Dienstag, 2. August 2011

Die Golden Gate Bridge bei blauem Himmel


Unsere Nacht war schon um 9 Uhr vorbei und wir waren natürlich wieder total schlapp. Beim Frühstück gab es kaum noch Bagel und wir haben uns dann aber auch schnell fertig gemacht, um den Tag noch zu genießen. Denn das Wetter war super. Unten am Information Desk haben wir erst einmal unsere Yosemite National Park Tour gebucht. Da fahren wir nun am Donnerstag hin. Anschließend sind wir zur Golden Gate Bridge gefahren. Natürlich haben wir uns zwischendurch wieder mit dem Bus verfahren, aber wir sind dann doch angekommen. Wir hatten super Glück mit dem Wetter, da es oft vorkommt, dass die Brücke von Nebel umgeben ist. Aber heute hatten wir einen strahlend blauen Himmel. Wir haben dort erst einmal ein halbes Fotoshooting veranstaltet und sind dann noch über die Brücke gelaufen.



Eigentlich hatten wir geplant mit dem Fahrrad drüber zufahren, aber direkt an der Brücke gab es gar keinen Verleih und es war auch so voll, dass es keinen Spaß gemacht hätte.

Danach sind wir zum Golden Gate Park gefahren. Von dem waren wir richtig enttäuscht. Ganz viele Straßen führen direkt dadurch und man gar nicht das Gefühl, als ob man in einem Park wäre. Natürlich musste man auch für den Japanischen Teegarten und den Botanischen Garten extra Eintritt bezahlen. Also sind wir sehr geknickt wieder weg gefahren,

Nächster Halt war Alamo Square. Das war ein kleinerer Park auf einem Hügel. Dort waren viele Hunde und auch die Painted Ladies zu sehen. Die Painted Ladies sind eine Häuserreihe, die nicht ganz so bunt waren, wie erwartet. Außerdem dachten wir, dass eins der Häuser das Haus aus der Fernsehserie "Full House" war. Aber wir haben im Hostel noch mal gegoogelt und wir waren an einer falschen Stelle. Also müssen wir das morgen noch mal nach holen.


Gegen 8 Uhr waren wir zu Hause und haben Abendbrot gekocht. Es gab Nudeln mit Tomatensoße und Mais. Sehr lecker! Danach gab es noch ein paar Chocoalte Chip Cookies. Es ist schon wieder fast 12 Uhr und ich muss noch duschen gehen, da es morgens hier immer ein wenig voll ist und wir wieder viele Sachen für morgen geplant haben.

Bis dann,

Sunny

PS: Nun habe ich ein paar Fotos für vorgestern, aber die für gestern und heute konnte ich mal wieder nicht hochladen. Ich versuche es jedoch weiterhin.... :-(

Fisherman's Wharf und Highway One

Halli Hallo,

unsere erste Nacht in San Francisco haben wir gut überstanden. Und auch das Frühstück hat uns überzeugt. Es gab Bagels mit Frischkäse und Marmelade. Das hat uns auch gereicht. Sarah hat sich noch ein paar von unseren Cornflakes genommen und dann sind wir auch schon los gegangen, um uns mit Sarahs Freundin Debbie zu treffen. Zu Dritt sind wir dann erst einmal zu einer großen Mall ganz in der Nähe gegangen und haben da zu Lunch gegessen. Sarah und ich hatten uns ein leckeres Jogurt Parfait geholt. Danach sind wir mit dem Bus zur Fisherman's Wharf gefahren. Dort sind wir auch an den vielen kleinen Lädchen entland gebummelt und haben uns noch die Seerobben angeschaut. Die waren vielleicht lustig. Manche haben sich richtig in Pose für die Touristen gestellt und andere haben gemütlich auf den Docks geschlafen.



Anschließend sind wir wieder zurück am Wasser gelaufen und sind dabei an einer Bäckerei vorbei gekommen, die Tiere backen. Also ich meine Brot in Tierform :-) Das sah sehr lustig aus.


Nach einiger Zeit haben wir dann auch bemerkt, dass wir schon die Golden Gate Bridge sehen konnte. Zwar war sie im Nebel und weit weg, aber immerhin können wir schon sagen, dass wir sie gesehen haben. Wir sind dann noch durch einen Park gelaufen und haben uns in einen Starbucks rein gesetzt. Es war ganz schön kalt und ich habe mir dort erst einmal einen Kakao geholt. Der war lecker :-)

Wir sind dann noch zu der Freundin nach Hause gefahren, aber haben uns dann auch kurz danach wieder Richtung Heimat gefahren. Wir sind mit dem Bus zu früh ausgestiegen und sind kurzerhand mit dem Cable Car gefahren. Das war vielleicht lustig. Wir mussten zwar nicht aufspringen, aber es war cool da mit zufahren. An der Endstation haben wir noch versucht Fotos zu machen, aber bei dem Versuch hätte mich fast ein anderes Cable Car überfahren.


Gegen halb neun sind wir endlich zu Hause angekommen und haben noch Nudeln und Mais fürs Abendbrot gemacht. Dabei haben wir noch einen netten Holländer in der Küche kennen gelernt. Abends war ich dann aber so müde, dass ich noch nicht mal mehr meinen Blog schreiben konnte.

Heute Morgen sind wir schon um 8 Uhr aufgestanden, da wir ja ein Auto gemietet hatten. Wir hatten einen weißen Nissan, der sich auch ganz gut fahren ließ. Debbie ist spontan auch mit gekommen und zu Dritt sind wir dann den Highway One runter gefahren. Das war richtig schön. Wir sind zwischendurch immer mal wieder angehalten und haben die Aussicht genossen, da die Straße direkt an der Küste entlang geht. Wir haben die Städte Half Moon Bay, Santa Cruz, Monterey und Carmel abgeklappert und den schönsten Platz haben wir im letzten Ort gefunden. Das Wetter war toll, auch wenn wir heute Morgen knapp 17 Grad hatten.



Ich bin dann zurück gefahren und zum Abendbrot haben wir bei Pizza Hut gegessen. Die Pizza war okay, aber auch nicht die Beste und nun fühle ich mich immer noch total voll gefressen.



Morgen gehts hoffentlich ganz nah an die Golden Gate Bridge - mal sehen ob die Sonne für uns scheint.

Bis dann,

Sunny

PS: Fotos kommen morgen, mein Computer will gerade keine Bilder hochladen...

Samstag, 30. Juli 2011

Ankunft in San Francisco


Donnerstag Abend haben wir uns in unserem Motelzimmer fertig für das Nachtleben in Las Vegas gemacht. Unser Zimmer war jedoch so warm, dass Sarah und ich in unser "Hostelzimmer" geflüchtet sind. Das war unser Aufenthaltsraum mit Küche und funktionierender Klimaanlage. Dort ließ es sich auch direkt besser schminken.

Dann sind wir auf die Suche nach einem Subway gegangen und haben in der Nähe vom Circus Circus auch eins gefunden. Natürlich saßen wir direkt neben den Spielautomaten, was schon cool war. Wir hatten auch für kurze Zeit unsere High Heels an, aber als wir dann gesehen haben, wie lange wir noch den Strip runter laufen mussten, sind wir ganz schnell wieder in unsere Flip Flops gewechselt. Wir waren schon sehr müde, da wir die Nacht davor durch gefahren sind und wir alle nicht viel im Auto geschlafen haben. Wir sind dann also bis zum Eiffelturm gelaufen und sind durch die verschiedenen Kasinos durch gelaufen. Unter anderem waren wir im Mirage und haben uns die Wassershow vor dem Belagio angeschaut. Auch den Anfang der Piratenshow haben wir gesehen, aber das war dann doch nicht so unser Geschmack, denn die Mädels haben dort angefangen sich sehr erotisch zu bewegen.

Um halb eins waren wir wieder im Motel und lagen todmüde im Bett. Die Nacht war um 9 Uhr auch schon wieder vorbei und wir haben alle in der unheimlich tollen Dusche geduscht. Das Wasser lief kaum ab und auch das Wasser im Waschbecken verweilte länger als üblich. Um 11 Uhr haben wir ausgecheckt und haben noch kurz das Internet in der Lobby ausgenutzt um unsere Sightseeingtour zuplanen. Diesmal sind wir mit dem Bus zum Ende des Las Vegas Strip gefahren. Dort sind wir zum Welcome Sign gelaufen. Die Hitze war jedoch unerträglich. Donnerstag Abend hatten wir noch 40 Grad und nun war es die prallende Mittagssonne, der wir nicht entkommen konnte. Wir haben unter jeder Palme einen kleinen Stopp eingelegt, um kurz mal durch zuatmen. Dann haben wir schnell ein Foto von jedem unter dem Schild gemacht und sind dann schnellstmöglich zum nächsten McDonald's gelaufen. Dort kamen wir schweißgebadet und völlig erschöpft rein. Die Kassierer hatten Mitleid und gaben uns kostenloses Wasser, welches wir in Mengen verschlungen haben. Doch der Schweiß lief immer noch. Sarah und ich haben uns erst mal einen McFlurry gegönnt und Malia und Trisha hatten sich etwas bei Subway geholt.
Auf dem Weg zu den ersten Hotels sind wir an einer der wenigen Wedding Chapels vorbei gekommen und ich bin dann spontan auf die Knie gegangen und habe um Sarahs Hand angehalten. Natürlich hat sie JA gesagt :-)


Wir sind dann ins Belagio gegangen, wo Sarah und ich eigentlich Roulette spielen wollten. Leider wollten sie Trishas ID sehen und wir sollten dann das Kasino verlassen, da wir noch keine 21 waren. Das wars dann auch mit Zocken in Vegas. Das war schon echt traurig. Ich hätte auch nur 5 Dollar auf Schwarz gesetzt, das hätte mir schon gereicht. Aber na ja.... dann muss ich eben nächstes Jahr wieder kommen.


Abends haben wir uns noch mal mit Snacks für die Nacht eingedeckt und auf dem Weg zur Autobahn haben wir schon unsere zweite Verhaftung auf dem Trip gesehen... es wird nicht langweilig!
Malia ist bis 12 Uhr gefahren und ich habe sie dann bis 3 Uhr abgelöst. Es war richtig anstrengend zu fahren, da die Strecke kurvenreich war und ich nicht abschätzen konnte, wie stark ich abbremsen musste. Ab drei Uhr habe ich dann aber wieder schlafen können und Malia hat uns nach San Francisco gefahren.

Erst hat sie Sarah und mich bei unserem Hostel raus gelassen, damit wir unsere Koffer verstauen konnten. Check In war erst um 2. Also sind wir noch mit Malia und Trisha zum Flughafen gefahren. Von da aus flog Malia nach Hawaii und Trisha wieder nach Hause nach Deutschland. Nun sind es nur noch Sarah und ich. Das ist schon komisch. Nachdem wir endlich den Weg zurück ins Hostel gefunden hatten, haben wir geduscht und unser Zimmer bezogen. Es ist okay, aber natürlich wäre ein privates Zimmer schon schöner. Wir haben jedoch nette Mitbewohnerinnen. Der Bruder des einen Mädchen spielt in Aachen in der 2. Bundesliga seit dieser Saison. Die Welt ist schon klein!

Sarah und ich haben heute schon Chinatown erkundigt. Dabei haben wir schon einen kleinen Vorgeschmack auf die steilen Straßen San Franciscos bekommen. Anschließend sind wir in einem sehr leckeren Mediterranem Restaurant essen gegangen. Da wir danach so voll waren, sind wir noch bis zum Wasser gelaufen und haben uns dort ein wenig hin gesetzt.

Noch bin ich nicht wirklich in San Francisco angekommen, aber ich habe schon bemerkt, dass es unglaublich viele Obdachlose gibt und alleine möchte ich hier nachts nicht lang laufen.

Hoffentlich wird unser Bett bequemer als die Autofahrt,

Sunny

Donnerstag, 28. Juli 2011

Von San Diego zum Grand Canyon nach Las Vegas


Halli Hallo,

nun sind wir endlich in Las Vegas angekommen. Aber ich erzähle erst einmal von Mittwoch. Nachdem wir Dienstag ja surfen waren, sind wir kaum am nächsten Morgen aus dem Bett gekommen. Wir waren alle so müde und hatten Muskelkater. Wir mussten dann aber auch langsam zum Frühstück gehen und all unsere Sachen in unsere Koffer packen. Um 11 haben wir das Zimmer verlassen, aber wir haben dann noch lange in der Lobby gesessen und haben die nächsten Schritte geplant und bei Google Maps für den Notfall ein paar Wegbeschreibungen ausgedruckt. Irgendwann sind wir zu La Jolla aufgebrochen. Dieser Teil von San Diego sollte sehr schön sein. Wir sind dann da am Strand lang gelaufen und haben dort sogar ein paar Seerobben gesehen.

Danach sind wir zu der "Old Town" von San Diego gefahren. Da haben wir uns wie in Mexiko gefühlt. Das war auch kein Wunder, da die Grenze nur 22 Meilen entfernt war. Uns hat es dort richtig gut gefallen. Es hatte Ähnlichkeiten mit einer alten Westernstadt oder so. Dort haben wir uns dann auch unser Lunch geholt. Wir waren bei "Fred's Mexican Cafe". Ich hatte einen Chicken Taco, der super lecker war. Die Mädels hatten alle Buritos, die auch nicht schlecht ausgesehen haben. Gegen 4 Uhr sind wir dann noch kurz zum Supermarkt und haben uns für die lange 9 1/2 Stunden Fahrt mit Essen und Trinken eingedeckt. Ich habe zu erst vorne gesessen und wir brauchten auch nicht lange auf den Sonnenuntergang warten. Und dann war es duster. Keine Lichter auf den Straßen, nur die Rückleuchten von den tausend LKW, die Nachts mit uns unterwegs waren.

Mitten in der Nacht haben wir plötzlich das Schild zur Route 66 gesehen und Malia hat gerade noch die Ausfahrt bekommen. Dort haben wir aber nur ein Schild gefunden und konnten uns noch nicht einmal darunter fotografieren, da es so stark reflektiert hat. Da auch meilenweit keine Tankstelle in Sicht war, haben wir uns auch direkt mal auf der Route 66 erleichtert. Und weiter ging es Richtung Grand Canyon. Morgens um 2 haben wir Fahrertausch gemacht. Sarah ist gefahren, Malia kam auf den Beifahrersitz und ich wurde nach hinten zu Trisha verfrachtet. Dort konnte ich auch noch mal richtig schlafen. Um viertel vor vier sind wir an einem Tor vorbei gefahren, an dem wir eigentlich den Eintritt bezahlen hätten müssen, aber das Tor war offen und es war weit und breit niemand zu sehen, also sind wir direkt durch gefahren. Als wir dann auf dem Parkplatz angekommen sind, haben wir ein Tier gesehen. Wir schätzen es war entweder ein Coyote oder ein Berglöwe. Danach sollten wir im Dunkeln noch zum Badezimmer finden. Wir sind in Zweiergruppen gegangen und als Trisha und ich alleine im Auto saßen, bin ich erst mal auf die Vorderbank geklettert und habe uns eingeschlossen. Auf einmal sehe ich im Rückspiegel ein Licht auf uns zukommen.... aber das waren dann zum Glück nur Sarah und Malia. Dann musste ich aber raus und das war richtig unheimlich. Es war stocke duster und wir wussten, dass da wilde Tiere rumliefen... Trisha und ich haben es aber heile wieder ins Auto geschafft, wo wir uns noch mal für eine Stunde hingelegt haben.

Um halb 6 war der Sonnenaufgang angekündigt, den wir dann auch live am Grand Canyon miterlebt haben. Das war der Wahnsinn! Die Sonne hat zwar ein wenig auf sich warten lassen, aber die Aussicht war gigantisch.



Danach sind wir alle wieder zurück zum Auto gegangen und haben uns bis 8 Uhr wieder hingelegt. Als wir aufgewacht sind, hatten wir schon eine brüllende Hitze. Wir sind dann erst einmal in das Waschhaus gegangen und haben uns ein wenig frisch gemacht, auch wenn wir immer noch in den gleichen Klamotten waren. An unsere Koffer kamen wir nicht dran ohne den ganzen Kofferraum leer zu räumen. Bei Tageslicht sah der Canyon noch viel gigantischer aus. Obwohl ich ihn mir noch rötlicher vorgestellt hätte, war es trotzdem beeindruckend. Wir haben versucht ein paar "Spring-Bilder" zumachen, aber bei mir hat das nicht ganz so funktioniert, da ich entweder nicht hoch genug gesprungen bin, oder die Fotografin nicht im richtigen Moment den Auslöser gedrückt hat. Beim letzten Versuch ist mir mein Flip Flop den Canyon runter geflogen. Da hatte Sarah schon einen Schrecken gehabt, dass ich fliegen gegangen bin, da sie nur mein OHHHH gehört hat. Der Schuh war aber nur eine Klippe tiefer und Malia war tapfer und hat ihn mir wieder gebracht.





Natürlich haben wir alle tausend Bilder gemacht und sind gegen 11 Uhr Richtung Las Vegas aufgebrochen. Nach weiteren 5 Stunden Autofahrt sind wir in der Wüste mit 105 Grad Fahrenheit angekommen. Stellenweise sah es fast so aus, wie man es aus den Filmen kennt. Meilenweit sieht man nichts, nur Staub, obwohl es immer noch viel zu grün für meine perfekte Wüste gewesen ist. Unterwegs haben wir noch mal die Route 66 gesehen und haben dort noch mal Fotos gemacht.


Nun sitzen wir in der Lobby unseres Motels in Las Vegas direkt auf dem Strip. Das Internet funktioniert nur hier und nicht auf den Zimmern. Es gibt kein Frühstück und auch der Name der Motelkette hat sich geändert, ohne dass wir davon in Kenntnis gesetzt worden sind. Malia hat eben versucht ein wenig zu schlafen, da wir heute Abend noch ausgehen wollen. Mal sehen wo es uns hin verschlägt. Bilder von Las Vegas gibt es sobald ich welche habe und ich Internet zur Verfügung habe.

Bis dann..... und what happens in Vegas, stays in Vegas ;-)

Sunny

Dienstag, 26. Juli 2011

Surfen in San Diego

Als heute Morgen unser Wecker klingelte, hat sich keiner aus dem Bett bewegt. Wir waren alle so müde. Der Tag am Strand in der Sonne gestern, hat uns allen zu schaffen gemacht. Wir sind dann gemütlich zum Frühstück runter gegangen und haben uns danach auf den Weg zum Strand gemacht. Heute haben wir Malia einen Wunsch erfüllt und haben uns Surfbretter und Neoprenanzüge ausgliehen. Wir haben einen guten Preis bekommen, da wir zu viert waren. Wir sahen auch sehr sexy dadrin aus. Die Bretter waren richtig schwer zum Tragen und ich war froh als wir im Wasser waren. Die Wellen waren richtig hoch und wir hatten Schwierigkeiten weg vom Strand zu kommen. Malia hat vor zwei Jahren schon mal gesurft und hat uns ein paar Tipps gegeben. Trisha hat auch schon versucht aufzustehen, während Sarah und ich Spaß auf unseren Bäuchen hatten. Nach 1 1/2 Stunden waren wir aber alle so kaputt, dass wir am Strand auf unseren Handtüchern eingeschlafen sind.


Wir haben dann noch einen Versuch gestartet, aber die Wellen waren einfach zu mächtig. Sarah und ich haben dann unsere Surfbretter gegen Boogie Boards getauscht. Damit hat es direkt mal wieder Spaß gemacht. Nach 4 Stunden im Wasser waren wir alle so erschöpft, dass wir es nur noch bis zum nächsten Subway geschafft haben und uns da ein wenig gestärlt haben. Zurück im Hotel ging es aber irgendwie auch nicht besser. Nachdem wir alle geduscht hatten und in unseren Schlafanzügen (um 18 Uhr) auf unseren Betten lagen, wollte sich auch keiner mehr anziehen. Malia und Trisha sind dann aber doch noch zum Supermarkt gefahren und haben uns Salat für unser Abendbrot geholt. Das war sehr lieb! Beim Essen haben wir die Wiederholung von "The Proposal" geschaut und Sarah und Trisha haben schon mal ihre Taschen neu gepackt.

Die letzten zwei Tage waren echt anstrengend und dabei haben wir unseren "Roadtrip" noch gar nicht angefangen.

Gute Nacht,

Sunny

Montag, 25. Juli 2011

Strandtag in San Diego


Sooo, die erste Nacht in unserem Hotel in San Diego ist vorbei. Die Mädels sind heute Morgen direkt ins Fitness Studio gegangen, jedoch kamen sie mit keinem Lächeln wieder. Ich habe sie beim Frühstück getroffen, welches gut war. Es gab Joghurts, Toast, Bagels, Müsli, Säfte und Kaffee. Danach haben wir uns fertig für den ersten Strandbesuch in San Diego gemacht. Natürlich sind wir in der dicksten Mittagssonne dort angekommen und haben uns bruzeln lassen. Meiner Haut ist das natürlich mal wieder nicht gut ergangen. Obwohl ich mich zwei mal eingekremt habe, sehe ich wieder wie ein Hummer nach dem Wasserbad aus. Na ja, ich werde es wohl nie lernen....

Nach kanpp 5 Stunden Strand und einem leckeren Bagel im Schatten auf der Wiese (wo Sarah und ich ein Date mit einer Seemöve hatten), sind wir wieder zurück ins Hotel gefahren. Dort haben wir uns erst einmal noch mal im Pool abgekühlt und vom Strand befreit. Wir wollten ja unser Hotelzimmer nicht in einen Sandkasten verwandeln.

Nachdem alle geduscht und raus geputzt waren, sind wir in die Innenstadt gefahren. Wir waren alle sehr hungrig und haben auch schon unser Restaurant vom Auto aus ausgewählt. Heutiges Dinner gab es bei HOOTERS. Ja, wir vier Mädels sind wirklich dort hin gegangen. (Für alle die nicht wiessen was Hooters ist. Es ist eine Restaurantkette, in der nur Kellnerinnen in kurzen Hosen und kurzen engen Tops arbeiten. Alle hatten lange, glatte Haare und einen üppigen Busen) Also das Essen war okay, aber wegen dem Essen würde ich da nicht noch mal hin. Unsere Kellnerin war auch extrem unfreundlich und war überhaupt nicht bei der Sache.




Anschließend sind wir noch durch die Straßen gelaufen und ich muss sagen, diese Stadt ist richtig schön! Viel schöner als LA. Jedoch gibt es auch hier Betrunkene auf der Straße - auf einmal höre ich eine Stimme hinter mir: Du hast die schönsten Haare, die ich je gesehen habe. Und schon hatte ich die Hände einer wildfremden Frau in meinen Haaren. Das war sehr merkwürdig. Die Frau ist dann zum Glück relativ schnell weiter gelaufen, hat aber auf dem Weg noch einige Leute angesprochen.



Nun sitzen wir alle im Bett mit unseren Laptops und iPods und schauen Fernsehen. Morgen geht es wohl ans Surfen...ich bin mal gespannt.

Gute Nacht,
Sunny

Sonntag, 24. Juli 2011

Sightseeing in LA

Nachtrag von gestern: Als Malia versucht hat rückwärts ein zu parken, bin ich aus dem Auto gestiegen um ihr dabei zu helfen. Ich habe hinter dem Auto gestanden und als ich wie wild mit meinen Armen gewedelt habe und STOOOOP gerufen habe, ist Malia munter weiter rückwärts gefahren und hat mich mal eben angefahren. Es hat wohl einen kleinen Knall im Auto gemacht und Malias Antwort war nur: Ooops....
Aber ich lebe ja noch und der Malia nehme ich sowas ja auch nicht übel :-)

Wir sind heute also um 8 Uhr aufgestanden und haben uns eins der freien Badezimmer geschnappt. Also die waren zwar okay, aber richtig wohl habe ich mich da nicht gefühlt. Wir haben alles zusammen gepackt und Sarah und ich haben gefrühstückt, während Trisha und Malia Adressen für unsere Sightseeingtour rausgesucht haben.

Erster Stopp: Hollywood Walk of Fame
Da gab es ja so viele Sterne und viele Namen kannten wir gar nicht. Wir wussten auch nicht so richtig in welche Richtung wir gehen sollten. Wir haben aber dann doch noch ein paar bekannte Namen gefunden.





Zweiter Stopp: Rodeo Drive
Die große und teure Einkaufstraße in LA. Da wo Pretty Woman lang gelaufen ist, sind auch die German Girls gewesen. Aber wirklich etwas besonderes war das jetzt nicht. Also sind wir schnell wieder zurück zum Auto.



Dritter Stopp: Beverly Hills - Stars
Wir hatten uns ein paar Star Adressen rausgesucht. Darunter waren Pamela Anderson, George Clooney und Jennifer Aniston. Letztere haben wir dann auch wirklich gefunden, aber man konnte nur das Tor sehen und mehr nicht. Das war ein wenig schade, aber ich hatte mir das schon gedacht.



Vierter Stopp: Route 66
Leider haben wir den Anfang von der berühmten Route 66 nicht gefunden. An der angegebenen Adresse war nichts zu sehen. Das war schon schade.

Fünfter Stopp: Santa Monica - Venice Beach
Das war richtig cool. Am Venice Beach gibt es erst eine Promenade und einen kleinen Martkplatz. Auch eine kleine Bühne mit Live-Musik war aufgebaut. Wir sind dann zum Strand gegangen und haben uns für knapp 2 Stunden in die kalifornische Sonne gelegt. Anschließend sind wir am Wasser entlang zum Fitness Studio am Strand gelaufen. Ich habe heute zum ersten mal in meinem Leben mit meinen Füßen im Pazifik gestanden. In diesem Fitness Studio hat auch mal Arnold Schwarznegger trainiert. Sarah und Malia haben auch mal ihr Glück auf den Stangen probiert. Als wir wieder zurück zum Auto gelaufen sind, habe ich gesehen, dass mein Fenster noch auf war. Wir haben alle einen riesen Schrecken bekommen und haben erst mal nach geschaut, ob noch alles da war. Wir konnten kaum glauben, dass wir so viel Glück hatten und nichts weg gekommen ist.



Sechster Stopp: San Diego
Wir haben uns nach dem Strand auf die 2 1/2 stündige Autofahrt nach San Diego gemacht. Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Hier haben wir nun für drei Tage ein Hotel. Das ist wirklich angenehm. Wir können unsere Sachen nun hier herum liegen lassen und keine Angst haben müssen, dass etwas weg kommt. Nun liegen wir alle im Bett und schauen den Film "The Proposal".

Gute Nacht,

Sunny