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Montag, 19. September 2011

Danke schön!


So, ich bin nun schon wieder einen Monat in Deutschland und ich vermisse die USA sooo sehr. Ich kann das gar nicht so richtig in Worte packen, aber es ist komisch nicht in den USA zu sein. Ich meine, Deutschland ist toll und ich habe mich nun auch schon ein wenig in Hannover eingelebt, aber es ist halt anders.

Zum Glück kann mein Nachbar hier nur Englisch sprechen und somit kann ich da immer noch ein wenig üben. Morgen habe ich meine erste Infoveranstaltung fürs Studium. Wer meinen neuen Blog noch nicht liest, der weiß vielleicht gar nicht was ich mache. Also ich werde Public Relations in Hannover studieren und bin nun vor einer Woche in ein Studentenwohheim gezogen. Aber mehr dazu gibt es hier: http://www.whataboutsunny.com/

Darüber wollte ich aber gar nicht schreiben. Eigentlich wollte ich mich bei euch für eure riesige Unterstützung bedanken. Ich habe über 16.000 Besucher gehabt und das ist einfach unglaublich. Ich hätte nie damit gerechnet, dass sich so viele für das Leben eines Au Pairs interessieren. Aber ich weiß ja auch, dass viele der Au Pairs in Vermont meinen Blog regelmäßig gelesen haben und das gibt mir noch mal ein ganz anderes Glücksgefühl. Ihr habt das gleiche erlebt wie ich und trotzdem habt ihr jeden Abend meine Texte gelesen. Das bedeutet mir echt viel. Es hat mir super viel Spaß gemacht euch zu unterhalten und zu unterrichten was so gerade bei mir los ist. Denn ich denke für viele, die in Deutschland waren, ist das Leben in den USA ein kleines Rätsel und der Begriff "Au Pair" ebenso. Deswegen bin ich froh, dass ich in die Sache ein wenig Licht bringen konnte.

Also nochmal, VIELEN DANK für das fleißige Lesen, die Unterstützung und das Feedback. Ich denke, ohne die vielen Klicks hätte es mir nicht ganz so viel Spaß gemacht jeden Abend zu schreiben.

Ich hoffe, ich kann auch weiterhin tolle Sachen über meine Studienzeit in Hannover berichten und wen es interessiert, der kann gerne auf meinem neuen Blog weiterlesen.

Und somit sage ich Tschüss zu "Sunny in America", aber wie man so schön sagt: It's not a goodbye, it's just a see you later :-)

Eure Sunny ♥


Hier war ich überall

Freitag, 5. August 2011

Yosemite National Park

Unser Wecker klingelte schon um 5 Uhr. Sarah und ich haben uns aus den Betten gerollt und uns dann so leise wie möglich angezogen um unsere Zimmergenossinnen nicht zu wecken. Um halb 7 wurden wir mit dem Tourbus am Hostel abgeholt und unsere Reise zum Yosemite National Park ging los. Ich habe die meiste Zeit im Bus geschlafen und bin erst kurz vor dem Ziel aufgewacht. Unser Busfahrer hatte einen sehr interessanten Akzent, den wir auf der Hinfahrt lustig und auf der Rückfahrt nervig fanden. Er hat andauernd gequatscht und von irgendwelchen "Lazy rocks" gesprochen. Da die Steine unter den Bäumen und nicht in der Sonne lagen.... Na ja... wir sind so gegen 11 im Park angekommen und sind erst einmal einen laaaaaaangen Weg runter gegangen um zu den Giant Sequoia Bäumen zu kommen. Das sind diese jahrtausend alte Bäume, die ziemlich groß sind. Sarah und ich sind ja eh schon immer so enttäuscht von den Sehenswürdigkeiten hier und es war dort nicht anders. Wir standen plötzlich vor zwei überdurchschnittlich großen Bäumen, einer davon hatte einen Tunnel, aber irgendwie umgehauen hat es uns nicht. Ich hatte mir das alles auch ein wenig anders vorgestellt. Ich dachte, da wären eine ganze Menge dieser Bäume, aber die wurden anscheinend alle abgeholzt. Das war aber noch nicht das schlimmste für mich, denn den laaaaaaaaaaangen Weg, den wir vorher runter gegangen sind, mussten wir nun auch wieder hoch. Meine Kondition war okay, aber meine Waden haben einfach so weh getan. Ich musste zwischendurch zwei kleine Stopps machen. Ich weiß auch nicht, was da mit mir los ist. Wenn ich auf dem Stepper im Fitness Studio bin, klappt das alles wunderbar, aber so bald ich einen Berg hoch laufen muss, geben meine Waden auf. Kann man da verkürzte Sehnen haben??


Nun ja, ich war auf jeden Fall heilfroh, als ich wieder unseren Bus gesehen habe. Vorher ging es aber noch aufs Plumpsklo. Ja, richtig gelesen: Plumpsklo. Keine Spülung, kein Waschbecken, aber schon von weitem zu riechen. Ein wenig merkwürdig war das schon zu wissen, was da unten alles lag....

Das war aber auch der anstrengendste Teil des Tages. Danach sind wir nur noch mit dem Bus zu den verschiedenen Aussichtspunkten gefahren und haben Fotos gemacht. Und da muss ich auch sagen, hat sich die Fahrt gelohnt. Die Berge und die ganze Landschaft sahen einfach fantastisch aus. Es gab mehrere Wasserfälle, die aussahen als ob das Wasser ganz langsam darunter fließen würde und irgendwann ganz verschwand.



Auf der Rückfahrt habe ich noch mal geschlafen und auch obwohl Sarah nicht schlafen wollte, ist sie für knapp 2 Stunden mit mir in dem Land der Träume gewesen. So gegen 9 Uhr waren wir endlich wieder im Hostel. Der Tag war doch ganz schön anstrengend. Sarah und ich haben schon mal unsere dreckige Wäsche zusammen gesucht, denn morgen ist Waschtag :-)

Ich habe mir eben noch mal ein paar Gedanken über mein Studium gemacht. Im Moment sieht es so aus, als ob ich zur FH Hannover gehe und Public Relations studiere und danach meinen Master an einer Uni mache. Danach interessiert sich eh keiner mehr dafür wo man seinen Bachelor gemacht hat, oder? Schwierig, schwierig....

Ich bin schon wieder viel zu lange wach,

bis morgen,

Sunny

Sonntag, 5. Juni 2011

Wieder unter Studenten


Da bin ich wieder.

Gestern Vormittag musste ich arbeiten und danach habe ich mal wieder gesündigt und mir zwei neue Tshirts und eine Caprihose gekauft. Abends bin ich dann zu Michi gefahren.

Wir wurden auf die Einweihungsfeier von ein paar Studenten eingeladen. "Wir" sind Michi, Sarah H, Ruki und ich, wobei Ruki erst später dazu gekommen ist und uns netterweise nach Hause gefahren hat.

Als wir in das Haus rein kamen, haben uns erst einmal 5 schwarze Typen angelächelt. Das war schon etwas komisch, wenn man bedenkt, dass wir in Vermont sind und es hier so gut wie keine schwarzen Menschen gibt. Jetzt bitte nicht falsch verstehen, ich habe kein Problem mit dunkelhäutigen Menschen, aber es war dann doch ein wenig merkwürdig. Wir wurden dann aber schnell die Treppen hoch in ein kleines Zimmer geführt. Dort erwarteten uns 10 Leute, darunter ein Mädel und eine Katze. Das Zimmer war echt klein, warm und hat nach einiger Zeit den netten Geruch von einer gewissen Tabakware angenommen. Ich habe mich dann gefragt, ob man auch vom passiv rauchen high werden kann... Zum Glück sind wir dann wieder nach unten gegangen und ich konnte meiner Frage nicht weiter gehen. ;-)

Unten haben wir erst einmal eine Runde Beer Pong gespielt. Das war sehr lustig. Man muss versuchen einen Tischtennisball in die Trinkbecher der anderen Mannschaft zu werfen. Jeder, der mich kennt, weiß wie gut ich im Werfen bin ;-) Aber Sarah und ich haben gewonnen!

Na ja der Abend ging dann doch recht schnell um und um drei war ich bei Michi im Bett. Wir wurden dann noch mehrmals angerufen und gefragt, was wir denn noch so vor hätten.... gegen 4 Uhr bin ich endlich eingeschlafen.

Michi und ich haben bis 11 Uhr geschlafen und da Michi arbeiten musste, habe ich mich nach dem Frühstück auf die Heimreise gemacht. Ich war soooo müde und habe nicht wirklich was geschafft heute. ABER ich habe mich mal wieder um meinen Unikram gekümmert. Heute habe ich mich in Hannover und in Hamburg beworben... gut, dass ich Listen führe, ansonsten würde ich gar nicht mehr durchblicken wo ich mich nun schon beworben habe und was ich noch wohin schicken muss.

Außerdem habe ich noch zwei Filme geschaut, "Leap Year" und "New In Town". Dazu habe ich mich noch auf die Terrasse gesetzt und gelesen.... wenn ich das nun alles aufzähle, habe ich ja doch einiges gemacht :-)

Bett, ich komme,

Sunny