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Dienstag, 16. August 2011

Einfach unfassbar

Guten Abend meine Lieben,

ich denke, dass ich heute meinen letzten Blog aus Vermont schreiben werde. Ein Jahr und 30 Tage sind um.... man geht die Zeit schnell rum. Ich kann es gar nicht glauben.

Heute Morgen habe ich erst mal erfahren, dass ich nun ein Zimmer in einem Studentenwohnheim in Hannover habe. Das ist schon mal toll und ich brauche mich noch nicht mal um Möbel kümmern, da alles schon da ist.

Dann habe ich mich aufgemacht und wollte mein Bankkonto schließen lassen. Doch ich habe am Samstag meine Karte noch mal benutzt. Eigentlich stimmt das auch nicht so recht, denn ich wollte mir Schuhe bei Urban Outfitters holen. Ich gebe denen also meine Karte und sage der Kassiererin, dass ich die Karte als EC-Karte benutzen möchte. Sie sagt okay. Ich muss unterschreiben und ich sage, ich würde die Karte nicht als Kreditkarte benutzen. Also muss ich die Karte noch mal durchziehen. Und schon wieder erzählt der Computer mir, dass ich die Karte als Kreditkarte benutze. Dann hat es die Kassiererin auch geschnallt, und meinte, dass sie nur Kreditkarten nehmen. Also hole ich meine deutsche Karte raus, da ich ja sonst mein Konto nicht schließen kann, wenn noch nicht alles abgebucht ist. Na ja... heute also bei der Bank sagt mir der nette Herr, dass da noch Beträge ausstehen.... ich schaue gerade nach und es fehlen noch genau 32 Dollar. Das sind die zwei Mal 16 Dollar Schuhe, die sie mir von meinen ersten beiden Versuchen direkt mal abgebucht hat.... SUPER!! Ich habe natürlich morgen alle Welt der Zeit, um das noch zu regeln AHHHHHH. Wie soll ich denn jetzt bitte meine 32 Dollar wieder bekommen und mein Konto kann ich auch nicht schließen lassen....

Na ja, danach kam ein angenehmer Teil. Ich habe mich mit Malia und ihrer Gastmutter in der Innenstadt getroffen. Wir sind ein wenig herum gebummelt und dann hatte ich auch schon meinen Termin beim Second Hand Shop. Dort habe ich den Rest meiner Klamotten hin gebracht. Aber die bezahlen leider nicht bar, sondern nur dann wenn sie was verkaufen... also von dem Geld sehe ich wahrscheinlich auch nichts mehr. Aber das war mir dann auch egal.

Ich bin noch so durch die Einkaufstraße gebummelt und bin dann aber auch wieder nach Hause gefahren. Um halb 7 bin ich zu Johns Eltern gefahren und habe mich von ihnen verabschiedet. Das war richtig nett. Sie haben mir alles Gute für mein Studium gewünscht und mir eine Schlafmöglichkeit angeboten, falls ich noch mal nach Vermont komme. John musste dann noch ein Foto von mir machen. Er meinte, dass er mich ja nicht vergessen will. Das war sehr süß.

Danach habe ich Sarah H abgeholt und wir sind lecker bei American Flatbread essen gegangen. Die Pizza war sooo gut! Unglaublich, dass ich nicht früher dahin gegangen bin. Anschließend haben wir uns noch Ben&Jerry's Eis geholt und sind zu ihr gefahren. Dort haben wir noch lange sehr schön geredet. Das tat wirklich gut.

Suzanne hat mir eben eine SMS geschrieben und mir mitgeteilt, dass sie mich morgen nicht zum Flughafen bringen kann, da sie noch mit ihrer Tochter in New York City ist. Es ist echt unglaublich wie unwichtig ich ihr bin. Ich hatte nicht das beste Verhältnis zu ihr, aber das hat mich dann doch getroffen. Einfach unfassbar! Ich habe mich von ihr und der großen Schwester dann nicht verabschiedet. Ich hoffe nun nur noch, dass Alec morgen wenigstens da ist.

Na ich geh dann mal schlafen. Ich muss morgen früh raus und noch alle hand tun.

Gute Nacht,

Sunny

Samstag, 13. August 2011

Kino mit den Sarahs


Mein Morgen fing an, als wäre ich nie weg gewesen :-) Klopf, klopf an meiner Tür. "Sabrina, kannst du mir mal bitte helfen..." Caroline kam heute Morgen wieder in mein Zimmer und bat mich ihr bei etwas zu helfen. Ich finde es ja echt süß, dass sie mich fragt. Sie meinte danach auch, dass ich ruhig wieder schlafen gehen könnte. Das habe ich dann auch noch gemacht.

So gegen 10 bin ich dann auch mal aufgestanden und habe lecker Nutella Toast zum Frühstück gegessen. Anschließend sind Suzanne und Caroline auch schon zu Freunden gefahren und ich war mit Jessie alleine. Ich habe mich fertig gemacht und habe meine Mama angerufen. Mit ihr habe ich schon mal nach Wohnungen, WG's und Studentenwohnheimen geschaut. Es wird ja langsam Zeit, dass ich was finde. Am 20.09 fängt ja schon das Semester an... irgendwie komisch...

Papa hat dann ganz stolz mein Handy seinem Freund, Tobi gezeigt. Er will mich immer ärgern und erzählt mir, dass er mir am Flughafen sein Handy gibt und ich das gar nicht merken würde :-)

Am Nachmittag bin ich zu Sarah W gefahren, um ein paar Besorgungen zu erledigen. Aber wir hatten mal wieder ein kleines Autoproblem. Ihre Batterie war hinüber und somit mussten wir AAA anrufen. Da kam dann auch einer und ersetze mal eben die ganze Batterie. Mit eineinhalb Stunden Verspätung ging es dann auch auf ans Shoppen. Erst habe ich mich zurück gehalten, da ich eigentlich nur mitgehen wollte und eigentlich nichts mehr auf meiner To-Do-Liste brauche, aber ich habe dann doch eine Hose und ein paar Schuhe anprobiert und konnte einfach nicht nein sagen... die beiden Sachen passen aber noch in mein Handgepäck... ganz bestimmt!!! (ich hoffe es!!!!) :-)

Dann haben wir noch die andere Sarah abgeholt und wir sind ins Kino gegangen. Natürlich geht kein Kino ohne Süßes. Also haben wir uns eine Packung Ben and Jerry's Eiscreme und noch andere Leckerlis geholt. Der Film hieß "The Change Up". Er war richtig lustig, aber hatte natürlich ein voraussehbares Ende. Aber es war mal wieder richtig schön, was mit den Mädels zu machen. Wir hatten eigentlich geplant ein letztes Mal zu unserem Partyhaus zu gehen, aber der Abend zu dritt hat uns gereicht. Ich habe noch Sarah H nach Hause gebracht und hatten eine super Unterhaltung. Ich merke immer mehr, wie sehr ich die Menschen vermissen werde, die ich hier kennen gelernt habe. Wie heißt es so schön: Man weiß erst was man hat, wenn man es verliert... oder so ähnlich :-)

Sooo und gerade habe ich schon meine Abschiedsgeschenke in der Küche aufgebaut, da ich mich schon morgen von Caroline verabschieden muss. Das wird sehr merkwürdig sein. Ich hoffe, ich muss nicht zu viel weinen.


Gute Nacht,

Sunny