauen hat es uns nicht. Ich hatte mir das alles auch ein wenig anders vorgestellt. Ich dachte, da wären eine ganze Menge dieser Bäume, aber die wurden anscheinend alle abgeholzt. Das war aber noch nicht das schlimmste für mich, denn den laaaaaaaaaaangen Weg, den wir vorher runter gegangen sind, mussten wir nun auch wieder hoch. Meine Kondition war okay, aber meine Waden haben einfach so weh getan. Ich musste zwischendurch zwei kleine Stopps machen. Ich weiß auch nicht, was da mit mir los ist. Wenn ich auf dem Stepper im Fitness Studio bin, klappt das alles wunderbar, aber so bald ich einen Berg hoch laufen muss, geben meine Waden auf. Kann man da verkürzte Sehnen haben??


Nun ja, ich war auf jeden Fall heilfroh, als ich wieder unseren Bus gesehen habe. Vorher ging es aber noch aufs Plumpsklo. Ja, richtig gelesen: Plumpsklo. Keine Spülung, kein Waschbecken, aber schon von weitem zu riechen. Ein wenig merkwürdig war das schon zu wissen, was da unten alles lag....

Das war aber auch der anstrengendste Teil des Tages. Danach sind wir nur noch mit dem Bus zu den verschiedenen Aussichtspunkten gefahren und haben Fotos gemacht. Und da muss ich auch sagen, hat sich die Fahrt gelohnt. Die Berge und die ganze Landschaft sahen einfach fantastisch aus. Es gab mehrere Wasserfälle, die aussahen als ob das Wasser ganz langsam darunter fließen würde und irgendwann ganz verschwand.



Auf der Rückfahrt habe ich noch mal geschlafen und auch obwohl Sarah nicht schlafen wollte, ist sie für knapp 2 Stunden mit mir in dem Land der Träume gewesen. So gegen 9 Uhr waren wir endlich wieder im Hostel. Der Tag war doch ganz schön anstrengend. Sarah und ich haben schon mal unsere dreckige Wäsche zusammen gesucht, denn morgen ist Waschtag :-)

Ich habe mir eben noch mal ein paar Gedanken über mein Studium gemacht. Im Moment sieht es so aus, als ob ich zur FH Hannover gehe und Public Relations studiere und danach meinen Master an einer Uni mache. Danach interessiert sich eh keiner mehr dafür wo man seinen Bachelor gemacht hat, oder? Schwierig, schwierig....

Ich bin schon wieder viel zu lange wach,

bis morgen,

Sunny

Donnerstag, 4. August 2011

Lombardstreet und ein 21. Geburtstag

Und auch heute Morgen waren wir nicht ausgeschlafen. Nach dem Frühstück kamen wir noh leicht in Unistress, da wir nun ein paar Zusagen bekommen haben und uns nun entscheiden muss. Ich habe von Würzburg, Paderborn und Hannover eine Zusage bekommen, aber in Hannover wäre es „nur“ eine FH. Aber die haben den Studiengang, den ich am liebsten haben würde. Na ja.... ich muss mir da noch ein paar Gedanken machen... und zwar bald!

Unser erster Ausflug ging dann zum richtigen Haus von der Fernsehserie Full House. Wir waren da aber nicht so begeistert, da das im Fernseh viel besser aussah.

Anschließend sind wir zur Lombardstreet gefahren. Das ist die kurvigste Straße der Welt. Sie hat eine Steigung von 40 Grad und musste daher so gebaut werden, damit Autos überhaupt darunter kommen. Aber auch hier hatten wir ein etwas bunteres Bild erwartet.


Das Wetter war wieder schön und somit sind wir noch mal zur Fisherman's Wharf gefahren und haben uns noch mal die Seelöwen angeschaut. Danach sind wir noch ein wenig durch die Straßen gebummelt und haben nach Mitbringseln geschaut.


Abends haben wir wieder im Hostel gekocht und haben uns danach noch mit Sarah H und ihrem Freund getroffen, da die nämlich auch gerade in San Francisco sind. Wir wollten mit denen eigentlich Nachtisch essen gehen, aber die Mall hatte schon zu. Also sind wir noch für eine Stunde zu denen ins Hostel gegangen. Sarah H wird ja morgen 21 und die Mädels haben ihr ein kleines Geschenk gemacht, was wir bei der Gelegenheit auch direkt abgegeben haben.

Nun mache ich mir noch ein wenig Stress wegen den Unis.... das lässt mich einfach nicht entspannen....

Gute Nacht,

Sunny

PS: Ich habe mal wieder kein Internet, also wird der Post mal wieder viel zu spät online gehen.

PPS: Ich habe es geschafft die Bilder von den letzten zwei Posts hoch zuladen!! :-)

Donnerstag, 28. Juli 2011

Von San Diego zum Grand Canyon nach Las Vegas


Halli Hallo,

nun sind wir endlich in Las Vegas angekommen. Aber ich erzähle erst einmal von Mittwoch. Nachdem wir Dienstag ja surfen waren, sind wir kaum am nächsten Morgen aus dem Bett gekommen. Wir waren alle so müde und hatten Muskelkater. Wir mussten dann aber auch langsam zum Frühstück gehen und all unsere Sachen in unsere Koffer packen. Um 11 haben wir das Zimmer verlassen, aber wir haben dann noch lange in der Lobby gesessen und haben die nächsten Schritte geplant und bei Google Maps für den Notfall ein paar Wegbeschreibungen ausgedruckt. Irgendwann sind wir zu La Jolla aufgebrochen. Dieser Teil von San Diego sollte sehr schön sein. Wir sind dann da am Strand lang gelaufen und haben dort sogar ein paar Seerobben gesehen.

Danach sind wir zu der "Old Town" von San Diego gefahren. Da haben wir uns wie in Mexiko gefühlt. Das war auch kein Wunder, da die Grenze nur 22 Meilen entfernt war. Uns hat es dort richtig gut gefallen. Es hatte Ähnlichkeiten mit einer alten Westernstadt oder so. Dort haben wir uns dann auch unser Lunch geholt. Wir waren bei "Fred's Mexican Cafe". Ich hatte einen Chicken Taco, der super lecker war. Die Mädels hatten alle Buritos, die auch nicht schlecht ausgesehen haben. Gegen 4 Uhr sind wir dann noch kurz zum Supermarkt und haben uns für die lange 9 1/2 Stunden Fahrt mit Essen und Trinken eingedeckt. Ich habe zu erst vorne gesessen und wir brauchten auch nicht lange auf den Sonnenuntergang warten. Und dann war es duster. Keine Lichter auf den Straßen, nur die Rückleuchten von den tausend LKW, die Nachts mit uns unterwegs waren.

Mitten in der Nacht haben wir plötzlich das Schild zur Route 66 gesehen und Malia hat gerade noch die Ausfahrt bekommen. Dort haben wir aber nur ein Schild gefunden und konnten uns noch nicht einmal darunter fotografieren, da es so stark reflektiert hat. Da auch meilenweit keine Tankstelle in Sicht war, haben wir uns auch direkt mal auf der Route 66 erleichtert. Und weiter ging es Richtung Grand Canyon. Morgens um 2 haben wir Fahrertausch gemacht. Sarah ist gefahren, Malia kam auf den Beifahrersitz und ich wurde nach hinten zu Trisha verfrachtet. Dort konnte ich auch noch mal richtig schlafen. Um viertel vor vier sind wir an einem Tor vorbei gefahren, an dem wir eigentlich den Eintritt bezahlen hätten müssen, aber das Tor war offen und es war weit und breit niemand zu sehen, also sind wir direkt durch gefahren. Als wir dann auf dem Parkplatz angekommen sind, haben wir ein Tier gesehen. Wir schätzen es war entweder ein Coyote oder ein Berglöwe. Danach sollten wir im Dunkeln noch zum Badezimmer finden. Wir sind in Zweiergruppen gegangen und als Trisha und ich alleine im Auto saßen, bin ich erst mal auf die Vorderbank geklettert und habe uns eingeschlossen. Auf einmal sehe ich im Rückspiegel ein Licht auf uns zukommen.... aber das waren dann zum Glück nur Sarah und Malia. Dann musste ich aber raus und das war richtig unheimlich. Es war stocke duster und wir wussten, dass da wilde Tiere rumliefen... Trisha und ich haben es aber heile wieder ins Auto geschafft, wo wir uns noch mal für eine Stunde hingelegt haben.

Um halb 6 war der Sonnenaufgang angekündigt, den wir dann auch live am Grand Canyon miterlebt haben. Das war der Wahnsinn! Die Sonne hat zwar ein wenig auf sich warten lassen, aber die Aussicht war gigantisch.



Danach sind wir alle wieder zurück zum Auto gegangen und haben uns bis 8 Uhr wieder hingelegt. Als wir aufgewacht sind, hatten wir schon eine brüllende Hitze. Wir sind dann erst einmal in das Waschhaus gegangen und haben uns ein wenig frisch gemacht, auch wenn wir immer noch in den gleichen Klamotten waren. An unsere Koffer kamen wir nicht dran ohne den ganzen Kofferraum leer zu räumen. Bei Tageslicht sah der Canyon noch viel gigantischer aus. Obwohl ich ihn mir noch rötlicher vorgestellt hätte, war es trotzdem beeindruckend. Wir haben versucht ein paar "Spring-Bilder" zumachen, aber bei mir hat das nicht ganz so funktioniert, da ich entweder nicht hoch genug gesprungen bin, oder die Fotografin nicht im richtigen Moment den Auslöser gedrückt hat. Beim letzten Versuch ist mir mein Flip Flop den Canyon runter geflogen. Da hatte Sarah schon einen Schrecken gehabt, dass ich fliegen gegangen bin, da sie nur mein OHHHH gehört hat. Der Schuh war aber nur eine Klippe tiefer und Malia war tapfer und hat ihn mir wieder gebracht.





Natürlich haben wir alle tausend Bilder gemacht und sind gegen 11 Uhr Richtung Las Vegas aufgebrochen. Nach weiteren 5 Stunden Autofahrt sind wir in der Wüste mit 105 Grad Fahrenheit angekommen. Stellenweise sah es fast so aus, wie man es aus den Filmen kennt. Meilenweit sieht man nichts, nur Staub, obwohl es immer noch viel zu grün für meine perfekte Wüste gewesen ist. Unterwegs haben wir noch mal die Route 66 gesehen und haben dort noch mal Fotos gemacht.


Nun sitzen wir in der Lobby unseres Motels in Las Vegas direkt auf dem Strip. Das Internet funktioniert nur hier und nicht auf den Zimmern. Es gibt kein Frühstück und auch der Name der Motelkette hat sich geändert, ohne dass wir davon in Kenntnis gesetzt worden sind. Malia hat eben versucht ein wenig zu schlafen, da wir heute Abend noch ausgehen wollen. Mal sehen wo es uns hin verschlägt. Bilder von Las Vegas gibt es sobald ich welche habe und ich Internet zur Verfügung habe.

Bis dann..... und what happens in Vegas, stays in Vegas ;-)

Sunny

Dienstag, 26. Juli 2011

Surfen in San Diego

Als heute Morgen unser Wecker klingelte, hat sich keiner aus dem Bett bewegt. Wir waren alle so müde. Der Tag am Strand in der Sonne gestern, hat uns allen zu schaffen gemacht. Wir sind dann gemütlich zum Frühstück runter gegangen und haben uns danach auf den Weg zum Strand gemacht. Heute haben wir Malia einen Wunsch erfüllt und haben uns Surfbretter und Neoprenanzüge ausgliehen. Wir haben einen guten Preis bekommen, da wir zu viert waren. Wir sahen auch sehr sexy dadrin aus. Die Bretter waren richtig schwer zum Tragen und ich war froh als wir im Wasser waren. Die Wellen waren richtig hoch und wir hatten Schwierigkeiten weg vom Strand zu kommen. Malia hat vor zwei Jahren schon mal gesurft und hat uns ein paar Tipps gegeben. Trisha hat auch schon versucht aufzustehen, während Sarah und ich Spaß auf unseren Bäuchen hatten. Nach 1 1/2 Stunden waren wir aber alle so kaputt, dass wir am Strand auf unseren Handtüchern eingeschlafen sind.


Wir haben dann noch einen Versuch gestartet, aber die Wellen waren einfach zu mächtig. Sarah und ich haben dann unsere Surfbretter gegen Boogie Boards getauscht. Damit hat es direkt mal wieder Spaß gemacht. Nach 4 Stunden im Wasser waren wir alle so erschöpft, dass wir es nur noch bis zum nächsten Subway geschafft haben und uns da ein wenig gestärlt haben. Zurück im Hotel ging es aber irgendwie auch nicht besser. Nachdem wir alle geduscht hatten und in unseren Schlafanzügen (um 18 Uhr) auf unseren Betten lagen, wollte sich auch keiner mehr anziehen. Malia und Trisha sind dann aber doch noch zum Supermarkt gefahren und haben uns Salat für unser Abendbrot geholt. Das war sehr lieb! Beim Essen haben wir die Wiederholung von "The Proposal" geschaut und Sarah und Trisha haben schon mal ihre Taschen neu gepackt.

Die letzten zwei Tage waren echt anstrengend und dabei haben wir unseren "Roadtrip" noch gar nicht angefangen.

Gute Nacht,

Sunny

Montag, 25. Juli 2011

Strandtag in San Diego


Sooo, die erste Nacht in unserem Hotel in San Diego ist vorbei. Die Mädels sind heute Morgen direkt ins Fitness Studio gegangen, jedoch kamen sie mit keinem Lächeln wieder. Ich habe sie beim Frühstück getroffen, welches gut war. Es gab Joghurts, Toast, Bagels, Müsli, Säfte und Kaffee. Danach haben wir uns fertig für den ersten Strandbesuch in San Diego gemacht. Natürlich sind wir in der dicksten Mittagssonne dort angekommen und haben uns bruzeln lassen. Meiner Haut ist das natürlich mal wieder nicht gut ergangen. Obwohl ich mich zwei mal eingekremt habe, sehe ich wieder wie ein Hummer nach dem Wasserbad aus. Na ja, ich werde es wohl nie lernen....

Nach kanpp 5 Stunden Strand und einem leckeren Bagel im Schatten auf der Wiese (wo Sarah und ich ein Date mit einer Seemöve hatten), sind wir wieder zurück ins Hotel gefahren. Dort haben wir uns erst einmal noch mal im Pool abgekühlt und vom Strand befreit. Wir wollten ja unser Hotelzimmer nicht in einen Sandkasten verwandeln.

Nachdem alle geduscht und raus geputzt waren, sind wir in die Innenstadt gefahren. Wir waren alle sehr hungrig und haben auch schon unser Restaurant vom Auto aus ausgewählt. Heutiges Dinner gab es bei HOOTERS. Ja, wir vier Mädels sind wirklich dort hin gegangen. (Für alle die nicht wiessen was Hooters ist. Es ist eine Restaurantkette, in der nur Kellnerinnen in kurzen Hosen und kurzen engen Tops arbeiten. Alle hatten lange, glatte Haare und einen üppigen Busen) Also das Essen war okay, aber wegen dem Essen würde ich da nicht noch mal hin. Unsere Kellnerin war auch extrem unfreundlich und war überhaupt nicht bei der Sache.




Anschließend sind wir noch durch die Straßen gelaufen und ich muss sagen, diese Stadt ist richtig schön! Viel schöner als LA. Jedoch gibt es auch hier Betrunkene auf der Straße - auf einmal höre ich eine Stimme hinter mir: Du hast die schönsten Haare, die ich je gesehen habe. Und schon hatte ich die Hände einer wildfremden Frau in meinen Haaren. Das war sehr merkwürdig. Die Frau ist dann zum Glück relativ schnell weiter gelaufen, hat aber auf dem Weg noch einige Leute angesprochen.



Nun sitzen wir alle im Bett mit unseren Laptops und iPods und schauen Fernsehen. Morgen geht es wohl ans Surfen...ich bin mal gespannt.

Gute Nacht,
Sunny

Samstag, 23. Juli 2011

Erster Tag in Los Angeles



Es war so ein heißer Tag gestern. Ich kann das gar nicht gut vertragen. Wir sind alle ganz früh aufgestanden, damit wir zusammen mit Caroline ihre Geschenke öffnen konnten. Denn sie ist nun schon 10 geworden. Unglaublich! Ich habe sie dann zum Camp gebracht und musste mir dann erst einmal mein Frühstück holen, da ich vorher keine Zeit dafür gefunden hatte. Zu Hause habe ich dann Carolines Koffer und Spielzeugtasche gepackt. Auch Suzannes Tasche habe ich noch umgepackt. Alec hat mir geholfen alles ins Auto zu laden. Um ein Uhr bin ich dann wieder nach Colchester gefahren und habe Caroline zum letzten Mal vom Camp abgeholt. Das Wetter war unglaublich. Es ist soooo warm. Es ist kaum auszuhalten. Als dann alle zu Hause waren, ging es auch schon los. Jessie blieb zu Hause. Sie wird erst nächste Woche nach Martha's Vineyard fahren. Als dann alle weg waren, habe ich mich erst einmal um meinen Kram gekümmert. Schließlich hatte ich immer noch nicht mein Paket nach Hause geschickt. Für 33 Pfund habe ich nun 126 Dollar bezahlt. Hoffentlich kommt auch alles an!

Dann habe ich meinen Koffer und meine Reisetasche gepackt. Ich musste mein Zimmer schon leeren, und da habe ich mal wieder gemerkt wie viel Kram ich doch habe.

Nebenher musste ich noch meine letzte Netflix DVD gucken. Ich habe ja das Buch „The Time Traveler's Wife“ gelesen und nun auch den Film geschaut. Aber ich war echt enttäuscht. Es ist ja meistens so, dass die Bücher besser sind als die Filme, aber hier fand ich den Unterschied extrem. Der Film hat mir eigentlich gar nicht gefallen. Da lese ich lieber noch mal das Buch.

Abends um halb neun hat mich Ruki abgeholt und zusammen sind wir dann zu Michi gefahren, wo wir Sarah W und Fred getroffen haben. Sarah H ist später auch eingetrudelt. Wir haben erst ein paar Feuerspiele von Sarah W gezündet. Danach sind wir natürlich wieder zu unserem Partyhaus gefahren. Angeblich haben die Jungs wohl den ganzen Tag nur von den „German Girls“ gesprochen und extra das Haus ein wenig aufgeräumt und eine kleine Party für uns geschmissen. Das war sehr süß. Sarah W und ich haben uns aber schon frühzeitig auf den Heimweg gemacht und haben uns von Ruki verabschiedet. Wir werden Sarah H in San Francisco und Michi in Seattle wiedersehen.

Nach knapp 2 Stunden Schlaf ging es auf den Weg zum Flughafen. Sarahs Gastmutter hat uns netterweise gefahren. Unser Flug hatte sogar keine Verspätung. Wir sind also durch die Sicherheitskontrollen und an Board gegangen. Wir hatten sogar schon die Sicherheitsrede hinter uns, als der Kapitän uns mitteilte, dass es wohl kleine Schwierigkeiten mit der Maschine gäb. Nun ja, die nächste Durchsage kam und wir mussten das Flugzeug verlassen. Der Fehler sollte innerhalb einer Stunde behoben worden sein. Wir hatten aber einen Anschlussflug in Newark, den wir verpassen würden und haben uns schon Sorgen gemacht. Wir saßen also am Gate und die nächste Durchsage kam: Das Flugzeug wird gar nicht mehr starten. Na super. Uns wurde dann gesagt, dass wir wieder zurück zum Check In Schalter gehen sollten und neue Flüge bekommen sollten. Sarah und ich hatten uns gerade nieder gelassen und mussten dann doch wieder quer durch den Flughafen laufen. Am Check In angekommen gab es erst einmal eine laaaange Schlange, die sich nicht bewegt hat. Also haben wir uns wieder mal auf dem Boden gemütlich gemacht. Vor uns war ein netter Vermonter, der das Ganze sehr gelassen genommen hatte und hinter uns war ein Deutscher, der auf einer Konferenz in Vermont war. Wir waren also in guter Gesellschaft. Und ohne Vorwarnung sind alle aufgestanden und sind weggelaufen. Uns wurde dann mitgeteilt, dass die Maschine doch abhebt, aber diejenigen, deren Anschlussflug vor halb 10 ging bräuchten gar nicht erst an Board gehen. Wir waren zwar auch dabei, aber andernfalls hätten wir für zwei Tage lang am Burlington Flughafen festgessen.

Endlich an Board ging es noch mal durch die Sicherheitsvorkehrungen und auch endlich mal in die Luft. Als wir mit 3 Stunden Verspätung in Newark gelandet sind, ist Sarah erst mal zum Klo gesprintet und ich habe mich um unseren Flug nach LA gekümmert. Glücklicherweise haben wir noch zwei Plätze für eine Maschine bekommen, die dann auch direkt geboardet hatte. Wir saßen zwar nicht nebeneinander, aber das war auch okay. Hauptsache wir sind heute noch nach Los Angelese angekommen. Dort gab es noch ein paar Unklarheiten mit dem Gepäck, aber es hat dann doch alles gut geklappt. Malia und ihre Schwester, Trisha, haben uns auch direkt abgeholt.

Wir fahren einen schönen roten Chevrolet. Unser erstes Ziel war unser Hostel. Von außen konnte man kaum darauf schließen, dass es ein Hostel ist, aber wir haben es dann doch gefunden. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und wir haben unsere Zimmer bekommen. Ich schlafe mit Sarah in einem 6-Bett-Zimmer, aber für eine Nacht ist das schon okay.

Nach einer kleinen Tour im Hostel, haben wir uns dann auf die große Sightseeingtour gemacht. Erstes Ziel: Hollywood Sign. Dies stellte sich jedoch schwieriger heraus, als gedacht. Unser Hostel-Host hat uns den Weg erklärt und wir sind dann auch zu dem Aussichtspunkt gefahren. Dort sind wir erst mal einen Berg hoch gelaufen, um dann zu sehen, dass das Hollywood Sign gaaanz weit weg war und auf den Fotos gar nicht zu erkennen war. Ein wenig deprimiert ging es dann wieder zurück zum Auto. Wir haben dann erst einmal was gegessen und haben dann einen neuen Versuch gestartet. Dieses Mal hat uns eine nette Passantin geholfen und siehe da, Hollywood Sign gaaanz nah :-) Wir hatte dann aber ein weiteres Problem. Die Sonne ging unter und blendete die Kamera so sehr, sodass man schon wieder nichts erkennen konnte. Wir haben noch ein paar Minuten gewartet und konnten dann doch noch ein paar vernünftige Fotos machen.





Nach diesem kleinen Erfolgserlebnis ging es direkt weiter. Wir wollten natürlich nach Beverly Hills. Aber das war natürlich auch nicht so einfach wie es klingt. Das Navi hat uns dann doch dort hingeführt. Dort stehen echt nette Häuschen, aber wir müssen noch heruas finden, wo die Stars wohnen. Anschließend sind wir den Rodeo Drive und den Walk of Fame entlang gefahren. Wir werden da morgen noch mal stoppen. Wir waren nämlich auf der Suche nach Los Angeles Innenstadt, die wir dann jedoch nicht gefunden haben. Wir sind dann völlig erschöpft wieder zurück ins Hostel gefahren.

Ich werde gleich tot ins Bett fallen und werde mich schon auf morgen freuen,

Sunny

Mittwoch, 20. Juli 2011

Karin fliegt nach Hause


Sooo, ich bin gerade von einem ersten "Au Pair Goodbye" zurück gekommen. Karin wird morgen nach Hause nach Schweden fliegen. Das war schon komisch. Wir haben als Abschiedsgeschenk für jeden unsere Wünsche auf amerikanische Flaggen geschrieben und ausgetauscht. Karin hat sogar noch jedem extra eine kleine Nachricht geschrieben. Das war richtig süß. Sie war die Erste... Sarah W und ich sind die nächsten. Malia ist ja auch schon weg... aber die werde ich ja noch mal wieder sehen - nämlich SAMSTAG. Ohje... ich fliege nach LA... das wird ja immer komischer. Ich kann es gar nicht glauben. Ich bin nun schon 366 Tage in den USA. Und war noch nicht lange genug :-(

Mein Tag begann aber ganz anders. Ich habe Caroline zum Camp gebracht und bin von da aus direkt zum College gefahren. Ich war schon wieder ewig nicht im Fitness Studio. Das habe ich auch direkt gemerkt. Ich habe meine 40 Minuten auf dem Stepper so gerade durch gehalten. Danach ging es zum Fotos ausdrucken. Caroline bekommt von mir zum Geburtstag ein Bastelset, womit sie Schneekugeln mit eigenen Fotos machen kann. Danach habe ich noch ein paar Leckereien für mein Paket nach Deutschland gekauft.

Zu Hause ging es erst mal unter die Dusche. Wo ich zum ersten Mal meine neuen Haare gewaschen habe. Das war sehr merkwürdig. Ich brauche nun nicht mehr so viel Shampoo und Spülung. Und auch es reicht nun auch ein kleineres Handtuch für meinen Turban. Um 3 Uhr habe ich Caroline wieder abgeholt und wie immer ist sie wieder eingeschlafen. Sie bekommt am Freitag ihre Ohrringe gestochen und sie war sehr traurig, dass sie dann erst mal nicht schwimmen gehen kann. Da hatten wir ein kleines Drama. Aber sie ist dann zum Glück wieder runter gekommen und sie konnte mit Jean arbeiten. Danach hatten wir einiges zu tun. Ich habe ihren Bastelschrank aufgeräumt, ihre Wäsche gemacht und Caroline hat das Klavierzimmer und ihr eigenes Zimmer aufgeräumt. Zum Schluss haben wir noch ihre Spielzeugtasche für Martha's Vineyard gepackt.

Zum Abendbrot habe ich Reis, Squash, Sweet Peas und Fischstäbchen gemacht. Jessie hat mich sehr gelobt :-) Anschließend bin ich zu Karin gefahren. Und den Rest habe ich ja schon oben erzählt. Achja, sie hat einen unglaublichen Nachtisch gemacht. Und das Rezept habe ich auch schon :-)

Gute Nacht,

Sunny

PS: Ich habe gestern ein ganzes Blech Brownies gemacht. Und als ich nach dem Strand wieder nach Hause gekommen sind, war der Teller bis auf einen Brownie leer. Niemand war zu Hause, außer Tilley. Sie hat die ganzen Brownies gegessen. Unglaublich. Schokolade ist soo schlecht für Hunde. Aber ich habe niergends Erbrochenes gefunden und sie schien gesund und munter und kein Stück schuldig.... :-)

Montag, 18. Juli 2011

Harry Potter mit neuem Haarschnitt

Hey

mein Wecker hat mich heute Morgen schon um viertel nach sieben aus dem Bett geschmissen. Das war gar nicht schön. Die Nacht war viel zu kurz. Caroline wollte auch nicht aufstehen und somit hat der Tag ja schon toll angefangen. Heute habe ich Caroline wieder zu dem Pferde Camp gebracht. Danach bin ich wieder nach Hause gefahren und konnte meine Augen noch mal für 30 Minuten schließen. Um halb elf hatte ich meinen ersehnten Frisörtermin. "Maria" hat einen tollen Job gemacht. Meine Haare sind nun echt ein ganzes Stück kürzer, aber es geällt mir richtig gut.



Danach bin ich zur University Mall gefahren um mir Sandalen zu kaufen. Natürlich hatten sie nichts schönes mehr da, also bin ich durch die anderen Geschäfte gelaufen. Ich bin dann mit zwei neuen Tops, einer Kette und zwei Bh's von Victoria's Secret nach Hause gefahren. Die Dame bei Victoria's Secret war richtig nett. Ich war schon öfters da, aber ich habe nie etwas gefunden. Die Verkäuferin hat mir bestimmt 7 Bh's gebracht und der Letzte hat endlich super gepasst. Dann musste ich direkt mal zwei von der Sorte mitnehmen.

Um 3 Uhr habe ich Caroline vom Camp abgeholt und sie hatte Nachhilfe direkt im Anschluss danach. Ich habe in der Zeit Wäsche gewaschen und später Abendbrot gemacht. Suzanne hat mir dann früher frei gegben, damit ich mit den Mädels Harry Potter sehen konnte. Mir hat er richtig gut gefallen und ich hatte ein paar Momente wo mich ein Gefühl von Zusammenhalt und Stärke überkommen hat. Das war super. Jedoch kurz vorm Ende des Films, spinnt das Band rum. Der Film wurde unterbrochen und wir mussten 10 Minuten warten, um dann die restlichen 3 Minuten zu schauen. Das hat die Stimmung total vermasselt.

Ach... ich kann gar nicht aufhören meine Haare an zufassen :-)

Gute Nacht,

Sunny

Sonntag, 17. Juli 2011

Doch keine Unterwäscheparty

Halli Hallo,

das Wochenende ist vorbei und ich habe endlich wieder Zeit zu schreiben. Freitag bin ich mit Caroline zum Shelburne Beach gefahren. Wir sind ein wenig Baden gegangen. Das war das erste BlocksatzMal, dass ich im Champlain Lake war. Das Wasser war aber echt warm verglichen zu dem Atlantik von vor zwei Wochen. Anschließend hat Suzanne Caroline aufs Boot genommen und ich hatte den Abend frei.

Ich habe alle Mädels eingesammelt und wir sind wieder zu unserem "Partyhaus" gefahren. Viele Leute waren natürlich nicht da, aber das war okay. Wir hatten auch so unseren Spaß. Chris hat uns mal wieder sehr gut unterhalten. Ich bin so gegen halb 4 nach Hause gekommen und ich habe meinen Eltern noch schnell guten Morgen gesagt, da sie ja gerade aufgestanden sind.

Am Samstag Morgen habe ich endlich mal wieder ausschlafen können. Eigentlich wollte ich mir neue Sandalen kaufen gehen, aber Suzanne brauchte mein Auto. Also habe ich angefangen mein Paket zupacken. Das war echt frustrierend. Das erste Mal, als ich das Paket gewogen hatte, hat es 50 Pfund gewogen. Das hätte 250 Dollar gekostet. Also habe ich mich wieder hin gesetzt und habe noch mal ausgepackt und aussortiert. Nun habe ich einen großen Müllbeutel und eine Kiste mit Sachen für den Secondhandshop in meinem Zimmer stehen. Ich habe noch nie so viele Sachen auf einmal weggegeben. Das war komisch. Einige der Sachen habe ich schon ewig. Aber ich habe so viele Klamotten, ich bezweifle, dass ich was von den Sachen vermissen werde.

Abends sind wir Chinesisch essen gegangen. Josie und Fred waren auch dabei. Danach sind wir wieder zu den Studenten gefahren. Eigentlich war eine Unterwäscheparty geplant, aber wir hätten Eintritt bezahlen müssen und es war wohl eine offizielle Party mit Security und so. Also sind wir doch im Haus geblieben und haben es uns auf dem Dach gemütlich gemacht. Ich habe bei Ruki geschlafen und bin auch wieder erst um 4 ins Bett gekommen. Heute Morgen habe ich Karin um halb 10 vom Flughafen abgeholt. Ihr Reisemonat ist schon rum. Als ich zu Hause war, bin ich noch mal schlafen gegangen. Als dann alle wieder wach waren, sind wir zusammen zum Oakledge Park gefahren und haben uns auf die Felsen in die Sonne gelegt. Abends hatten die Sarahs, Ruki und Michi ein Abschiedsessen mit ihren Gastfamilien. Also habe ich mir einen gemütlichen Abend auf meiner Couch gemacht. Ich habe meine Netflix DVD "The Fighter" geschaut. Aber irgendwie hat der mir nicht so gefallen. Ich hatte mich auch noch mal hin gelegt.

Nun freue ich mich auf mein Bett, und morgen fängt meine letzte Arbeitswoche an.... das ist vielleicht komisch.

Gute Nacht,

Sunny